Beob­ach­tungs­abend der NwT – Beob­ach­tungs­grup­pe 2

Am 20. Janu­ar 2026 tra­fen sich eini­ge Schü­le­rIn­nen der Klas­se 9 aus dem Fach NWT mit Frau Thier­ing auf dem Leh­rer­park­platz unse­rer Schu­le, um den Nacht­him­mel zu beob­ach­ten. Beginn war um 20:30 Uhr, das Ende gegen 22:00 Uhr. Trotz der kal­ten Tem­pe­ra­tu­ren war die Sicht größ­ten­teils klar, auch wenn zwi­schen­durch etwas Dunst und Nebel auf­kam.

Das Tele­skop und wei­te­re Beob­ach­tungs­ge­rä­te waren bereits auf­ge­baut, beim Abbau durf­ten wir spä­ter aber hel­fen. Schon zu Beginn konn­ten wir mit dem Schul­te­le­skop den Pla­ne­ten Jupi­ter beob­ach­ten. Beson­ders beein­dru­ckend war, dass man sei­ne vier gro­ßen Mon­de (Io, Euro­pa, Gany­med und Kal­lis­to) deut­lich erken­nen konn­te. Es war fas­zi­nie­rend zu sehen, dass man sol­che Details von der Erde aus beob­ach­ten kann.

Außer­dem betrach­te­ten wir das Ori­on-Tra­pez, eine Ster­nen­grup­pe im Ori­on­ne­bel, die aus meh­re­ren eng bei­ein­an­der­lie­gen­den Ster­nen besteht, die dort vor astro­no­misch kur­zer Zeit, vor „nur“ 1 Mio Jah­ren, aus dem Ori­on­ne­bel ent­stan­den sind.

Durch einen Feld­ste­cher, der auf einem Sta­tiv auf­ge­baut war, sahen wir einen offe­nen Stern­hau­fen. Wir konn­ten uns auch selbst Feld­ste­cher neh­men und am Him­mel ’spa­zie­ren gucken‘.

Frau Thier­ing zeig­te uns mit dem Laser poin­ter eini­ge Stern­bil­der am Him­mel. Wir beob­ach­te­ten unter ande­rem:

  • den gro­ße Wagen (Teil des Stern­bilds gro­ße Bärin)
  • den klei­ne Wagen mit dem Polar­stern (Pola­ris)
  • Kas­sio­peia
  • Per­seus
  • Ori­on
  • sowie Kas­tor, ein hel­ler Stern im Stern­bild Zwil­lin­ge

Wir lern­ten außer­dem, dass der Polar­stern uns die Him­mels­rich­tung Nor­den anzeigt und unbe­weg­lich am Him­mel steht. Ein wei­te­res High­light war die Beob­ach­tung des Sie­ben­ge­stirns: Mit blo­ßem Auge erkennt man meist nur etwa sechs oder acht Ster­ne, doch durch das Fern­rohr konn­ten wir sehen, dass die­ser Stern­hau­fen aus deut­lich mehr Ster­nen besteht.

Trotz der Käl­te war die Beob­ach­tungs­nacht sehr span­nend und beein­dru­ckend. Es war etwas Beson­de­res, den Nacht­him­mel so inten­siv zu erle­ben und mehr über Ster­ne, Pla­ne­ten und Stern­bil­der zu ler­nen. Ins­ge­samt war es ein gelun­ge­ner Abend, der uns den Welt­raum ein Stück näher­ge­bracht hat.

Vie­len Dank an Frau Thier­ing für die­se inter­es­san­te und lehr­rei­che Beob­ach­tungs­nacht.

Nella und Johan­na 9d