Abitur-Got­tes­dienst

„Der Herr hat sei­nen Engeln befoh­len, dass sie dich behü­ten auf allen dei­nen Wegen“, Psalm 91. Unter die­sem Mot­to fand am 20. Juni 2018 der Abit­ur­got­tes­dienst des Max-Born-Gym­na­si­ums Neckar­ge­münd unter der Lei­tung von Dr. Hei­ke Vier­ling-Ihrig statt. Gemein­sam mit eini­gen enga­gier­ten Abitu­ri­en­ten hat­te Vier­ling-Ihrig einen leben­di­gen Got­tes­dienst gestal­tet, der um das The­ma „Lebens­we­ge“ kreis­te.

„Lie­be Abitu­ri­en­ten, bald habt ihr es geschafft, adé Schul­zeit, ein ganz neu­er Lebens­ab­schnitt beginnt. Auch Sie, lie­be Eltern erle­ben, dass Ihr Kind flüg­ge wird und bald neue Wege beschrei­ten wird.“

In ihren Bekennt­nis­sen zeig­ten die Abitu­ri­en­ten auf, was sie in die­sen Zei­ten des Umbruchs bewegt: „Die Schul­zeit geht zu Ende und vie­les hört auf, was uns in den letz­ten Jah­ren belas­tet hat. Ande­rer­seits hat uns die Schu­le auch Halt gege­ben.“

„Lie­ber Gott, sei bei uns, damit wir den rich­ti­gen Weg wäh­len.“

„Auch Jesus Chris­tus hat vie­le schwie­ri­ge Weg­stre­cken durch­ge­macht, dies kann mir hel­fen, nicht auf­zu­ge­ben.“

Die schö­nen Lie­der „Lau­da­to si“ und „Wir haben Got­tes Spu­ren fest­ge­stellt“ beglei­te­ten die­sen ers­ten Abschnitt des Got­tes­diens­tes.

„Acht Jah­re Schul­zeit liegt hin­ter euch; ihr habt manch eine Hür­de, schwie­ri­ge Situa­ti­on und Ent­täu­schung über­wun­den. Die­se dürft ihr hier auf die sym­bo­li­schen Stein­kar­ten schrei­ben und hier able­gen. Ihr könnt sie so zu sagen hin­ter euch las­sen“, führ­te Vier­ling-Ihrig in den Haupt­teil des Got­tes­diens­tes ein. Beglei­tet von wun­der­schö­ner Musik leg­ten die Abitu­ri­en­ten bild­lich ihre Last ab. Vier­ling-Ihrig hielt eine Anspra­che zu Psalm 91,1 und zeig­te im Anschluss sehr anschau­lich unter Ein­be­zie­hung ver­schie­de­ner Ver­kehrs­zei­chen auf, dass Lebens­we­ge manch­mal anders ver­lau­fen, als geplant, aber oft zei­gen uns „Umlei­tungs­schil­der“ einen neu­en Weg auf. Falls wir ein­mal in eine rich­ti­ge „Sack­gas­se“ gera­ten soll­ten, in der es wirk­lich nicht wei­ter geht, haben wir hof­fent­lich lie­be Men­schen in unse­rem Umfeld, die uns her­aus­hel­fen – oder eben einen Engel, gemäß Psalm 91.

Die­ser Teil des Got­tes­diens­tes wur­de umrahmt durch die Lie­der „Ins Was­ser fällt ein Stein“ und „Von guten Mäch­ten“.

Nun war es an den Eltern und Leh­rern, Wün­sche zu for­mu­lie­ren, die sie den jun­gen Erwach­se­nen auf den Weg geben woll­ten: Zum einen wur­den Fuß­ab­drü­cke aus Papier, die den stei­ni­gen Weg umge­hen, mit Wün­schen beschrif­tet; zum ande­ren spra­chen Eltern und Leh­rer vie­le Wün­sche in Form von Segens­sprü­chen aus: z.B. „Einen Engel wünsch ich dir, der dich trös­tet und dir Mut macht.“ „Einen Engel wünsch ich dir um des Nächs­ten Not zu sehen, einen Engel, der dich den Frie­dens­weg gehen lässt.“

Es folg­ten die Lie­der „Got­tes Lie­be ist wie die Son­ne“ und „Möge die Stra­ße“.

Dr. Hei­ke Vier­ling-Ihrig und Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp tru­gen eben­falls ihre Segens­wün­sche vor. Die Abitu­ri­en­ten erhiel­ten einen CD-Roh­ling, auf den sie Fotos, Lie­der, Vide­os und vie­les mehr für ihren Lebens­weg spei­chern kön­nen, die sie spä­ter bei Heim­weh trös­ten, gute Lau­ne berei­ten und ein­fach gut tun.