Ers­te Him­mels­be­ob­ach­tung

Der Astro­no­mie-Kurs von Frau Dr. Thier­ing kam am Abend des  25.9. zusam­men, um den aus­ge­spro­chen kla­ren Ster­nen­him­mel zu bestau­nen. Für uns als Schü­ler war es eine erst­ma­li­ge Gele­gen­heit, Pla­ne­ten wie den Mars oder den Saturn durch ein Tele­skop zu beob­ach­ten. Zuerst jedoch wur­den wir in die kor­rek­te Ver­wen­dung der Beob­ach­tungs­ma­te­ria­li­en ein­ge­führt. So wur­de uns zum Bei­spiel erklärt, wie man ein Tele­skop auf­baut und das gewünsch­te Bild ein­stellt, oder wie Feld­ste­cher zu benut­zen sind. Im Lau­fe des Abends erklär­te uns Frau Dr. Thier­ing den Auf­bau ver­schie­de­ner Stern­bil­der und zeig­te uns die­se am Ster­nen­him­mel. So sahen wir bei­spiels­wei­se den gro­ßen Wagen und unter­such­ten dar­in einen Dop­pel­stern genau­er. Des Wei­te­ren wies Frau Dr. Thier­ing uns dar­auf hin, dass man mit Hil­fe des gro­ßen Wagens den Polar­stern fin­den kann. Wir sahen „das Som­mer­drei­eck“, das Stern­bild „Cas­sio­peia“ und vie­le wei­te­re Stern­bil­der. Selbst das Milch­stra­ßen­band konn­te man mit blo­ßem Auge am Nacht­him­mel erken­nen. Außer­dem sahen wir durch die Fern­glä­ser und das Tele­skop Objek­te wie die Andro­me­da Gala­xie, die offe­nen Stern­hau­fen h und  im Per­seus und den Dop­pel­stern Albi­reo im Stern­bild Schwan.
Zusam­men­fas­send war die­ser Abend eine neue und erleb­nis­rei­che Erfah­rung, bei der wir viel gelernt haben. Für uns alle ver­ging die Zeit wie im Flug, sodass ein Schü­ler mit Ver­dut­zen fest­stel­len muss­te, als sich das Ende unse­rer Him­mel­be­ob­ach­tung anbahn­te: „Was?! Ist es denn jetzt schon vor­bei?“.

Bericht von Carl Oppelt und Emil Vet­ter