Über­nach­tung auf der Lan­des­stern­war­te

Am Abend des 16.5.26 traf sich der Astro­no­mie-Kurs der K1 von Frau Thier­ing an der Lan­des­stern­war­te auf dem König­stuhl. Zum Beginn wur­de zuerst gegrillt, wofür jeder sich sein Gegrill­tes selbst mit­nahm und die Bei­la­gen und Geträn­ke von Schü­lern und Frau Thier­ing mit­ge­bracht wur­den. Nach dem Gril­len haben wir, da es lang­sam dun­kel wur­de, unse­re Tele­sko­pe auf­ge­baut. Die­se konn­ten wir jedoch lei­der nicht lan­ge ste­hen las­sen, da ver­ein­zelt Regen kam.

Dar­auf­fol­gend beka­men wir eine Füh­rung eines Mit­ar­bei­ters der Lan­des­stern­war­te durch eben­die­se. Uns wur­de das meh­re­re Meter lan­ge und über hun­dert Jah­re alte Bruce-Refrak­tor­tele­skop  gezeigt. Anschlie­ßend sahen wir uns den Arbeits­platz der dort arbei­ten­den Astro­no­men und wir erfuh­ren etwas aus deren All­tag. Danach wur­den uns die Biblio­thek und das Archiv gezeigt. Dort war eine gro­ße Samm­lung von Büchern und astro­no­mi­schen Abhand­lun­gen von meh­re­ren hun­dert Jah­ren Alter zu fin­den. Wie­der aus dem Gebäu­de her­aus fan­den wir ein Feld, auf dem auf dem Boden Koor­di­na­ten ange­bracht waren. In der Mit­te war ein Stab mit meh­re­ren Leuch­ten ange­bracht. Dort konn­te man einen Stern ange­ben, den man sehen woll­te, und ein Com­pu­ter sag­te einem, auf wel­che Koor­di­na­te man sich stel­len soll­te und auf wel­ches Licht man schau­en soll, um den Stern zu sehen. Anschlie­ßend wur­de uns ein klei­ne­res, aber weit­aus moder­ne­res Reflek­tor­tele­skop gezeigt. Dabei wur­den uns auch die Unter­schie­de zwi­schen ver­schie­de­nen Tele­sko­pen erklärt.

Schließ­lich kamen wir doch noch zum Beob­ach­ten. Durch das gro­se Bruce Tele­skop sahen wir ver­schie­de­ne Objek­te wie z.B. Jupi­ter und sei­ne vier gali­lei­schen Mon­de oder den Dop­pel­stern Algie­ba im Stern­bild Löwe.  Die­se waren trotz des wol­ki­gen Abends gut durch das Tele­skop erkenn­bar. Da es mitt­ler­wei­le schon spä­ter in der Nacht war, rich­te­ten wir nun unser Nacht­la­ger ein. Dafür über­nach­te­ten wir auf Luft­ma­trat­zen und in Schlaf­sä­cken in einem Hör­saal. Vor dem Schla­fen­ge­hen wur­de noch durch Abstim­mung ent­schie­den, dass wir uns den Film Mar­sia­ner an der gro­ßen Pro­jek­torwand­des Hör­saal anschau­en.

Am nächs­ten Mor­gen aßen wir zwi­schen Tele­sko­pen zu Früh­stück und räum­ten wie­der unse­re Sachen auf. Ende der Exkur­si­on war um ca. neun Uhr mor­gens.

Zusam­men­fas­send war die Exkur­si­on sowohl lehr­reich als auch eine tol­le Erfah­rung, wel­che auf jeden Fall Spaß gemacht hat. Das Beob­ach­ten und die Über­nach­tung an sich sind sicher Ein­drü­cke, die man nicht so schnell ver­gisst.

Maxi­mi­li­an F.