MBG spen­det 6000€

Das Max-Born-Gmy­na­si­um, ein Gym­na­si­um mit sozia­lem Pro­fil, hat in die­sem Schul­jahr bereits viel geleis­tet: beim Weih­nachts­ba­zar, beim Spen­den­lauf zu Beginn des Schul­jah­res und bei den Kol­lek­ten der Schul­got­tes­diens­te sind rund 6000€ zusam­men gekom­men. „Dies ist durch das ganz her­vor­ra­gen­de Enga­ge­ment unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler, des Kol­le­gi­ums sowie durch die Unter­stüt­zung vie­ler hel­fen­der Eltern ermög­licht wor­den,“ berich­te­te Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp bei der Spen­den­über­ga­be am 16. Janu­ar 2018. „Das tol­le an den bei­den Hilfs­pro­jek­ten, die wir unter­stüt­zen, ist, dass 100% des Gel­des direkt bei den hilfs­be­dürf­ti­gen Men­schen ankommt. Bei bei­den Pro­jek­ten gibt es kei­ne Kos­ten für den büro­kra­ti­schen Auf­wand. Die Orga­ni­sa­to­ren arbei­ten ehren­amt­lich. Wir sind sehr stolz dar­auf, bei­den Pro­jek­ten jeweils rund 3000€ spen­den zu kön­nen.“

Das MBG arbei­tet mit dem Pro­jekt „Ugan­da­hil­fe Kaga­di“ zusam­men, in dem sehr armen, extrem bedürf­ti­gen und teil­wei­se ver­wais­ten Kin­dern in Ugan­da eine Schul­bil­dung ermög­licht wird. Die­se bil­det die Grund­la­ge für ein spä­te­res eigen­stän­di­ges Leben. Es ist wich­tig, den Kin­dern in Ugan­da eine Blei­be­per­spek­ti­ve, auf­bau­end auf einer soli­den Schul­bil­dung, zu bie­ten. Da die „Ugan­da­hil­fe Kaga­di“ inzwi­schen für 40 Kin­der im Sekun­dar­schul­be­reich und für 64 Kin­der in ihrem „Hos­tel for Nee­dy Child­ren“ sorgt, ist wei­te­re finan­zi­el­le Hil­fe unbe­dingt nötig, denn die Kos­ten für Unter­halt, Repa­ra­tu­ren, Schul­bil­dung und medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Kin­der stei­gen wei­ter an. Eve­lyn Gör­ler aus dem Ver­eins­vor­stand und ehe­ma­li­ge Leh­re­rin am MBG dank­te der Schu­le sehr herz­lich für die groß­zü­gi­ge Spen­de. Beson­ders schön ist auch, dass immer wie­der Abitu­ri­en­ten des MBG nach Kaga­di rei­sen um dort ein Prak­ti­kum zu machen und vor Ort „ihr“ Hilfs­pro­jekt tat­kräf­tig zu unter­stüt­zen.

Seit gut 20 Jah­ren unter­stützt der Lions Club Neckar­ge­münd das Pro­jekt El Moli­no – Hil­fe zur Selbst­hil­fe – in einer der ärms­ten Regio­nen der Welt, in Poto­si, Boli­vi­en. El Moli­no wur­de 1966 auf einem Bau­ern­hof von 4 Hekt­ar Grö­ße von Mia Meer­mans und Pad­re Parent gegrün­det. Es ent­wi­ckel­te sich zu einem Aus­bil­dungs- und Betreu­ungs­zen­trum für 32 Dör­fer, 17 Kir­chen, 26 Schu­len (mit 7 Inter­na­ten) für ins­ge­samt 15-16.000 Men­schen. Die Bau­ern bekom­men Unter­stüt­zung für den Kauf von Maschi­nen, Web­stüh­len, Solar­ko­chern und Tie­ren. Auch Lehr­gän­ge wer­den ange­bo­ten, um den Men­schen einen Weg aus der Armut zu zei­gen. Aktu­ell wird an der Wei­ter­ver­ar­bei­tung von Schaf- und Lama­wol­le gear­bei­tet.

Der Lions­club spen­det die­ses Jahr ins­ge­samt 8500€ an El Moli­no, inklu­si­ve einer groß­zü­gi­gen regel­mä­ßi­gen Spen­de der Fami­lie Ger­hard Bret­zer, Grün­dungs­mit­glied des Ver­eins. Klaus Beth­ke-Jae­ni­cke, Prä­si­dent des Lions Clubs Neckar­ge­münd und Hart­mut Engel, Schatz­meis­ter, kamen per­sön­lich vor­bei um die Spen­de des MBGs über rund 3000€ dan­kend ent­ge­gen zu neh­men.