Auszeichnungen

Verliehen wird diese Auszeichnung von der bundesweiten Initiative „MINT Zukunft schaffen“, die damit die Arbeit von Schulen würdigt, die hervorragenden Unterricht in den MINT-Fächern leisten und die SchülerInnen für Naturwissenschaften und Technik begeistern können.

Dabei hat sich das Max-Born-Gymnasium auf Basis eines anspruchsvollen und standardisierten Kriterienkatalogs beworben und einen bundesweit einheitlichen Auszeichnungsprozess durchlaufen. Mit diesem „Gütesiegel“ soll die hohe Qualität der ausgezeichneten Fächer am Gymnasium Neckargemünd verdeutlicht werden. Sichtbar wird dieses Niveau in sehr vielen Bereichen des Schulalltags. So gibt es seit drei Jahren eine enge Kooperation mit dem Haus der Astronomie in Heidelberg (HdA), in deren Rahmen sich die SchülerInnen z.B. an einem Asteroiden-Forschungsprojekt und an Astronomie-Workshops beteiligen können. Auch werden die SchülerInnen dabei u.a. bei Himmels-Beobachtungsnächten und bei Besuchen verschiedener Forschungsinstitute (wie z.B. beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt) für die Naturwissenschaften begeistert. Eine zweite Kooperation besteht mit der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg im Rahmen der Projekte „Regionalen Klimawandel beurteilen lernen“ und „Klimawandel findet Stadt“. Zusätzlich nehmen die Schüler regelmäßig an einer Vielzahl von Wettbewerben, wie z.B. beim „Tag der Mathematik“ oder bei landesweiten „Roboter-Wettkämpfen“, teil. Gerne werden auch in allen Jahrgangsstufen die vielfältigen Angebote der Schülerlabore in der Metropolregion wahrgenommen, u.a. bei der BASF in Ludwigshafen, die EXPLO-Labore im Technologie-Park Heidelberg oder auch das Ökolabor der PH in Heidelberg. Die MINT-Auszeichnung eröffnet den Schulen die Möglichkeit sich in einem Netzwerk weiter zu entwickeln und auf Ressourcen der MINT-Partner zurück zu greifen. So kann auch in Zukunft das große Angebot im Bereich der MINT-Fächer weiter ausgebaut und bereichert werden.

Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt ist für viele junge Menschen eine schwierige Etappe in ihrem Leben. Wichtiger Baustein für einen gelungenen Übergang ist dabei die berufliche Orientierung der Jugendlichen. Gute Schulprojekte erfüllen hier eine wichtige Funktion.
Für das Max-Born-Gymnasium ist die Berufs- und Studienorientierung ein zentrales Element im Schulkonzept. Deshalb führt das Max-Born-Gymnasium Maßnahmen und Aktivitäten der Berufs- und Studienorientierung durch, die weit über die in den Bildungsplänen und den Verwaltungsvorschriften geforderten Standards hinausgehen.
Dabei wird folgendes Leitbild verfolgt: Die jungen Menschen sollen auf Basis ihrer individuellen Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten am Ende ihrer Schulzeit eigenverantwortlich realistische und begründete Lebens-, Berufs- und Studienplanungen erarbeitet haben.
Die Berufsfindungs-Aktivitäten und –Maßnahmen finden ab der 10. Klasse statt. Viele bewährte Aktionen sind standardisiert, d.h. sie werden im jährlichen Turnus durchgeführt. Daneben gibt es zahlreiche Aktionen, die nach Angebot bzw. aktuellem Anlass durchgeführt werden.

Eine „Schule ohne Rassismus“ zu werden, war rückblickend viel Arbeit für die Schülermitverwaltung des Gymnasiums, denn die Aufnahme in das rund 520 Schulen starke Netzwerk setzt so einiges voraus. Mindestens 70 Prozent aller Schüler, Lehrer und weiteren Menschen, die am Schulalltag teilnehmen, mussten sich mit ihrer Unterschrift dazu bekennen, dass sie sich aktiv gegen Diskriminierung jeder Art einsetzen, gegen jede Form von Gewalt an der Schule einschreiten und mindestens einmal im Jahr bei der Organisation eines Projektes im Rahmen des Titels helfen wollen.

Um den Titel halten zu dürfen, werden jährlich Aktionen zum Thema „Gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit“ durchgeführt.

Schulpate des Max-Born-Gymnasiums ist Kai Herdling, ehemaliger Profisstürmer der TSG 1899 Hoffenheim, der auf Grund einer Verletzung nun als Co-Trainer der U23 tätig ist.