Besuch aus Amers­fo­ort

Nach­dem bereits im Novem­ber eine zwan­zig­köp­fi­ge Aus­tausch­grup­pe des Max-Born-Gym­na­si­ums mit den Leh­re­rin­nen Vera Wei­sen­ber­ger und Ana Hart­mann zu Besuch am Farel-Col­lege in Amers­fo­ort war, erfolg­te vom 10. bis 15. März der Rück­be­such durch die hol­län­di­schen Aus­tausch­part­ner. Gemein­sa­me Unter­neh­mun­gen präg­ten das Wochen­en­de in den Gast­fa­mi­li­en, wovon es am Mon­tag in der Schu­le beim Kunst­pro­jekt, ange­lei­tet durch die Kul­tur­star­te­rin­nen des MBG aus der 10b, viel zu berich­ten gab.

Gemein­sam erstell­ten die Aus­tausch­paa­re drei bis vier lebens­gro­ße „Shadow-Cuts“ – Sche­ren­schnit­te, die sich ent­we­der in die Archi­tek­tur des Gym­na­si­ums ein­füg­ten, oder die in Kom­mu­ni­ka­ti­on mit­ein­an­der stan­den.
Im Anschluss konn­ten sich die Aus­tausch­teil­neh­mer auf dem Alla­Hopp! Spiel­platz in Meckes­heim rich­tig aus­to­ben.
Am Diens­tag erfolg­te nach Kurz­vor­trä­gen zu den Hei­del­ber­ger Sehens­wür­dig­kei­ten ein Tages­aus­flug nach Hei­del­berg. Das Spiel „Hei­del­berg for beg­in­ners“ führ­te die Schü­ler­grup­pen zu eini­gen inter­es­san­ten und berühm­ten Orten, an denen es eine Auf­ga­be zu erle­di­gen gab. Zu Fuß ging es wei­ter: nach einem kur­zen Rund­gang im Hei­del­ber­ger Schloss erfolg­te eine Füh­rung durch das Deut­sche Apo­the­ken­mu­se­um und ein Work­shop in dem die Schü­ler selbst eine Hand­creme her­stel­len durf­ten. Duf­tend nach Rose, Vanil­le, Pfef­fer­minz oder Scho­ko­la­de wur­de der Heim­weg ange­tre­ten, das selbst her­ge­stell­te Tüb­chen Creme gut ver­staut in der Tasche.
Eine „Par­ty on Ice“ star­te­te am Mitt­woch gemein­sam mit den Aus­tausch­grup­pen des Gym­na­si­ums Bam­men­tal und der Elsenz­tal­schu­le Bam­men­tal im Ice­house in Eppel­heim. Nach einer gemein­sa­men Stär­kung mit Piz­za und Waf­feln gab es am Max-Born-Gym­na­si­um zum Abschluss der Aus­tausch­wo­che einen Tanz­work­shop. Alle Unter­neh­mun­gen und auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on in den Gast­fa­mi­li­en erfolg­te auf Eng­lisch, der „Lin­gua Fran­ca“ des Aus­tauschs.
Die bei­den Orga­ni­sa­to­rin­nen sind sich einig: trotz der auch nach Jah­ren noch zeit­auf­wen­di­gen Vor­be­rei­tun­gen ist ein sol­ches Aus­tausch­pro­gramm sehr gewinn­brin­gend für die Jugend­li­chen.