Eras­mus-Plus-Pro­jekt mit Amers­fo­ort, Nie­der­lan­de

„Wel­kom in Neder­land!“ hieß es in die­sem Jahr nun schon zum zehn­ten Mal für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler, als sie am 19. Novem­ber 2024 von ihren hol­län­di­schen Aus­tausch­part­ne­rin­nen und -part­nern nach digi­ta­len Kon­tak­ten end­lich live mit bun­ten Schil­dern zur Begrü­ßung an der Schu­le emp­fan­gen wur­den.
Der Aus­tausch mit dem bilin­gua­len Farel Col­lege in Amers­fo­ort in den Nie­der­lan­den kann inzwi­schen zurecht als schu­li­sche Tra­di­ti­on bezeich­net wer­den, die sich bei unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern jähr­lich gro­ßer Beliebt­heit erfreut.

Wäh­rend aller Unter­neh­mun­gen stand als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­spra­che Eng­lisch im Mit­tel­punkt, auch bei den abend­li­chen Stun­den inner­halb der hol­län­di­schen Fami­li­en.

Tags­über erhiel­ten unse­re Neckar­ge­mün­der Jugend­li­chen einen Ein­blick in den nie­der­län­di­schen Schul­all­tag im Farel­Col­lege, indem sie gemein­sam mit ihren jewei­li­gen Aus­tausch­part­ne­rIn­nen einen Work­shop zu Anne Frank­mach­ten. Die Schü­ler erfuh­ren eini­ges über das Leben von Anne Frank und recher­chier­ten zu Per­so­nen, die mit ihrem Schick­sal ver­bun­den waren.
Im Anschluss nah­men die Schü­le­rIn­nen gemein­sam an einem Sport­work­shop teil, in dem sie ver­schie­de­ne Sta­tio­nen absol­vier­ten, koope­ra­tiv zusam­men­ar­bei­te­ten und der Spaß am Mit­ein­an­der im Vor­der­grund stand.
Am Fol­ge­tag stand ein gemein­sa­mer Besuch in Ams­ter­dam und dem Schiff­fahrts­mu­se­um auf dem Pro­gramm, der auf unter­halt- und lehr­sa­me Wei­se Hol­lands Geschich­te als Kolo­ni­al­macht erfahr­bar mach­te. Die Schü­le­rIn­nen durf­ten sich bei­spiels­wei­se in die Rol­le eines See­fah­rers ver­set­zen, der zu dama­li­gen Zei­ten in ihrem Alter sein Zuhau­se gegen das har­te Leben an Bord ein­tausch­te, oder sich auch nur annä­hernd vor­stel­len, wie es war, als Skla­ve in einem engen, dunk­len Schiffs­raum unter hygie­nisch unvor­stell­ba­ren Bedin­gun­gen übers Meer trans­por­tiert zu wer­den.

Das moder­ne Hol­land wur­de uns nach einer Mit­tags­pau­se in Ams­ter­dam, die vie­len zur Erkun­dung und zur Sou­ve­nir­jagd dien­te, in der 5-D-Aus­stel­lung „This isHol­land“ nahe­ge­bracht, wo wir mit­tels vir­tu­el­ler Gad­gets durch und über nie­der­län­di­sche Land­schaf­ten flie­gen durf­ten.

Ein künst­le­ri­sches High­light bot andern­tags der Gang durch­das Amers­fo­or­ter Mon­dria­an-Haus, wo sich die Jugend­li­chen im Anschluss auf die Pfa­de des im Ort gebo­re­nen berühm­ten Künst­lers bege­ben und ihre eige­nen Wer­ke in des­sen Stil anfer­ti­gen konn­ten, was für man­che durch die idea­le Grö­ße als Post­kar­te für die Fami­lie ver­wen­det wur­de.

Den krö­nen­den Abschluss der Woche bil­de­te die in der Schu­le statt­fin­den­de Dis­co mit allen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern, die noch­mal ein Übri­ges dazu bei­trug, dass die Ver­ab­schie­dung am nächs­ten Mor­gen bei eini­gen unter Trä­nen statt­fand. Nur gut, dass es nur drei Mona­te dau­ern wird, bis wir die Nie­der­län­de­rin­nen und Nie­der­län­der bei uns begrü­ßen kön­nen.

Karo­lin Fröh­ling und Ana Hart­mann

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