Beob­ach­tungs­abend Astro­no­mie

Am Mon­tag, dem 17. Febru­ar hat sich die Nach­be­ob­ach­tungs­grup­pe 2des Max-Born Gym­na­si­ums um 19:30 Uhr zusam­men mit Frau Thier­ing auf dem obe­ren Leh­rer­park­platz getrof­fen. An die­sem Abend war der Him­mel beson­ders klar, wes­halb man vie­le ver­schie­de­ne Him­mels­kör­per mit blo­ßem Auge erken­nen konn­te. Zu Beginn haben wir das Tele­skop auf die Venus gerich­tet, wel­che durch die­ses sichel­för­mig zu sehen war. Anschlie­ßend haben wir den Jupi­ter und sei­ne vier Gali­lei­schen Mon­de beob­ach­tet. Sie sind die vier größ­ten Mon­de des Jupi­ters und waren daher selbst schon durch das Tele­skop deut­lich zu erken­nen. Wenn man auf die Anord­nung die­ser Mon­de geach­tet hat, konn­te man nach einer Stun­de schon ein­deu­ti­ge Ver­än­de­run­gen in der Posi­ti­on der Mon­de erken­nen, was dar­auf hin­deu­tet, dass sie um ihren Pla­ne­ten krei­sen. Um das Tele­skop auf­grund der eige­nen Erd­ro­ta­ti­on aus­zu­glei­chen, durf­ten wir das Tele­skop außer­dem eigen­stän­dig bedie­nen. Eben­falls gut zu sehen waren an die­sem Abend die drei Gür­tel­ster­ne Alni­tak, Alni­lam und Min­ta­ka und direkt dar­un­ter der Ori­on- Nebel, sowie die Ple­ja­den, ein jun­ger Stern­hau­fen. Die­se konn­ten wir eigen­stän­dig mit den Feld­ste­chern betrach­ten, wodurch man schon durch allein 7- facher­Ver­grö­ße­rung den Ori­on-Nebel und 8 hel­le Ster­ne der Ple­ja­den deut­lich sehen konn­te. Abge­se­hen vom Beob­ach­ten hat uns Frau Thier­ing noch die Metho­de erklärt, mit der Hand eine Grad­zahl am Him­mel zu bestim­men und zudem hat sie uns eini­ge Stern­bil­der gezeigt, wie den gro­ßen Bär und des­sen his­to­ri­sche Geschich­te dazu erzählt. Trotz der Käl­te hat­ten wir an die­sem Abend viel Spaß, konn­ten eini­ges mit­neh­men und haben ihn um ca. 21 Uhr mit dem Abbau­en been­det.

Kiara E., K1