Drei Jubi­lä­en, vie­le Erin­ne­run­gen: Ehe­ma­li­ge fei­ern am Max-Born-Gym­na­si­um ihr Abiju­bi­lä­um

Am Sams­tag, den 9. Mai 2026, wur­de das Max-Born-Gym­na­si­um zum Treff­punkt zahl­rei­cher Ehe­ma­li­ger, die gemein­sam auf ihre Schul­zeit zurück­blick­ten. In die­sem Jahr gab es einen beson­de­ren Anlass: Gleich drei Abitur­jahr­gän­ge fei­er­ten ihr Jubi­lä­um – der Jahr­gang 1976 sein 50-jäh­ri­ges, der Jahr­gang 2001 sein 25-jäh­ri­ges und der Jahr­gang 2016 sein 10-jäh­ri­ges Abitur.

Die Ver­an­stal­tung begann um 10 Uhr mit einer stim­mungs­vol­len musi­ka­li­schen Eröff­nung durch Malou Mann am Vio­lon­cel­lo, die mit ihrem Stück „Julie-O“ von Mark Sum­mer dem Auf­takt einen fei­er­li­chen Rah­men ver­lieh.

Im Anschluss trat Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp ans Red­ner­pult und begrüß­te die Gäs­te herz­lich. In per­sön­li­chen Wor­ten wand­te er sich an die Jubi­la­re und mach­te deut­lich, wie beson­ders sol­che Wie­der­se­hen sind. Sie sei­en nicht nur von Freu­de geprägt, son­dern bräch­ten oft auch nach­denk­li­che Momen­te mit sich: Wer ehe­ma­li­gen Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­lern begeg­ne, stel­le sich unwei­ger­lich Fra­gen nach dem eige­nen Lebens­weg und der per­sön­li­chen Ent­wick­lung. Gera­de die­se Mischung mache den Reiz sol­cher Tref­fen aus – alte Erin­ne­run­gen wür­den wach­ge­ru­fen, längst erzähl­te Geschich­ten neu leben­dig und frü­he­re Ver­bin­dun­gen auf ganz natür­li­che Wei­se wie­der­be­lebt.

Auch Kon­rad Maez­ke hieß die Anwe­sen­den will­kom­men und stell­te in sei­ner Anspra­che die Arbeit des Freun­des­krei­ses vor, der seit vie­len Jah­ren das Schul­le­ben unter­stützt und Pro­jek­te ermög­licht. Gleich­zei­tig nutz­te er die Gele­gen­heit, um für neue Mit­glie­der zu wer­ben und die Ehe­ma­li­gen dazu zu ermu­ti­gen, die Arbeit des Ver­eins aktiv zu unter­stüt­zen.

Ein beson­de­rer Höhe­punkt folg­te mit dem musi­ka­li­schen Bei­trag von Grace Mac­Caug­hey, die beglei­tet von Sabi­ne Krings am Kla­vier das Publi­kum begeis­ter­te. Die Dar­bie­tung wur­de mit gro­ßem Applaus hono­riert und lei­te­te zugleich in den zen­tra­len Pro­gramm­punkt über: die Ehrung der Jubi­lä­ums­jahr­gän­ge.

Nach­ein­an­der wur­den die Jahr­gän­ge 2016, 2001 und 1976 auf­ge­ru­fen. Kon­rad Maerz­ke führ­te dabei mit viel Gespür und Krea­ti­vi­tät durch die­sen Pro­gramm­punkt, indem er die ein­zel­nen Jahr­gän­ge mit kur­zen Erin­ne­run­gen an prä­gen­de Ereig­nis­se und bekann­te Per­sön­lich­kei­ten ein­lei­te­te. Anschlie­ßend rief er die anwe­sen­den Ehe­ma­li­gen ein­zeln beim Namen auf. Wie zu Schul­zei­ten stan­den sie dar­auf­hin auf – ein Augen­blick, der das Wie­der­erken­nen für den ein oder ande­ren erleich­ter­te und gemein­sa­me Erin­ne­run­gen wach­rief.

Für per­sön­li­che Ein­bli­cke und leben­di­ge Erin­ne­run­gen sorg­ten die anschlie­ßen­den Rede­bei­trä­ge aus den Rei­hen der Jubi­la­re. Hans Wer­ner Lama­de aus dem Jahr­gang 1976, Ina Kreutz und Janosch Pril­op aus dem Jahr­gang 2001 und Manu­el Feh­run­ger aus dem Jahr­gang 2016 berich­te­ten in kur­zen Anspra­chen von ihrer Schul­zeit, teil­ten prä­gen­de Erleb­nis­se und sorg­ten mit humor­vol­len Anek­do­ten für zahl­rei­che Schmunz­ler im Publi­kum. Ihre Bei­trä­ge mach­ten deut­lich, wie unter­schied­lich die Zei­ten auch gewe­sen sein mögen – die Erin­ne­run­gen an die Schul­jah­re ver­bin­den bis heu­te.

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit erhielt der Abitur­jahr­gang 2001, der mit 47 Per­so­nen nicht nur zahl­reich ver­tre­ten war, son­dern auch ein bemer­kens­wer­tes Zei­chen setz­te: Aus noch vor­han­de­nen Mit­teln der ehe­ma­li­gen Abikas­se spen­de­te der Jahr­gang ins­ge­samt 1.000 Euro. Jeweils 500 Euro gin­gen an den Freun­des­kreis sowie an bedürf­ti­ge Fami­li­en in Neckar­ge­münd – eine Ges­te, die gro­ßen Bei­fall fand und die enge Ver­bun­den­heit mit der Schu­le und der Regi­on unter­strich.
Den musi­ka­li­schen Schluss­punkt setz­te erneut Grace Mac­Caug­hey, beglei­tet von Sabi­ne Krings am Kla­vier. Mit dem Song „Always Remem­ber Us This Way“ wähl­ten sie einen Titel, der kaum tref­fen­der hät­te sein kön­nen. Die emo­tio­na­le Dar­bie­tung fass­te die Stim­mung des Vor­mit­tags ein­drucks­voll zusam­men und sorg­te für einen gelun­ge­nen Aus­klang des offi­zi­el­len Teils.

Bevor es jedoch dazu kam, wur­den zunächst Grup­pen­fo­tos der jewei­li­gen Jahr­gän­ge gemacht.

Im Anschluss ver­la­ger­te sich das Gesche­hen in das Foy­er der Schu­le, wo der Freun­des­kreis einen Sekt­emp­fang orga­ni­siert hat­te. In ent­spann­ter Atmo­sphä­re nutz­ten die Ehe­ma­li­gen die Gele­gen­heit zu inten­si­ven Gesprä­chen, zum Wie­der­se­hen alter Freun­de und zum Aus­tausch über ver­gan­ge­ne und aktu­el­le Lebens­we­ge. Für vie­le war deut­lich spür­bar: Auch nach Jahr­zehn­ten bleibt die gemein­sa­me Schul­zeit ein ver­bin­den­des Ele­ment.
Das dies­jäh­ri­ge Abitur­ju­bi­lä­um zeig­te ein­mal mehr, wie wert­voll es ist, gemein­sam inne­zu­hal­ten und Erin­ne­run­gen zu tei­len.

Text und Fotos: Tina Boz­bay­ir

 

Aus­flug ins Sen­cken­berg Muse­um der Bio-Basis­kur­se der K2

Unser Aus­flug ins Sen­cken­berg Muse­um Frank­furt am Diens­tag den 12.5 begann mit einer Ver­zö­ge­rung. Die Deut­sche Bahn ließ uns lei­der im Stich….

Mit einer deut­li­chen Ver­spä­tung kamen wir trotz­dem gut in Frank­furt an. Nach einer kur­zen Ein­füh­rung von Frau Frey konn­ten wir selbst­stän­dig die Viel­sei­tig­keit des Natur­kun­de­mu­se­ums ent­de­cken. Von Dino­sau­ri­ern, über Unter­was­ser­wel­ten bis hin zur Evo­lu­ti­on des Men­schen war alles zu fin­den.
Im Anschluss erwar­te­ten uns drei ver­schie­de­ne Füh­run­gen zu den The­men Evo­lu­ti­ons­me­cha­nis­men, Evo­lu­ti­on des Men­schen und Dino­sau­ri­er. Die Begeis­te­rung unse­res Muse­ums­füh­rers für die Evo­lu­ti­ons­me­cha­nis­men und sei­ne Lei­den­schaft für die Palä­on­to­lo­gie waren deut­li­che spür­bar und er konn­te dies über­zeu­gend an uns wei­ter­ge­ben.

Wir bedan­ken uns bei Frau Frey und Frau Krü­ger für einen gelun­ge­nen letz­ten Schul­aus­flug!

von Anni­ka Köh­ler und The­re­sa Ron­dot

K1 – Astro­no­mie-Kurs: Die inter­na­tio­na­le Aste­ro­iden­su­che

Schü­le­rIn­nen aus dem Astro­no­mie­kurs von Frau Thier­ing nah­men am Citi­zen Sci­ence Pro­jekt der IASC (Inter­na­tio­nal Astro­no­mic­al Search Col­la­bo­ra­ti­on) im Bereich der Aste­ro­iden­su­che teil. Ziel die­ses Pro­jekts ist es, soge­nann­ten Citi­zen Sci­en­tists, Men­schen die, nicht haupt­be­ruf­lich in der Wis­sen­schaft tätig sind, zum Bei­spiel Schü­le­rIn­nen, die Mög­lich­keit zu geben, aktiv an wis­sen­schaft­li­cher For­schung mit­zu­wir­ken und selbst nach neu­en Aste­ro­iden zu suchen. Dafür wur­den Bild­rei­hen mit­hil­fe des Com­pu­ter­pro­gramms „Astro­me­tri­ca“ aus­ge­wer­tet.

Zu Beginn, mach­ten wir uns mit dem Pro­gramm ver­traut und erhiel­ten eine aus­führ­li­che Ein­füh­rung in die Vor­ge­hens­wei­se bei der For­schung, das Com­pu­ter­pro­gramm und wor­an wir Aste­ro­iden erken­nen kön­nen. Anschlie­ßend star­te­ten wir mit der Suche.

In der ers­ten Kam­pa­gne vom 14. Novem­ber bis zum 12. Dezem­ber 2025 ent­deck­ten die Schü­le­rIn­nen fünf soge­nann­te „Preli­mi­na­ries“, die ers­te Ein­ord­nung eines neu ent­deck­ten Objek­tes. In der zwei­ten Kam­pa­gne vom 12. Janu­ar bis zum 6. Febru­ar 2026 wur­den unse­rer Schu­le zwei wei­te­re Preli­mi­na­ries aner­kannt.

Zusätz­lich kam zeit­gleich von der Inter­na­tio­nel Astro­no­mi­sche Uni­on die fro­he Kun­de, dass der „preli­mi­na­riy aste­ro­id“ 2024 WS 58 von Amir E. und Lukas K., die bereits im Vor­jahr an der Aste­ro­iden­su­che teil­ge­nom­men hat­ten, in den begehr­ten „Pro­vi­sio­nal“ geho­ben wur­de.

Damit sind nun die Bahn­da­ten des Aste­ro­iden recht genau bekannt (s. Bild) und er ist der Aner­ken­nung als offi­zi­el­ler Teil unse­res Son­nen­sys­tems einen wesent­li­chen Schritt näher gekom­men, wofür die bei­den Schü­ler eine Ehrung erhiel­ten.

Am Ende der Aste­ro­iden­su­che beka­men die Betei­lig­ten ein Zer­ti­fi­kat der IASC über­reicht (s.Bild). Durch die­ses Pro­jekt erhiel­ten wir einen aus­führ­li­chen Ein­blick in wis­sen­schaft­li­che Arbeits­wei­sen sowie in For­schung und Ana­ly­se. Ins­ge­samt hat uns die Teil­nah­me viel Spaß gemacht.

Leven­te J., Anton H., K1