Das Astro­no­mie – Citi­zen Sci­ence Pro­jekt: Schools Obser­va­to­ry

Am 17.12.2025 und 13.01.2026 arbei­te­ten wir im Rah­men des Phy­sik- bzw. Astro­no­mie­un­ter­richts mit dem Schools Obser­va­to­ry, – Teil des Las Cum­bres Glo­bal Tele­sko­pe Net­works, an wel­chem unse­re Schu­le teil­nimmt.

Dabei han­delt es sich um ein inter­na­tio­na­les Bil­dungs­pro­jekt, das es Schu­len ermög­licht, pro­fes­sio­nel­le astro­no­mi­sche Tele­sko­pe aus der Fer­ne zu steu­ern und rea­le Beob­ach­tungs­da­ten zu ana­ly­sie­ren. Die gesam­te Ver­an­stal­tung fand bei uns im Klas­sen­zim­mer statt, die Beob­ach­tun­gen selbst wur­den live an ent­fern­ten Stand­or­ten durch­ge­führt:

Am 17.12. hat­ten wir eine hal­be Stun­de Beob­ach­tungs­zeit an dem Faukles South Tele­skop in Siding Spring in Aus­tra­li­en und am 13.1. beob­ach­te­ten wir mit dem sog. Faul­kes North, wel­ches sich auf dem Berg Hale­a­kalā auf Maui, Hawaii, befin­det. Die bei­den Tele­sko­pe sind zwei leis­tungs­star­ke 2-Meter-Spie­gel­te­le­sko­pe. Auf­grund ihrer hohen Lage, der kla­ren Atmo­sphä­re und der gerin­gen Licht­ver­schmut­zung eig­nen sich ihre Stand­or­te beson­ders gut für astro­no­mi­sche Beob­ach­tun­gen.

Wäh­rend der Sit­zun­gen beob­ach­te­ten wir ver­schie­de­ne Gala­xien, offe­ne und Kugel­stern­hau­fen und Gas­ne­bel. Ins­ge­samt war die Arbeit mit dem Schools Obser­va­to­ry eine sehr inter­es­san­te Erfah­rung. Beson­ders span­nend war es, mit ech­ten For­schungs­da­ten zu arbei­ten und astro­no­mi­sche Objek­te zu ana­ly­sie­ren, die Mil­lio­nen oder sogar Mil­li­ar­den Licht­jah­re von der Erde ent­fernt sind.

Wir nah­men Bil­der im blau­en, grü­nen und roten Wel­len­län­gen­be­reich auf, und eini­ge unse­rer Mit­schü­le­rIn­nen über­la­ger­ten die­se Bil­der zu Farb­bil­dern. Bei eini­gen Bild­be­rei­chen, in wel­chen der Blau­an­teil sehr hoch war, han­del­te es sich um Stern­ent­ste­hungs­ge­bie­te mit beson­ders viel inter­stel­la­re Mate­rie und jun­gen Ster­nen. Die Berei­che mit vie­len, sehr alten Ster­nen erschie­nen viel röt­li­cher.

Das Pro­jekt zeig­te anschau­lich, wie moder­ne Astro­no­mie funk­tio­niert und wie For­schung auch im Schul­un­ter­richt prak­tisch erleb­bar gemacht wer­den kann.

Max S. und Leif Z., K1

Bild­be­ar­bei­tung: Michel­le C. und Nils O.