Aus­flug des K1 Astro­no­mie Kur­ses zum Haus der Astro­no­mie HdA und Max-Planck-Insti­tuts für Astro­no­mie MPIA

Am 26.05.25 fuh­ren wir mit Bus und Bahn zum MPIA-Cam­pus auf den Königs­stuhl. Dort ange­kom­men hat­ten wir noch etwas Zeit und Frau Thier­ing erzähl­te uns span­nen­de Din­ge über ver­schie­de­ne Model­le und Aus­stel­lungs­stü­cke, die sich im Foy­er befan­den. Außer­dem erzähl­te sie uns, dass das Haus der Astro­no­mie nach der Spi­ral­ga­la­xie M51 gebaut wur­de und sie führ­te uns ein wenig durch die Gän­ge, bezie­hungs­wei­se durch die „Arme der Gala­xie“. Im Zen­trum der Gala­xie M51 befin­det sich ein Schwar­zes Loch, genau dort wo im Haus der Astro­no­mie ein klei­nes Pla­ne­ta­ri­um zu fin­den ist, in wel­ches wir uns schließ­lich bega­ben.

Hier erläu­ter­te uns ein Dok­to­rand des MPI­As in einer Pla­ne­ta­ri­ums­show die ver­schie­de­nen Tele­s­kop­pro­jek­te, an denen die Hei­del­ber­ger Wis­sen­schaft­le­rIn­nen momen­tan arbei­ten. Anschlie­ßend durf­ten wir vir­tu­ell die Pla­ne­ten Mars und Venus „besu­chen“ und den Nacht­him­mel von den zwei Pla­ne­ten Ober­flä­chen aus betrach­ten.

Danach leg­ten wir auf der Veran­da des HdAs eine kur­ze Essens­pau­se ein. Frisch gestärkt gin­gen wir rüber ins Max-Planck-Insti­tut für Astro­no­mie.

Dort tra­fen wir Frau Dr. Narancho, die uns über das Extre­me­ly Lar­ge Telescope (ELT) infor­mier­te, das gera­de in Chi­le gebaut wird. Wir beka­men sogar die Mög­lich­keit das Tele­skop durch VR-Bril­len aus zwei ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven von innen zu betrach­ten und aus schwin­del­erre­gen­den 80 Metern auf den 40 m Spie­gel, bestehen aus 798 Hexa­gons, vir­tu­ell her­ab­zu­schau­en.

Anschlie­ßend gin­gen wir an einem Rein­raum vor­bei, uns sahen durch ein Fens­ter, wie dort gera­de Mit­ar­bei­te­rIn­nen des MPI­As emp­find­li­che Mess­ge­rä­te für das ELT mon­tier­ten. Uns wur­de erklärt, dass es sehr wich­tig sei, bestimm­te Schutz­klei­dung in dem Raum zu tra­gen, da schon kleins­te Ver­schmut­zun­gen zu feh­ler­haf­ten Bil­dern füh­ren könn­ten.

Zum Schluss gab es noch ein gro­ßes High­light, denn unse­re Grupp­e­be­kam von Herrn Laun, dem Lei­ter der Tief­tem­pe­ra­tur­tech­nik des MPI­As, eine pri­va­te Show mit Tro­cken­eis-Ver­su­chen. Die­ser flüs­si­ge Stick­stoff ist sehr wich­tig für die For­schung, da er bei Infra­rot­be­ob­ach­tun­gen zur Abküh­lung der Tele­sko­pe auf   ver­wen­det wer­den muss.

Ins­ge­samt war der Tag eine will­kom­me­ne Abwechs­lung zum nor­ma­len Schul­all­tag.

Pau­la M., K1