Die DELF Diplo­me sind da!

Nach lan­gem War­ten hal­ten nun die Absol­ven­ten der DELF-Prü­fung Niveau A2 ihre Zer­ti­fi­ka­te in den Hän­den. DELF steht für Diplô­me d’Études en Lan­gues Fran­çai­se und ist ein inter­na­tio­nal aner­kann­tes und lebens­lang gül­ti­ges Diplom, das Sprach­kennt­nis­se im Fran­zö­si­schen nach­weist und vom fran­zö­si­schen Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um aus­ge­stellt wird. Enga­giert und flei­ßig übten die Teilnehmer*innen das Lesen, Hören und Schrei­ben fran­zö­si­scher Tex­te, aber natür­lich auch das Spre­chen in rea­lis­ti­schen Situa­tio­nen. Die Schüler*innen lern­ten, sich vor­zu­stel­len und Pro­ble­me des All­tags in fran­zö­si­scher Spra­che zu lösen. Mit Unter­stüt­zung ihrer Leh­re­rin Frau El Atas­si hat­ten sie das Ziel, das DELF-Zer­ti­fi­kat zu bestehen, fest vor Augen. Dazu muss man an einer schrift­li­chen und münd­li­chen Prü­fung teil­neh­men. Für den schrift­li­chen Teil der Prü­fung sind die Teilnehmer*innen an einem Sams­tag­mor­gen im Max-Born Gym­na­si­um zusam­men­ge­kom­men. Die münd­li­che Prü­fung fand etwas spä­ter wäh­rend der Schul­zeit eben­falls am MBG statt. Hier­für reis­te extra eine mut­ter­sprach­li­che Prü­fe­rin des Cent­re Cul­tu­rel Fran­co-Alle­mand Karls­ru­he an.

Die Schüler*innen kön­nen sehr stolz auf ihre Ergeb­nis­se sein, für alle hat sich ihr Fleiß und Durch­hal­te­ver­mö­gen gelohnt!

Lena R. und J. El Atas­si

CERN-Exkur­si­on 13.-14.Dezember 2025

• Wel­cher Tun­nel ver­läuft im Kreis?

• Wo muss man 50 m in die Tie­fe abfah­ren, um die Gren­zen des Uni­ver­sums zu errei­chen?

• Wer geht bei 5°C ins Frei­bad (bain de paquis) (um dort Fon­due zu essen?)

Das ist leicht zu erra­ten:

• Der LHC im CERN mit 27 km Län­ge unter der Schweiz und Frank­reich.

• Im ALI­CE-Detek­tor ent­steht durch die Kol­li­si­on von Blei­ato­men ein Quark-Gluo­nen-Plas­ma („Ursuppe“genannt), das dem Zustand des Welt­alls kurz nach dem Urknall ähnelt.

• Der Phy­sik-LK der KS2 mit Herrn Moos, Herrn Lubitz­ki und Frau Rie­se­berg.

 

So ein­fach, wie gesagt, ist es jedoch nicht, sich den Gren­zen des Uni­ver­sums zu nähern, denn es müs­sen­sich wahr­haft unwahr­schein­li­chen Koin­zi­den­zen­er­eig­nen, wie z.B.

➢ dass sich durch das unglaub­li­chem Enga­ge­ment von höhe­rer War­te (dem phy­si­ka­li­schen Insti­tut Hei­del­berg) die Tore des ALI­CE-Wun­der­lan­des für uns öff­nen (und nicht nur die­se, son­dern auch die Tore des Syn­ch­ro-Zyklo­trons samt Füh­rung, des CERN-Hos­tels und des Sci­ence Gates),

➢ dass wir ca 1000 Bahn- und Bus­ki­lo­me­ter mit 0 min Ver­spä­tung zurück­le­gen,

➢ dass wir durch den Charme einer wun­der­bar fran­zö­sisch spre­chen­den Phy­si­ke­rin vor dem siche­ren Hun­ger­tod und ande­rem Unbill bewahrt wer­den…

 

Da die­se Exkur­si­on aber anschei­nend den Sinn hat­te, Murphy‘s Law zu wider­le­gen, trat all‘ dies ein, ja mehr noch: Wir erleb­ten zudem Genf im Rausch des größ­ten jähr­li­chen Fes­tes (Fête de l‘Escalade), konn­ten Maro­ni essen und Karus­sell fah­ren, und wer Lust hat­te, konn­te sogar die auf der Ȋle de Rous­se­au in den Sinn gekom­me­ne Idee umset­zen (-„zurück zur Natur“-), im Gen­fer See zu baden..wenigstenssymbolisch….Glücklich und begeis­tert kehr­ten wir alle nach die­sem sehr unge­wöhn­li­chen drit­ten Advents­wo­chen­en­de zurück!

Vie­len Dank an Herrn Prof Rey­gers!!

Eng­lisch­spra­chi­ge Zau­ber­vor­füh­rung begeis­ter­te die 5. und 6. Klas­sen

Am letz­ten Schul­tag vor den Weih­nachts­fe­ri­en erleb­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 5. und 6. Klas­sen am MBG ein ganz beson­de­res High­light: Zau­be­rer Maxi­mus der Magi­er zog sein jun­ges Publi­kum mit einer mit­rei­ßen­den eng­lisch­spra­chi­gen Zau­ber­vor­füh­rung in sei­nen Bann. Mit zahl­rei­chen Zau­ber­tricks sorg­te Maxi­mus für Stau­nen und viel Geläch­ter: Zu sehen waren unter ande­rem Zau­ber­stü­cke mit Zau­ber­hut und zwei Hasen, Tuch- und Seil­tricks, Ring- und Wür­fel­tricks sowie eine beson­ders über­ra­schen­de Ver­wand­lung: Eine lee­re Fla­sche spar­k­ling wine (Sekt) wur­de in einer „Recy­cling­röh­re“ kur­zer­hand zu einem schi­cken Hals­tuch für die Oma. Immer wie­der spiel­te Maxi­mus gekonnt mit den Erwar­tun­gen der Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er und bezog sie aktiv in die Show ein. Die Kin­der durf­ten raten, was als Nächs­tes pas­sie­ren wür­de oder wie ein Trick funk­tio­nie­re – nur um dann fest­zu­stel­len, dass kei­ne der Ver­mu­tun­gen zutraf und die Magie erhal­ten blieb.
Mehr­fach durf­te Mer­le aus der Klas­se 5b als Assis­ten­tin auf die Büh­ne und meis­ter­te ihre Auf­ga­be groß­ar­tig.
Die Vor­füh­rung fand voll­stän­dig auf Eng­lisch statt, war jedoch alters­ge­recht gestal­tet, sodass auch die jüngs­ten Mit­glie­der der Schul­ge­mein­schaft alles gut ver­ste­hen und aktiv mit­wir­ken konn­ten. Ganz neben­bei lern­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler neue eng­li­sche Wör­ter wie magic wand (Zau­ber­stab), magic spell (Zau­ber­spruch) und die Bezeich­nun­gen zahl­rei­cher Requi­si­ten – spie­le­risch und mit viel Freu­de. Sobald ein Kind auf Deutsch ant­wor­te­te, erfolg­te die Anwei­sung von Maxi­mus: „In Eng­lish plea­se“.
Gut gelaunt und vol­ler magi­scher Ein­drü­cke star­te­ten die Kin­der anschlie­ßend in die Weih­nachts­fe­ri­en. Orga­ni­siert wur­de die Ver­an­stal­tung von der Eng­lisch­fach­schaft.
Ein herz­li­cher Dank gilt dem Freun­des­kreis des MBG, der die finan­zi­el­len Mit­tel für die­se gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung zur Ver­fü­gung gestellt hat.

Text und Fotos: Ana Hart­mann