Weihnachtsbasar des Max-Born-Gymnasiums unterstützt die Hilfprojekte in Kagadi und El Molino
In vorweihnachtlichem Flair präsentierte sich die Aula des Max-Born-Gymnasiums, als mit dem einem kurzen Bühnenprogramm der Weihnachtsbasar startete. Die Musiklehrerinnen Lilli-Viola Schuh und Sabine Krings hatten mit den fünften Klassen ein kleines Liedrepertoire einstudiert. Rund 110 Schülerinnen und Schüler sangen engagiert und mit Hingabe die Lieder „Jetzt ist Weihnacht ganz nah“ und „Imagine“, so dass festliche Einstimmung den Raum erfüllte.
Schulleiter Joachim Philipp begrüßte die zahlreichen Besucher, darunter viele auf ihre Kinder stolze Eltern, mit herzlichen Worten. In seiner Ansprache würdigte er den großen Einsatz der Schüler, Lehrer und Eltern, die gemeinsam diese ganz besondere Veranstaltung gestalteten. Ein besonderer Dank galt Lehrerin Evelyn Staedel, die mit Hilfe der Referendare Lena Hinderer und Jakob Büttner die organisatorische Arbeit für den Weihnachtsbasar leistete. In Anerkennung für das Eltern-Engagement überreichte der Schulleiter stellvertretend einen Blumenstrauß an die Vorsitzende des Elternbeirats, Eva Maria Krämer.
Die Atmosphäre war durchzogen von einem Gefühl der Gemeinschaft. Eltern und Lehrer hatten Adventskränze an zwei Tagen vor dem Basar gebunden und auch die vom Lions Club geernteten Mistelzweige wurden verkauft. Die Eltern luden ins Eltern-Café zu Kaffee und Kuchen ein. Schülerinnen und Schüler beeindruckten mit ihrer Kreativität und ihren selbstgemachten Produkten, die ganz wesentlich zum Erfolg des Weihnachtsbasars beitrugen.
Die Vorbereitungen für den Basar umfasste auch die Zusammenarbeit mit der Bastel- und Kreativwerkstatt Neckargemünd, die im Rahmen des Ganztagsunterrichts mit den 5. und 6. Klassen Selbstgefertigtes für den Basar-Verkauf zur Verfügung stellte. Die Unterstützung der Hilfsprojekte El Molino (Bolivien) und Kagadi (Afrika) erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Lions Club.
„Mit 500 Euro im Jahr kann ein Kind in Kagadi ein Jahr über die Schule mit Internatsunterbringung besuchen“, darauf wies Schulleiter Joachim Philipp in seiner Begrüßung hin. Er erinnerte an den früheren Religionslehrer der Schule, Bernhard Kalt, der die Ugandahilfe Kagadi ins Leben rief. Evelyn Görler, ebenfalls frühere Lehrerin des Gymnasiums und Vereinsmitglied, fungiert nach wie vor als Bindeglied zwischen Schule und Verein. Christiane Schmiedbach, ehemalige Englisch-Lehrerin am Gymnasium, nutzte ihren Kontakt zu ihrer früheren Studienkollegin und Freundin Mia Meermans, die in der kargen, landwirtschaftlich genutzten Region El Molino (Bolivien) Hilfsprojekte betreut, um die Unterstützung von Gymnasium und Lions Club aufzubauen.
Die Atmosphäre verlagerte sich nach dem gemeinsamen Beginn in der Aula ins erste Obergeschoss, wo die Klassenzimmer und Gänge zu einem bunten Marktplatz wurden. Hier präsentierten die Schulklassen ihre kunstvoll hergestellten Produkte, angefangen von hübschen Bastelarbeiten, Upcycling-Ideen bis hin zu kunstvoll gefalteten Papier-Objekten aus alten Büchern. Die Besucher konnten sich zudem auf eine reiche Auswahl an Leckereien freuen, von Crepes und Waffeln über Schokolade, Plätzchen und Keks-Knusperhäuschen bis hin zu selbst gestalteten Kerzen. Auf dem Pausenhof wurde gerne eine eigens aufgebaute Pizzabäckerei angesteuert.
Der Weihnachtsbasar des Gymnasiums machte die festliche Vorfreude auf Weihnachten spürbar und erwies sich in ihrem quirligen Treiben in den Klassenzimmern und Gängen einmal mehr als wertvoller Beitrag für die Hilfsprojekte.
Anna Haasemann-Dunka



