Glo­be-at-Night

Auch in die­sem Jahr haben wir, der Astro-Kurs von Frau Dr. Thier­ing, wie­der bei Glo­be-at-Night mit­ge­macht. Dies ist ein Umwelt­pro­jekt des Natio­nal Opti­cal Astro­no­my Obser­va­to­ry, bei dem grund­sätz­lich jeder mit­ar­bei­ten kann, der Inter­es­se dar­an hat. Ziel des Pro­jek­tes ist es, die Licht­ver­schmut­zung der Erde fest­zu­stel­len. Licht­ver­schmut­zung ist eine durch künst­li­ches Licht ent­stan­de­ne Auf­hel­lung des Nacht­him­mels. Es will Auf­merk­sam­keit dar­auf len­ken, dass unnö­ti­ges Aus­sen­den von Licht der Umwelt scha­det. Nicht nur für Astro­no­men macht sich die­ses The­ma bemerk­bar, die bei Beob­ach­tun­gen von der Erde aus Pro­ble­me mit gestreu­tem Licht haben. Auch in der Tier­welt führt dies zu mas­si­ven Stö­run­gen im Tag/Nacht Rhyth­mus der Tie­re. Man soll­te auch nicht ver­nach­läs­si­gen, dass es pure Ener­gie­ver­schwen­dung ist, unge­nutz­te Lich­ter in der Nacht zu betrei­ben.

Um die­ses Pro­jekt bei der Arbeit zu unter­stüt­zen, kann man nachts in bestimm­ten vor­ge­ge­be­nen Zeit­span­nen, die etwa 2-3 Wochen dau­ern, Beob­ach­tun­gen durch­füh­ren. Dies dau­ert nicht lan­ge und geht ganz ein­fach. Dabei muss man ein vor­ge­ge­be­nes Stern­bild am Nacht­him­mel beob­ach­ten und dann anhand von Ver­gleichs­bil­dern ange­ben, wie vie­le Ster­ne man in die­sem Bereich gera­de noch erken­nen kann. Mit die­sen Daten kön­nen die Wis­sen­schaft­ler der Orga­ni­sa­ti­on dar­auf­hin die Licht­ver­schmut­zung des Beob­ach­tungs­or­tes fest­stel­len.

Wie bei den ande­ren Pro­jek­ten des Astro­no­mie­kur­ses, war es für uns sehr inter­es­sant an einem wei­te­ren inter­na­tio­na­len For­schungs­pro­jekt mit­ar­bei­ten zu dür­fen.

Luca K.