„Können wir nicht einfach noch drei Wochen dranhängen?“ – Spanisch-deutsche Partnerschaft feiert Jubiläum mit Sonne, Freundschaft und Erasmus-Plus-Spirit
Eine Woche ist selten so schnell vergangen – und selten so reich an Erlebnissen, Begegnungen und herzlichen Momenten gewesen. Vom 01. bis 08. April 2025 durften wir am Max-Born-Gymnasium in Neckargemünd 23 Schüler:innen und zwei Lehrkräfte von unserer Partnerschule IES Sor Juana de la Cruz aus Cubas de la Sagra (nahe Madrid) bei uns begrüßen.
Bereits im Oktober 2024 waren unsere Schüler:innen zu Gast in Spanien gewesen – nun freuten wir uns, die Rolle der Gastgeber:innen zu übernehmen. Schon die Begrüßungsfeier am ersten Tag zeigte, dass es sich bei diesem Besuch nicht um einen formalen Austausch, sondern um ein Wiedersehen unter Freunden handelte: Schülerinnen richteten persönliche Willkommensworte an die Gäste, selbstgepackte Willkommensgeschenke wurden überreicht und Ana Hartmann als Vertreterin der Schulleitung hieß alle herzlich willkommen und lobte den interkulturellen Geist dieses besonderen Programms. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von den Schüler:innen selbst – mit dem Lied „Auf uns“, einem vierhändigen Klavierstück, sowie einem gemeinsamen Tanz, bei dem am Ende auch die spanischen Gäste mit einstiegen. Schon hier wurde klar: Hier wächst Europa – im Takt.
Neben dem herzlichen Miteinander standen auch spannende Programmpunkte auf dem Wochenplan: Zwei Exkursionen führten uns zunächst nach Mannheim, wo das Technoseum mit einer Führung zum Thema „Energie im Wandel“ nicht nur technikbegeisterte Jugendliche zum Staunen brachte. Später ging es natürlich auch nach Heidelberg, wo die berühmte Schlossbesichtigung ebenso zum Pflichtprogramm gehörte wie eine kreative Rallye durch die Altstadt.
Zur besonderen Stimmung der Woche trug auch das strahlende Frühlingswetter bei – die Sonne meinte es außergewöhnlich gut mit uns – die dicken Jacken konnten fast die ganze Zeit in den Koffern bleiben.
Auch im Schulalltag wurde das Erasmus-Plus-Motto „Enriching Lives, Opening Minds“ gelebt: Die Jugendlichen arbeiteten an verschiedenen Projekten. Besonders beliebt waren ein Sportturnier, ein Fotoprojekt zum Vergleich des Schulalltags in Spanien und Deutschland, gemeinsames Singen sowie der von zwei Schülerinnen angebotene Einsteigerkurs „A little bit of German“.
Dass dieser, nun bereits zum fünften Mal stattfindende, Austausch längst mehr als ein „Programm“ ist, wurde überall spürbar. Es wurden nicht nur Sprachkenntnisse erweitert, sondern echte Freundschaften geschlossen. Kein Wunder also, dass am Ende der Woche der Satz „Können wir nicht einfach noch zwei, drei Wochen dranhängen?“ mehrfach zu hören war.
Im Herbst steht bereits der nächste Besuch in Spanien an – für die kommenden Zehntklässler:innen haben die ersten Planungen bereits begonnen.
Wir sagen gracias & danke für diese besondere Woche und freuen uns auf alles, was noch kommt.
Carina Karpf und Franziska Lui



