Un week-end à Paris – le cours de base en voya­ge!

Noch müde, aber vol­ler Vor­freu­de bestie­gen wir frei­tags um 7:40 Uhr den ICE in Rich­tung Paris, die uns nach einer drei­stün­di­gen Fahrt bei bes­tem Wet­ter, mit Son­ne, blau­em Him­mel und früh­lings­haf­ten Tem­pe­ra­tu­ren emp­fing. Vom Gare de l´Est mit den sau­sen­den Metros zum Hotel, dann direkt zur Sta­ti­on « Charles de Gaul­le – Étoi­le » – und plötz­lich stan­den wir statt im Klas­sen­zim­mer vor dem Arc de Triom­phe. Die « axe his­to­ri­que », vom Arc de Triom­phe über die Champs-Ely­sées, die Place de la Con­cor­de mit dem Obé­lis­que, den Jar­din des Tui­le­ries und durch den Arc de Triom­phe du Car­rou­sel (der « klei­ne » Arc de Triom­phe) bis zum Lou­vre, arbei­te­ten wir gleich am ers­ten Tag ab und hat­ten anschlie­ßend etwas Zeit, um das fran­zö­si­sche Haupt­stadt­flair zu erkun­den und uns mit einem Kaf­fee zu stär­ken. Ent­lang am Ufer der Sei­ne, mit sei­nen klei­nen Bou­qui­nis­tes (klei­ne Stän­de mit Kunst und Lite­ra­tur) ging es wei­ter zu Not­re-Dame, wel­che nach dem Brand 2019 nun wie­der in vol­lem Glanz erstrahl­te. Nach mehr als 20 000 Schrit­ten hat­ten wir uns ein lecke­res Abend­essen in einem typisch fran­zö­si­schen Restau­rant echt ver­dient. Da die drei mit­ge­reis­ten Her­ren in dem wun­der­schö­nen Paris ein wenig die Uhr aus den Augen ver­lo­ren hat­ten, konn­ten wir noch etwas län­ger vor der Kathe­dra­le ver­wei­len und hat­ten die Gele­gen­heit, « Rata­touille » in Paris zu sehen – denn selbst die klei­nen Paris-Bewoh­ner fan­den Not­re-Dame so schön, dass sie sich gern in ihrer Nähe auf­hiel­ten. Vor­bei am Hôtel de Ville ging es zur Metro­sta­ti­on und zurück ins Hotel.

Der Sams­tag begann schon sehr früh mit einem gemein­sa­men Früh­stück um 6:30 Uhr, bevor wir uns zum Lou­vre auf­mach­ten, um mög­lichst früh da zu sein. Im Muse­um führ­te unser ers­ter Weg schnell zur Mona Lisa, um die­se unge­stört anschau­en zu kön­nen, bevor der gro­ße Andrang begin­nen wür­de. Anschlie­ßend betrach­te­ten wir wei­te­re berühm­te Wer­ke wie « La liber­té gui­dant le peu­ple » und « La Vic­toire de Samo­thr­ace » sowie die « Appar­te­ments Napo­lé­on III ». Die « Galé­rie d´Apollon“ war lei­der wegen des kürz­li­chen Ein­bruchs nicht zugäng­lich. Nach zwei­ein­halb Stun­den ver­lie­ßen wir erschöpft das berühm­te Muse­um und waren dank­bar, den Eif­fel­turm mit dem Auf­zug besich­ti­gen zu kön­nen.

Vom Palais du Tro­ca­dé­ro aus muss­ten zunächst reich­lich Fotos gemacht wer­den, bevor wir in die 2. Eta­ge des Wahr­zei­chens fuh­ren, wo uns die etwas neb­li­ge, aber trotz­dem sehr beein­dru­cken­de Aus­sicht über ganz Paris erwar­te­te. Am Fuße des Eif­fel­turms stie­gen wir an Bord eines Boo­tes, um in den Son­nen­un­ter­gang zu fah­ren und die Sehens­wür­dig­kei­ten von der Sei­ne aus zu bewun­dern. Kurz vor dem Anle­gen erleb­ten wir noch ein beson­de­res Spek­ta­kel, den Eif­fel­turm glit­zernd und leuch­tend, was vie­le noch nie zuvor gese­hen hat­ten.

Der letz­te Tag star­te­te etwas spä­ter und ent­spann­ter beim Früh­stück um 8 Uhr. Nach­dem die Kof­fer am Gare de l´Est ein­ge­schlos­sen waren, fuh­ren wir mit der vol­len Metro, wo uns meh­re­re durch­näss­te 10km-Läu­fer begeg­ne­ten, zur Metro­sta­ti­on « Anvers ». Am Fuß des Mont­mart­re wur­den wir von einem Pari­ser Regen­schau­er emp­fan­gen. Oben bei Sacré-Coeur ange­kom­men, konn­ten wir nach etli­chen Trep­pen­stu­fen und mit nas­sen Füßen fast ganz Paris über­bli­cken. Jedoch wur­de die Aus­sicht auf den Eif­fel­turm ver­misst. Anschlie­ßend spa­zier­ten wir (samt Frau Jeßens per­sön­li­chem Body­guard) durch das male­ri­sche Künst­ler­vier­tel. Das roman­ti­sche Flair wur­de durch die « Mur des je t´aime » ver­stärkt. Kurz dar­auf erfreu­te uns die Schön­heit des jüdi­schen Marais-Vier­tels, wo wir die kuli­na­ri­sche Viel­falt jüdi­schen Essens aus­tes­ten durf­ten. Der Treff­punkt an der « Place des Vos­ges » ist sicher vie­len bekannt durch Seri­en wie « Emi­ly in Paris » und « Mira­cu­lous » und weck­te des­halb bei vie­len von uns Kind­heits­er­in­ne­run­gen. Als his­to­ri­schen Abschluss der Paris­fahrt stürm­ten wir die « Place de la Bas­til­le ». In aller Gra­zie wur­den wir in der ers­ten Klas­se des ICEs zurück nach Hau­se gefah­ren, wodurch es uns weder an Platz, noch an Kom­fort oder Bequem­lich­keit gefehlt hat. Die rüh­ren­de Abschluss­re­de von Frau Mer­ker und Frau Jeßen wird uns lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben, genau wie das wun­der­schö­ne Wochen­en­de in Paris.

 

Bericht und Fotos : Basis­fach Fran­zö­sisch K2