Sicher zur Schule kommen

„Gut ankommen am MBG“ bedeutet nicht nur: sich wohlfühlen in der neuen Klasse und zurechtkommen in der neuen Schule – nein, es bedeutet auch „sicher ankommen“. Hierfür hat das Max-Born-Gymnasium mit dem Adfc seit vielen Jahren einen guten Partner gefunden. Michael Fröhlich, Leiter der Verkehrserziehung Heidelberg, bildet Neuntklässler des MBG zu Fahrrad-, Bus- und Bahnlotsen aus.
In einer außerschulischen Ausbildung werden viele Dinge trainiert: Neben Übungsinhalten zu den Gefahren im Straßenverkehr und praktischen Übungen wie Straßenbahnfahren auf einer Teststrecke, absolvieren die Schülerinnen unter anderem ein Kommunikationstraining, ein Selbstsicherheitstraining und einen Erste-Hilfe-Kurs. Die Ausbildung umfasst insgesamt 28 Stunden, die in der Freizeit abgeleistet werden, zum Beispiel auch am ersten Ferientag der Sommerferien. Die Schülerinnen und Schüler nehmen auch für sich selbst viel mit und machen zahlreiche wertvolle Erfahrungen bei der Begleitung der Fünftklässler auf dem Schulweg in den ersten drei Schulwochen.

Nicht nur für die neuen Fünftklässler, sondern auch für deren Eltern ist die Schulwegbegleitung am MBG eine gute Sache: entspannt können diese zur Arbeit gehen, während ihre Kinder sicher begleitet mit dem Rad oder mit Bus und Bahn zur neuen Schule kommen.

Die Wiesenbacherinnen Annika und Hanna, Klasse 9, sind sich einig: „Die Fünftklässler*innen zu begleiten, hat uns richtig Spaß gemacht! Gefahrensituationen wie zum Beispiel quer geparkte LKWs, die den Radweg und auch große Teile der Straße versperren, konnten wir gemeinsam gut meistern.“ Die Wiesenbacher Fünftklässler*innen bedankten sich bei ihren Schulwegbegleiter*innen mit selbst gebastelten Dankeschön-Karten und Eisgutscheinen.

Von Michael Fröhlich erhielt jeder Schulweglotse ein praktisches Fahrradwerkzeug und eine Urkunde für die absolvierte Ausbildung. Schulleiter Joachim Philipp und Abteilungsleiter Max Schwemlein bedankten sich bei den Schüler*innen für ihren tollen Einsatz.

 

50 Jahre Freundeskreis MBG

Der Freundeskreis macht vieles möglich. Das Max-Born-Gymnasium kann sich bereits seit über 50 Jahren auf ihn und seine Unterstützung in vielen Belangen verlassen. Wegen der Coronapandemie verschob sich die Feier des Jubiläums um ein Jahr, die nun in einer an die Pandemie angepassten Form in der Aula des Schulzentrums stattfinden konnte. Dabei galt es Dank zu sagen an alle früheren und an die jetzigen Unterstützer im Freundeskreis. Auch die über viele Jahre gepflegte Tradition bei Freundeskreisveranstaltungen fand im informativen und hörenswerten Vortrag „Auf der Spur des Klimawandels – globale Prozesse und regionale Folgen“ von Prof. Dr. Alexander Siegmund, Inhaber des „UNESCO-Chair on World Heritage and Biosphere Reserve Observation and Education“, ihre Fortführung. Das alles war eingebettet in eine hervorragende musikalische Umrahmung, die SchülerInnen des Max-Born-Gymnasiums angeleitet durch ihre Musiklehrerinnen Sabine Krings und Julia Ruch vortrugen.

Schulleiter Joachim Philipp hatte für seine Eröffnungsrede in alten Unterlagen gestöbert und war auf einen Satz der früheren Vorsitzenden Marianne Pötschke-Langer gestoßen, der für ihn am besten umschrieb, was ein Freundeskreis eigentlich durch sein Engagement bewirkt, nämlich die Lernfreude und Zufriedenheit der Schüler zu mehren. Viele Unternehmungen, Veranstaltungen und Aktionen von der Wanderung bis zum Kennenlernfest wurden ermöglicht und fanden einen positiven Widerhall in der Schulgemeinschaft. Dafür galt allen Vorsitzenden und Vorstandschaften der früheren Jahrzehnte ein herzlicher Dank. Namentlich erwähnt wurden die Gründungsmitglieder Wolf-Peter Haasemann, Werner Pöckler, Karl Blumenröder und ganz besonders Alexander Graf, der zum Wohle der Schule seit Jahrzehnten aktiv ist. Die beiden letzteren waren anwesend und wurden auf der Bühne für ihr langjähriges Engagement geehrt wie auch Renate Blumenröder und die ehemaligen Vorsitzenden Angelika Thiemig, Annette Armitter und Dr. Martina Pötschke-Langer. Anerkennung in Form eines Blumenpräsents erfuhr auch das aktuelle Team des Freundeskreises um Vorsitzenden Synco de Vogel und die zweite Vorsitzende Heike Haas, das sind Moritz Diesner, Jantje Draack, Susanne Kundel-Schäfer, Claudia Amtsbüchler, Nadine Buse, Cornelia Gölz und Ana Hartmann.

Wohlwollende Unterstützung erfährt die Schule durch die Stadtverwaltung, durch Gemeinderäte und Bürgermeister und durch externe Kooperationspartner. Prof. Siegmund von der PH Heidelberg, mit dem die Projekte phänologischer Globe-Garten und die Klima-Messtation realisiert wurden, ist einer von ihnen. Sein Vortrag zeigte die Auswirkungen durch den anhaltenden Eintrag der klimarelevanten Gase wie Kohlenstoffdioxid (CO 2), Methan (CH 4), oder Stickstoffverbindungen (Nox) in die Erdatmosphäre auf und die daraus resultierenden Folgen: Ein Verlust der Biodiversität und die Zunahme von Wetterphänomenen durch die Erderwärmung wie Hitze, Dürre, Brände, Wirbelstürme, Starkregen und Überschwemmungen. „Der Klimawandel ist messbar“, bestätigte er anhand verzeichneter Temperaturanstiege verstärkt seit den 1980er Jahren.

Bürgermeister Frank Volks wies in seinem Grußwort zum Jubiläum auf die Bedeutung des Freundeskreises und auf sein vielfältiges Engagement hin. Er nannte unter anderem Projekte, Kurse, Vorträge, Exkursionen oder Wettbewerbe, Förderung von Schülern und des sozialen Engagements am Max-Born-Gymnasium oder die Preise bei den Abi-Entlassfeiern. Der Freundeskreis sei ganz nah am Schulalltag dabei und Ansprechpartner. Von ihm kam die Zusage ebenso, das Max-Born-Gymnasium zu unterstützen. Zum Jubiläum gratulierte auch MdL Hermino Katzenstein und überreichte ein Kuvert.

In seinem historischen Rückblick erwähnte der Freundeskreis-Vorsitzende Synco de Vogel als weitere Aktivität die Herausgabe des Mitteilungsblatts „Unser Gymnasium“ und die Jahrbuch-Publikationen durch den Freundeskreis über viele Jahre. Er machte deutlich, dass der Freundeskreis weitaus mehr als ein reiner Geldgeber sei, denn er vereine Eltern, Lehrer, Schüler und Ehemalige in einer Gemeinschaft.

Anna Haasemann-Dunka (Presse)

 

 

 

 

 

 

Kennenlernfest

Endlich kehrt wieder ein bisschen Normalität in die Schulen ein. Nachdem im vergangenen Schuljahr kein Kennenlernfest für die Schulankömmlinge gefeiert werden durfte, empfing der Freundeskreis des MBG am 9. Oktober 2021 unter Berücksichtigung der 3G-Regeln die Schulneulinge und ihre Eltern in der Aula des Schulzentrums.

Für die 5a und die 5b fand das Fest von 10-12 Uhr statt, für die 5c und 5d von 13-15 Uhr. Die Klassen begrüßten gemeinsam mit ihren Musiklehrerinnen Julia Ruch und Sabine Krings (5a und 5b), bzw. Lilli Schuh (5c und 5d) die anwesenden Eltern und Lehrer*innen mit dem ‚Clap-Snap-Song‘ (Fest 1) und dem ‚’Hühner-Rap‘ (Fest 2). Die Eltern fanden es sehr schön zu sehen, dass die Kinder in so wenigen Schulwochen bereits eng zusammengewachsen waren und bei dem gemeinsamen Auftritt so viel Spaß hatten.

Nach einer Begrüßung durch Schulleiter Joachim Philipp liefen die Schulneulinge gemeinsam mit ihren Klassenpaten aus den zehnten Klassen los und erkundeten Neckargemünd im Rahmen einer Rallye.

Bei Kaffee und Laugenstangen, gespendet vom Freundeskreis, leckeren Muffins von der Kursstufe 2 und Fleischkäsebrötchen vom neuen Schul-Caterer, S-Bar, saßen die Eltern gemütlich beisammen und lernten sich kennen.

Synco de Vogel, 1. Vorsitzender des Freundeskreises, präsentierte die Arbeit des Vereins.

Die Klassen- und Hauptfachlehrer*innen sowie Schulsozialarbeiter Stefan Lindenau standen für Gespräche zur Verfügung.

Unter dem Motto Born to Style präsentierte die Schülerfirma Phoenix unter der Leitung von Frank Steininger den Schulneulingen ihre Schul-Kleidungs-Kollektion und weitere Artikel.

Susanne Kundel-Schäfer, Heike Haas und Jantje Draack vom Freundeskreis-Organisationsteam waren sich einig: „Was für ein gelungenes Fest! Der logistische Aufwand mit 3G und zwei separaten Festen hat sich gelohnt! Die 12 Schülerhelfer*innen aus der Kursstufe 1 haben großartig mitgeholfen bei Impfpasskontrolle, Dekoration der Aula, Ausgabe der Getränke und Speisen sowie bei der Kinderbetreuung der jüngeren Geschwister, im Technikteam und beim Aufräumen hinterher.“