Son­nen­be­ob­ach­tun­gen mit dem H – Tele­skop unse­rer Schu­le

Am 13.05.2025 haben wir in der 4.- 5. Stun­de mit unse­rer NWT-Klas­se und einem 3000 € Tele­skop auf dem Schul­hof des Max Born Gym­na­si­ums eine Son­nen­be­ob­ach­tung durch­ge­führt. Die­ses Tele­skop wur­de spe­zi­ell für das Beob­ach­ten der Son­ne ent­wi­ckelt, da es 99,999% des Lichts her­aus­fil­tert. Dies war not­wen­dig, um direkt in die Son­ne zu schau­en, ohne irgend­wel­che Schä­den davon zu tra­gen. Obwohl das Tele­skop so teu­er ist, war der Durch­mes­ser der Objek­tiv­lin­se­gar nichts so groß wie bei nor­ma­len Tele­sko­pen. Das liegt dar­an, dass für die Son­nen­be­ob­ach­tung ja mög­lichst wenig Licht gesam­melt wer­den soll.

Durch das Tele­skop sah man die Son­ne deut­lich dunk­ler und auch deut­lich roter als nor­mal, was sich auch sehr unge­wohnt ange­fühlt hat. Auf 3 Uhr, das heißt ganz rechts, sah man einen win­zi­gen Fleck einen­so­ge­nann­ten Son­nen­fleck. Er ent­steht, wie wir lern­ten, durch Magnet­feld­stö­run­gen, und ist dunk­ler, weil er „nur“ 4000 Grad und nicht wie sei­ne Umge­bung 6000 Grad heiß ist. Die­ser win­zi­ge Fleck war so groß wie der Erd­durch­mes­ser, was fast unvor­stell­bar war. Auch sahen wir einen klei­nen, schwa­chen, oran­ge­nen „Bogen“ am Rand der Son­nen­schei­be, der Pro­tu­ber­anz genannt wird und vie­le tau­send Kilo­me­ter ins All rag­te. Zudem waren auch eini­ge Real­schü­ler an die­sem Pro­jekt inter­es­siert. Auch die­se durf­ten durch das Tele­skop schau­en und die Son­ne beob­ach­ten. Die­ses Pro­jekt war ein äußerst inter­es­san­tes Erleb­nis, wel­ches auch eine will­kom­me­ne Abwechs­lung vom nor­ma­len Unter­richt war.

Anton P., Anton O. und Erik G., NWT, 9c

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Am Diens­tag, den 13. Mai in der 6. und 7. Schul­stun­de haben wir, die Klas­se 7c, mit Fr. Thier­ing im Phy­sik­un­ter­richt eine Son­nen­be­ob­ach­tung auf dem Pau­sen­hof gemacht. Da das Wet­ter sehr gut war, hat­ten wir idea­le Bedin­gun­gen. Zuerst haben wir das H- Tele­skop, das einen Fil­ter besitzt, der 99,999% des Lich­tes raus­fil­tert und nur einen Bruch­teil übrig lässt damit wir nicht erblin­den kön­nen, auf­ge­baut und Fr. Thier­ing hat uns erzählt, wie wir auch ohne in die Son­ne schau­en mit dem Schat­ten­wurf des Tele­skops und einer Peil­vor­rich­tung genau das Fern­rohr auf Son­ne aus­rich­ten kön­nen.

Danach hat sie uns erklärt, wie man kor­rekt durch­das Oku­lar des Fern­ohrs guckt. Denn wenn man schräg zum Fern­rohr steht, schaut man nur an die Innen­wand des Fern­rohrs und sieht die Son­ne nicht.

Sie hat­te auch Arbeits­blät­ter mit­ge­bracht, sodass wir, da nicht immer alle durchs Tele­skop schau­en konn­ten, etwas zu tun hat­ten.

Als ers­tes konn­te man durch das Fern­rohr nur eine oran­ge­ne Schei­be ent­de­cken und Frau Thier­ing erklär­te uns, dass wir die­se Schei­be ruhig hal­ten und sie dann mit dem Auge absu­chen müss­ten. Nach und nach konn­ten wir dann ganz rechts außen und am lin­ken Rand der Schei­be jeweils einen klei­nen Son­nen­fleck erken­nen, wel­che in Wirk­lich­keit aber den dop­pel­ten Erd­durch­mes­ser hat­ten. Wenn man ganz genau hin­ge­schaut hat, konn­te man sogar sehen, wie am Rand der Son­ne ganz klei­ne oran­ge­ne Fäden weg­gin­gen. Wir lern­ten, dass dies rie­si­ge Mate­rie­aus­wür­fe sei­en und sie Spiku­len genannt wer­den.

Wenn man noch wei­ter hin schau­te, sah man auch, dass das Son­nen­scheib­chen nicht gleich­mä­ßig hell war, son­dern so waben­för­mig gemus­tert. Frau Thier­ing erklär­te, dass dies Gra­nu­la­ti­on genannt wird und durch auf­stei­gen­des, hei­ßes und wie­der absin­ken­des, kal­tes Son­nen­plas­ma ver­ur­sacht wird.

Nach der Beob­ach­tung haben wir dann zusam­men noch die Arbeits­blät­ter bespro­chen, damit wir auch genau wis­sen, was wir da gese­hen haben. Ins­ge­samt war es ein sehr lehr­rei­cher und auf­schluss­rei­cher Mit­tag.

Stel­la S., Pau­li­na B. und Loli­ta K., 7c