Son­nen­be­ob­ach­tung im NwT-Unter­richt der Kl. 9

Am Don­ners­tag, dem 19.09.24 beka­men wir die Chan­ce eine Son­nen­be­ob­ach­tung durch­zu­füh­ren. Da ein direk­ter Blick in die Son­ne zu mas­si­ven Augen­schä­den und Erblin­dung füh­ren kann, benutz­ten wir ein spe­zi­el­les Tele­skop, dass mit einem H-α Fil­ter aus­ge­stat­tet war. Die­ser bewirkt, dass 99,999% des Son­nen­lichts absor­biert wird. Nach­dem wir die Haus­auf­ga­ben­be­spre­chung hin­ter uns hat­ten, gin­gen wir auf den son­ni­gen Schul­hof.

Nach einem kur­zen Auf­bau erklär­te uns Fr. Thier­ing, wie man so ein Gerät ver­wen­det. Anschlie­ßend rich­te­te sie das Tele­skop aus und jeder von uns durf­te der Rei­he nach durch­schau­en. Um am bes­ten beob­ach­ten zu kön­nen, muss­te der Blick gera­de und par­al­lel zu dem Oku­lar gerich­tet sein. Man sah anfangs ein oran­ge­far­be­nes Scheib­chen aber mit der Zeit nahm man immer mehr Details wahr, wie zum Bei­spiel klei­ne schwar­ze Punk­te, die soge­nann­ten Son­nen­fle­cken. Die Fle­cken sehen zwar klein aus, sind jedoch so groß wie der Erd­durch­mes­ser. Außer­dem konn­ten wir klei­ne­re Son­nen­erup­tio­nen (Spiku­len) beob­ach­ten, auch eine grö­ße­re Erup­ti­on konn­ten wir erbli­cken, einen soge­nann­ten Fla­re. Nach der Beob­ach­tung muss­ten wir Arbeits­blät­ter aus­fül­len. Ich war über­rascht, wie leicht sie mir fie­len, da ich mit dem Fach­wis­sen dank Fr. Thier­ings Erklä­run­gen wäh­rend der Beob­ach­tung schon ver­traut war. Die Beob­ach­tung hat uns allen viel Freu­de berei­tet und es war eine schö­ne Abwechs­lung, sich das Wis­sen, ohne ins Buch zu schau­en anzu­eig­nen.

Enri­co T.