Weih­nachts­kon­zert des Max-Born-Gym­na­si­ums Neckar­ge­münd

Das musi­ka­li­sche Spek­trum des Weih­nachts­kon­zerts war viel­fäl­tig wie inspi­rie­rend  

Zu einem zau­ber­haf­ten Weih­nachts­kon­zert kam die Gemein­schaft des Max-Born-Gym­na­si­ums in einer voll besetz­ten Aula zusam­men, das die Her­zen aller Anwe­sen­den mit Wär­me und Freu­de erfüll­te. Die Atmo­sphä­re war geprägt von Har­mo­nie und Zusam­men­halt, der die gesam­te Ver­an­stal­tung durch­zog.

Die schu­li­schen Kräf­te hat­ten mit Hin­ga­be und Krea­ti­vi­tät ein beein­dru­cken­des Kon­zert auf die Bei­ne stell­ten. Nach der Begrü­ßung durch Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp – auch Bür­ger­meis­ter Frank Volks ließ sich den Kon­zert­abend nicht ent­ge­hen, sprach Musik­leh­re­rin Julia Ruch von der Inten­ti­on des Abends. Dabei beton­te sie die Bedeu­tung von Gemein­sam­keit und Mit­mensch­lich­keit. Bei aller Zuver­sicht und Freu­de, die das Kon­zert berei­te­te, wei­te­te sie den Blick aber auch auf die Men­schen, die unend­li­ches Leid zu ertra­gen haben. An alle Mit­wir­ken­den und Unter­stüt­zer rich­te­te sie ein herz­li­ches Dan­ke­schön.

Das musi­ka­li­sche Spek­trum war viel­fäl­tig wie inspi­rie­rend. Die Musi­cal-AG unter der Lei­tung von Lil­li Schuh eröff­ne­te das Pro­gramm mit bezau­bern­den Weih­nachts­lie­dern, dar­ge­bo­ten von Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Klas­sen 5 bis 7. Das Blä­ser­en­sem­ble „Wood&Brass“ unter der Lei­tung von Karin Kieck­hä­fer-Wüst ent­führ­te das Publi­kum in bes­tens abge­stimm­tem Zusam­men­spiel in fest­li­che Wel­ten unter ande­rem mit „We wish you a mer­ry Christ­mas“ und „Hört der Engel hel­le Lie­der“.

Der Mit­tel-Ober­stu­fen­chor unter der Lei­tung von Sabi­ne Krings begeis­ter­te mit Spi­ri­tu­als und dem moder­nen Weih­nachts­lied „Mary, did you know“, das sehr ein­dring­lich gesun­gen wur­de. Beson­ders ergrei­fend waren die Solo­dar­bie­tun­gen: Kim­ber­ley van Ven­rooy berühr­te das Publi­kum mit ihrem Gesang bei „Never enough“, wäh­rend Meriel Kos und Malin Haas im gefühl­vol­lem Vor­trag das spa­ni­sche Weih­nachts­lied „A La Nani­ta nana“ prä­sen­tier­ten.

Die Viel­falt setz­te sich fort, als Loui­sa Chris­to­pher in soft-dahin­schmel­zen­dem Gesang am Kla­vier „Have yours­elf a Mer­ry litt­le Christ­mas“ dar­bot, und Andrii Rus­a­nov mit sei­ner aus­wen­dig am Kla­vier rasant wie beseelt gespiel­ten Fan­ta­sie Impromp­tu Op.66 von Fre­de­ric Cho­pin Begeis­te­rungs­stür­me aus­lös­te. Den zwei­ten Teil des Kon­zert­abends nahm vor allem das von Julia Ruch und Kat­rin Kieck­hä­fer-Wüst gelei­te­te Orches­ter ein, das Strei­cher und Blä­ser ver­ein­te. Mit „Carol of the Kings“, „The First Noel“ oder High­lights aus Har­ry Pot­ter gelan­gen beein­dru­cken­de Inter­pre­ta­tio­nen.

Etwa 100 Mit­wir­ken­de füll­ten am Ende die Büh­ne und schu­fen ein wun­der­ba­res Bild der Gemein­schaft. Die jaz­zig und rockig ange­hauch­te Dar­bie­tung von“Adeste fide­les“ kam bes­tens an und am Ende war das Publi­kum zum Mit­sin­gen ein­ge­la­den. Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp bedank­te sich mit Rosen, Blu­men­sträu­ßen und Prä­sen­ten bei den Solis­ten, Leh­rer­kol­le­gen, Ehe­ma­li­gen und Eltern. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler durf­ten sich eine Süßig­keit aus einem gro­ßen bereit­ste­hen­den Korb neh­men, und so ende­te der Abend in einem har­mo­ni­schen Mit­ein­an­der, das nicht nur die Büh­ne, son­dern auch die Her­zen aller Anwe­sen­den füll­te.

Anna Haa­se­mann-Dun­ka