Schulordnung

Vorbemerkung

Die Schule ist ein Ort, an dem viele verschiedene Menschen miteinander arbeiten und auskommen müssen. Das verpflichtet uns alle dazu, jeden in die Gemeinschaft einzubeziehen, die Eigenarten anderer zu beachten und sich vorurteilsfrei und mit Achtung zu begegnen. Nur so lässt sich das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit verwirklichen.

Die freie Entfaltung endet allerdings da, wo sie andere behindert oder belästigt, verletzt oder schädigt. Alle sind für die Schule und ihre Unterrichtsmaterialien, ihre Ausstattung und für die Außenanlagen verantwortlich.

Nicht alle hieraus entstehenden Konflikte können in unserer Hausordnung geregelt, sondern müssen häufig im Einzelfall geklärt werden. Wir alle bemühen uns dabei um ein hohes Maß an Toleranz.

A. Verhalten auf dem Schulweg und im Schulbereich

1. Vernunft, Rücksicht, Anstand und Höflichkeit bestimmen das Verhalten im gesamten Schulbereich sowie auf dem Schulweg. Auf dem Weg zur Schule und zum Sportunterricht beachten wir zu unserer Sicherheit die Verkehrsregeln.

2. Jeder hat zur Ordnung und Sauberkeit im Schulbereich mitverantwortlich beizutragen.

3. Es gehört zum rücksichtsvollen Verhalten, dass während des Unterrichts im Schulbereich Ruhe herrscht.

4. Dinge, die den Unterricht stören oder andere gefährden könnten, dürfen nicht in die Schule mitgebracht werden. Ebenfalls ist das Werfen von Schneebällen und Gegenständen aller Art wegen der damit verbundenen Gefahren nicht erlaubt.

5. Es sollte darauf geachtet werden, dass angemessene Kleidung getragen wird.

6. Das Eigentum der Schule und des Einzelnen ist zu respektieren. Jeder Verlust oder Schaden ist sofort zu melden. Die für einen mutwillig oder leichtfertig verursachten Schaden verantwortliche Person oder deren Erziehungsberechtigte haften für diesen.

7. Rauchen, Alkohol: Alkohol, Zigaretten u.Ä. sind auf dem Schulgelände verboten. Aus Gründen der Vorbildfunktion ist es auch im unmittelbar angrenzenden Bereich zu unterlassen. Ausnahmen kann die Schulleitung genehmigen.

8. Rechtzeitig vor Unterrichtsbeginn gehen die Schüler in ihre Unterrichtsräume oder warten ruhig am vereinbarten Ort auf ihre Fachlehrer.

9. Elektronische Kommunikations- und Unterhaltungsgeräte (wie z.B. Smartphone, MP3-Player, Smartwatch) sind im Schulgebäude ausgeschaltet und in der Schultasche verwahrt. Bei Zuwiderhandlung kann das Gerät vorübergehend eingezogen werden. Insbesondere wird die Verwendung bei Leistungsfeststellungen als Täuschungshandlung gewertet und entsprechend sanktioniert. Ausnahmen: In den großen Pausen, der Mittagspause, Freistunden, vor Unterrichtsbeginn und nach dem Unterrichtsende ist die Nutzung in folgenden Rückzugsbereichen erlaubt:

• Oberstufenzimmer des Gymnasiums,
• Aula und Foyer,
• die Treppenhausbereiche bis zu den Glastüren
• (nicht aber in den Gängen und Klassenzimmern).

Weitere Ausnahmen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung einer Lehrkraft.

10. Audiovisuelle Aufnahmen jeglicher Art können Persönlichkeitsrechte verletzen und sind daher auf dem Schulgelände verboten. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung.

11. Den Schülern ist das Verlassen des Schulgeländes vor Unterrichtsschluss nicht erlaubt, auch nicht in Hohl- oder Freistunden.
Ausnahmen:
• Ausdrückliche Genehmigung einer Lehrkraft
• Volljährige Schüler
• Minderjährige Schüler dürfen in Freistunden oder in der Mittagspause das Schulgelände verlassen, sofern sie eine schriftliche Genehmigung der Erziehungsberechtigten mitführen.
Außerhalb des Schulgeländes obliegt die Aufsichtspflicht den Erziehungsberechtigten.

12. Fahrräder sind an den hierfür vorgesehenen Plätzen abzustellen und zu sichern. Für Schäden, die daran entstehen, kann die Schule keine Haftung übernehmen.

13. Lehrer des Gymnasiums und der Realschule sind berechtigt, den Schülern Weisung zu erteilen. Schüler sind verpflichtet, auf Befragen des Lehrers ihren Namen und ihre Klasse anzugeben.

B. Schulinterne Regelungen

1. In den ersten drei Wochen jedes Schuljahres wählt jede Klasse (die Klassen 5 nach angemessener Frist) ihren Klassensprecher und einen Stellvertreter.

2. Die Schüler führen innerhalb ihrer Klassengemeinschaft einen Ordnungsdienst durch. Der Klassenlehrer legt ihn unter Mitwirkung der Schüler zu Beginn des Schuljahres fest. Dabei sollen auch Maßnahmen, die dem Schutz der Umwelt dienen, besprochen werden.

3. Sollte 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn der Lehrer nicht im Klassenzimmer sein, so fragt der Klassensprecher oder sein Vertreter zunächst im Lehrerzimmer und ggfs. im Sekretariat oder bei der Schulleitung nach.

4. Vor Verlassen des Zimmers säubern die Schüler ihren Arbeitsplatz und Unterrichtsraum. Nach der 6. Stunde sowie nach der letzten Unterrichtsstunde in diesem Raum stellen die Schüler die Stühle hoch, schließen die Fenster und schalten das Licht aus.

5. In der großen Pause nach der 4. Stunde begeben sich alle Schüler in die ausgewiesenen Pausenbereiche.

6. Jeder Unfall und jede Verletzung sind sofort beim nächsten zu erreichenden Lehrer, beim Sekretariat oder beim Hausmeister zu melden.

7. Für das Anbringen von Plakaten und das Verteilen von Handzetteln müssen von der Schulleitung Genehmigungen eingeholt werden.

C. Schulbesuchsverordnung –Auszüge-

In Bezug auf die Präsenz- und Entschuldigungspflicht gilt die Schulbesuchsverordnung (einzusehen unter http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=SchulBesV+BW&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true).

Zur Verwirklichung dieser Schul- und Hausordnung bedarf es der Mitwirkung aller. Die Schule bittet Schüler und Eltern mitzuhelfen, dass von den im Schulgesetz vorgesehenen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen möglichst wenig Gebrauch gemacht werden muss.