Schü­ler ver­zau­ber­ten ihre Zuhö­rer – Gro­ßer Andrang bei Kon­zert des Gym­na­si­ums – Auch Eltern, Leh­rer und Ehe­ma­li­ge auf Büh­ne

Neckar­ge­münd. Ins „Win­ter Won­der­land“ kata­pul­tier­ten die Schü­ler der Musik-AGs zumin­dest gedank­lich alle Besu­cher. Denn noch ist vom schnee­wei­ßen Win­ter­zau­ber in der Regi­on nicht viel zu sehen oder spü­ren. Dafür ver­zau­ber­ten die Schü­ler und alle Akteu­re am Mitt­woch­abend beim Weih­nachts­kon­zert des Max-Born-Gym­na­si­ums in der Aula des Schul­zen­trums das Publi­kum. Die Aula war so voll, dass kurz vor Beginn des Kon­zerts noch etli­che wei­te­re Stüh­le orga­ni­siert wer­den muss­ten.

Er sei von dem enor­men Inter­es­se über­wäl­tigt, sag­te Joa­chim Phil­ipp, Schul­lei­ter des Max-Born-Gym­na­si­ums, beim Anblick des bis auf den letz­ten Platz gefüll­ten Saals bei der Begrü­ßung. Unter den Besu­chern waren auch Bür­ger­meis­ter Jan Peter Sei­del und des­sen Amts­vor­gän­ger Frank Volk. Im Lau­fe des Abends boten ver­schie­de­ne Schu­l­en­sem­bles und wei­te­re Akteu­re eine musi­ka­li­sche Rei­se durch die Weih­nachts­zeit und zeig­ten zudem ihr musi­ka­li­sches Kön­nen. Der Abend lässt sich mit einem Wort beschrei­ben: gran­di­os.

Den Auf­takt mach­te die Strei­cher­klas­se 6a, die mit Stü­cken wie „Mor­gen kommt der Weih­nachts­mann“ oder „Jing­le Bells“ begeis­ter­te. Schon allein mit Blick dar­auf, dass der Auf­tritt eine Pre­mie­re für die Schü­ler war, denn sie tra­ten zum ers­ten Mal vor Publi­kum auf. Begeis­tert waren die Besu­cher übri­gens von allen Akteu­ren, geprobt für das Kon­zert wur­de seit Okto­ber. Alle Ach­tung also, was Schü­ler sowie alle Betei­lig­ten in der kur­zen Zeit auf die Bei­ne gestellt hat­ten.

Wei­ter ging es mit der Musi­cal-AG samt Chor: Sie sorg­ten auf der Büh­ne mit ihren Lie­dern für Weih­nachts­stim­mung. Und vor dem inne­ren Auge konn­te bei Erklin­gen von besag­tem „Win­ter Won­der­land“ durch­aus eine ver­träum­te Win­ter­land­schaft erschei­nen. Dem in nichts nach stand „Lei­se rie­selt der Schnee“. Der Chor wur­de instru­men­tal beglei­tet. Indes glänz­te Kim­ber­ley Van Ven­rooy mit dem Lied „Won­derful Dream“ von Mela­nie Thorn­ton. Und das Duo The­re­sa Ron­dot sowie Kira Wel­ker begeis­ter­te mit dem Klas­si­ker „The Sound of Silence“ von Paul Simon eben­falls gesang­lich. Im Lau­fe des Abends gab es zahl­rei­che Gän­se­haut­mo­men­te. Das instru­men­ta­le Ensem­ble „Wood & Brass“ etwa inter­pre­tier­te „Jing­le Bells“ und „We Wish You A Mer­ry Christ­mas“. Und Max Bra­ner spiel­te am Kla­vier „Silent Night“.

Ein Höhe­punkt von vie­len war das Orches­ter „SELO“, bestehend aus Schü­lern, Eltern, Leh­rern und ehe­ma­li­gen Schü­lern, die „A Mil­li­on Dream“ aus „The Grea­test Show­man“ spiel­ten. Die Idee für solch ein Ensem­ble hat­ten wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie die fünf­ten und sechs­ten Klas­sen gehabt. Indes mach­te der Mit­tel-Ober­stu­fen­chor Stim­mung unter ande­rem mit „A hol­ly jol­ly Christ­mas“. Und Loui­sa Chris­to­pher begeis­ter­te sowohl gesang­lich als auch am Kla­vier. Indes per­form­ten Grace McCaug­hey, Meriel Kos, Samu­el McCaug­hey und Michel­le Chi­riac mit „When We Are Tog­e­ther“. Die vie­len tol­len musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen begeis­ter­ten alle und sorg­ten für vor­weih­nacht­li­che Stim­mung. Und gemein­sam wur­de zum Schluss „Rudolph, The Red-Nosed Reinde­er“ gesun­gen. Zwi­schen den musi­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen gab es eine Pau­se, in der man unter ande­rem bei lecke­ren Waf­feln ins Gespräch kam.

Text: Agnieszka Dorn; Fotos: Dr. Tho­mas Hein­lein