Astro­no­mie Beob­ach­tungs­abend

Am Abend des 4.12.16 traf sich die zwei­te Hälf­te des Astro­no­mie Kur­ses von Frau Thier­ing, von 20.30 bis 22.00 Uhr oben auf dem Leh­rer­park­platz. Der Anlass für die­ses spä­te Zusam­men­fin­den war einer von zwei Beob­ach­tungs­aben­den an dem jeder Schü­ler des Astro­no­mie Kur­ses ein­mal teil­neh­men darf.

Zum Beginn des Beob­ach­tungs­abends durf­ten alle  Schü­ler zuerst durch das 10 cm Refrak­tor­tele­skop schau­en. Dabei han­delt es sich um ein Fern­rohr, das wir als Part­ner­schu­le  vom Haus der Astro­no­mie als Dau­er­leih­ga­be  bekom­men haben.

Die­ses wur­de zuerst auf einen Kugel­stern­hau­fen gerich­tet, der aus so vie­len Ster­nen bestand, dass das Zen­trum hin alles zu einem wei­ßen Scheib­chen wur­de. Danach erklär­te uns Frau Thier­ing eini­ge Grund­le­gen­den Fak­ten über Stern­bil­der, durch wel­che die Ster­ne am den Him­mel in unter­schied­li­che Blick­win­kel­be­rei­che ein­ge­teilt wer­den, obwohl sie oft räum­lich garn nicht benach­bart sind. Frau Thier­ing erzähl­te uns eini­ge Geschich­ten dazu wie die Stern­bil­der ihre Namen erhal­ten haben, unter ande­rem die mytho­lo­gi­sche Geschich­te hin­ter dem Stern­bild Kas­sio­peia.

Anschlie­ßend beka­men wir noch Fern­glä­ser mit denen wir den Ster­nen­him­mel genau­er beob­ach­ten konn­ten. Mit der Anlei­tung von Frau Thier­ing wo man was sehen kann konn­ten wir so noch vie­ler­lei Din­ge beob­ach­ten, wie z.B. offe­ne Stern­hau­fen und Dop­pel­ster­ne. Eini­ge leg­ten sich zum Beob­ach­ten sogar auf dem Boden.

Sie erklär­te uns noch wie sich der Ster­nen­him­mel im Lau­fe des Jah­res von unse­rer Sicht aus dreht, wo Nor­den liegt (beim Polar­stern und auch wie man die­sen mit­hil­fe des gro­ßen Wagens fin­det) und wo man die Andro­me­da Gala­xie fin­den kann und dass alle Ster­ne, die wir mit blo­ßem Auge sehen, von der Milch­stra­ße ent­stam­men.

Was zum Abschluss jedoch sehr amü­sant war, ist die Tat­sa­che dass vie­le Schü­ler zum Ende hin frei­wil­lig Auf­wärm­übun­gen gemacht haben oder über dem Park­platz gerannt sind um sich von der all­mäh­lich spür­ba­re­ren Käl­te auf­zu­wär­men.

Vanes­sa