Die Beobachtungsabende drei und vier der NWT-Gruppen der 9. Klassen
Am 9.01.2024 war es endlich so weit, die 3. NWT-Beobachtungsgruppe konnte nach langer Pause endlich den Nachthimmel beobachten. Der Abend war sehr kalt gewesen, weswegen alle warm angezogen waren, doch trotz der warmen Kleidung hat man ein wenig gefroren, was sich aber letztendlich gelohnt hatte. Der Sternenhimmel war unglaublich klar gewesen, wodurch man schon allein mit dem bloßen Auge sehr viel erkennen konnte. Der Jupiter selbst hat man sehr gut erkannt, weswegen wie diesen zuerst betrachtet haben. Es war sehr erstaunlich, wie viele Strukturen man auf dem Jupiter durch das Teleskop zu erkennen war. Während wir abwechselnd durch das Teleskop geschaut hatten, hat Frau Thiering einige Fakten zum Jupiter erzählt, so wurde es nicht langweilig für die, die gerade nicht durchs Teleskop schauen konnten. Als zweites Objekt haben wir den Orion Nebel betrachtet, der für viele die interessanteste Beobachtung war. Wir waren überrascht, wie schön der Orion Nebel ist und was sich alles an unserm Nachthimmel verbirgt. Natürlich haben wir auch mit den Feldstechern in den Himmel gesehen und damit einen Doppelstern im großen Wagen genauer betrachtet, den einige sogar mit bloßem Auge gerade so als doppelt erkannt hatten. Am Ende haben wir uns noch ein wenig selbst im Nachthimmel mit den Feldstechern umgesehen und so die Beobachtung ausklingen gelassen. Der Abend ging trotz der Kälte sehr schnell zu Ende und hat allen Beteiligten gut gefallen.
Jasmin K., Kl.9c
Am 10. Januar fand der Beobachtungsabend der 4. NWT-Gruppe statt, an der insgesamt sechs Schüler teilnahmen. Die Beobachtung hat um 20:30 Uhr angefangen und um 22:00 Uhr aufgehört.
Als wir uns Jupiter durch das Teleskop ansahen, konnte man dank der großen Auflösung nicht nur Monde um ihn herum sehen, sondern auch viele Wolkenstrukturen und einzelne Färbungen auf dem Jupiterscheibchen selbst ausmachen. Ohne Teleskop sah Jupiter nur aus wie ein sehr heller „Stern“ am Himmel.
Der große Wagen war ebenfalls am Himmel sichtbar. Anhand wie er am Anfang unserer Beobachtung am Himmel stand im Vergleich zu wie er am Ende unserer Beobachtung am Himmel stand, konnten wir feststellen, dass er an einer anderen Stelle des Himmels stand. Es schien also so als ob er am Himmel gewandert wäre. Der Himmel verändert sich aber nicht! Das sieht für uns von der Erde aus betrachtet nur so aus, weil sich die Erde stetig um sich selbst dreht.
Auch den Orion Nebel haben wir betrachtet: Durch das Fernglas war es zwar schwerer ihn auszumachen, dafür hat man ihn durch das Teleskop umso besser stehen können! Erkennbar waren einzelne (bzw. die hellsten) Sterne. Es sah so aus, wie wenn sie mit einem Nebel (oder Schwaden) untereinander verbunden waren.
Der Beobachtungsabend war schön und man hat viele Dinge gelernt. Es war auch sehr interessant mal mit einem Teleskop „zu arbeiten“ und die Himmelskörper quasi aus nächster Nähe betrachten zu können.
Carla F., Kl. 9c




