Gemein­sam ler­nen für die Zukunft: Eras­mus+ Akti­vi­tät ver­bin­det Neckar­ge­münd und Cubas de la Sagra

Vom 18. bis zum 25. März durf­te das Max-Born-Gym­na­si­um erneut eine Grup­pe von Schüler:innen der spa­ni­schen Part­ner­schu­le IES Sor Jua­na de la Cruz in Neckar­ge­münd will­kom­men hei­ßen. Im Rah­men einer von Eras­mus+ geför­der­ten Akti­vi­tät kamen die 10. Klässler:innen bei­der Schu­len zusam­men, um gemein­sam zu ler­nen, zu for­schen und Euro­pa ganz prak­tisch zu erle­ben.

Mit Musik, Gesang und Tanz wur­de der Besuch fei­er­lich eröff­net – ein gelun­ge­ner Start in eine Woche vol­ler Begeg­nun­gen. In den dar­auf­fol­gen­den Tagen stan­den zahl­rei­che Akti­vi­tä­ten auf dem Pro­gramm. Im Schul­all­tag erhiel­ten die spa­ni­schen Gäs­te bei „a litt­le bit of Ger­man“ ers­te Ein­bli­cke in die deut­sche Spra­che, wäh­rend ein Sport­tur­nier für Team­geist und jede Men­ge Spaß sorg­te. Auch die Teil­nah­me am Eng­lisch­un­ter­richt in ver­schie­de­nen Klas­sen bot Gele­gen­heit zum Aus­tausch.

Die­ses Jahr stand ein von Eras­mus+ geför­der­tes Pro­jekt der spa­ni­schen Part­ner­schu­le im Vor­der­grund: Kli­ma­da­ten wur­den mehr­fach erho­ben und mit Mes­sun­gen aus Cubas de la Sagra sowie aus Bozen – einem wei­te­ren Part­ner­stand­ort der spa­ni­schen Schu­le – ver­gli­chen. Ergän­zend hier­zu besuch­te die Grup­pe auch die schu­li­sche Wet­ter­sta­ti­on am Max-Born-Gym­na­si­um. Die­ses Pro­jekt ver­deut­licht ein­drucks­voll, wie wich­tig inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit für wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten und die Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ist.

Auch außer­halb der Schu­le gab es viel zu ent­de­cken: Zwei Exkur­sio­nen führ­ten die Grup­pe nach Hei­del­berg und Mann­heim. In Hei­del­berg tauch­ten die Schüler:innen bei einem Besuch des Schlos­ses und der Alt­stadt in ver­gan­ge­ne Zei­ten ein. In Mann­heim stand das Tech­no­se­um auf dem Pro­gramm, wo inter­ak­ti­ve Aus­stel­lun­gen zum Mit­ma­chen ein­lu­den: Ob Mün­zen prä­gen oder Sei­ten dru­cken – hier wur­de Tech­nik­ge­schich­te leben­dig und greif­bar.

Neben dem offi­zi­el­len Pro­gramm blieb auch Zeit für per­sön­li­che Begeg­nun­gen. Beson­ders das gemein­sa­me Wochen­en­de bot Raum für indi­vi­du­el­le Akti­vi­tä­ten mit den Gast­fa­mi­li­en.

Nach einem gemein­sa­men Früh­stück hieß es am 25. März Abschied neh­men, und die spa­ni­schen Schüler:innen tra­ten die Heim­rei­se an – im Gepäck vie­le neue Ein­drü­cke, Erin­ne­run­gen und Freund­schaf­ten.

Doch der Blick rich­tet sich bereits nach vor­ne: Ende Sep­tem­ber wer­den die jet­zi­gen 9. Klässler:innen des Spa­nisch­pro­fils die Gele­gen­heit haben, im Rah­men einer wei­te­ren Eras­mus+ Akti­vi­tät die char­man­te Klein­stadt Cubas de la Sagra in der Nähe von Madrid zu besu­chen und die Part­ner­schu­le vor Ort ken­nen­zu­ler­nen.

Cari­na Karpf und Fran­zis­ka Lui