Erfolg­reich in Mathe

Seit dem Schul­jahr 2016/17 wird am Max-Born-Gym­na­si­um ein Ver­tie­fungs­kurs Mathe­ma­tik unter­rich­tet, des­sen Kurs­in­halt sich an mathe­ma­tisch beson­ders inter­es­sier­ten und begab­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern ori­en­tiert. Der Kurs stellt ein ergän­zen­des Ange­bot zum regu­lä­ren Mathe­ma­tik­un­ter­richt der gym­na­sia­len Ober­stu­fe dar und berei­tet die Teil­neh­mer auf mathe­ma­ti­sche Hür­den eines anknüp­fen­den mathe­ma­ti­schen, natur­wis­sen­schaft­li­chen oder infor­ma­ti­ons­tech­ni­schen Stu­di­ums vor. Nach ein­jäh­ri­ger inten­si­ver Vor­be­rei­tung haben zwölf Schü­le­rin­nen und Schü­ler der aktu­el­len Jahr­gangs­stu­fe 2 an einer vom MINT-Kol­leg Baden-Würt­tem­berg und der Uni­ver­si­tät Stutt­gart ange­bo­te­nen Zer­ti­fi­ka­te­klau­sur, einer sehr anspruchs­vol­len Klau­sur mit mathe­ma­ti­schen Auf­ga­ben des uni­ver­si­tä­ren Leis­tungs­ni­veaus, teil­ge­nom­men. Gemein­sam mit 1041 wei­te­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus Baden-Würt­tem­berg woll­ten die MBGler ihr Talent unter Beweis stel­len. Trotz des zum Lösen der gestell­ten Auf­ga­ben unge­wohnt hohen Maßes an auf­zu­wen­den­der Krea­ti­vi­tät und Durch­hal­te­ver­mö­gens gelang es den Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Max-Born-Gym­na­si­ums Neckar­ge­münd eini­ge über­durch­schnitt­li­che Resul­ta­te zu erzie­len. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist die Leis­tung von Samu­el Mat­this, des­sen Zer­ti­fi­kat als exzel­lent ein­ge­stuft wur­de, das heißt, er gehört zu den 20% Bes­ten der Teil­neh­mer. Han­na Steck, Abtei­lungs­lei­te­rin und Ober­stu­fen­be­ra­te­rin am MBG, Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp und Max Schwem­lein, Lei­ter des Ver­tie­fungs­kur­ses, gra­tu­lier­ten den mathe­ma­tik­be­geis­ter­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern bei der Zer­ti­fi­kat­aus­ga­be am 18. Janu­ar 2018 sehr herz­lich. Han­na Steck mein­te: „Man­che Erst­se­mes­ter hät­ten an die­ser Form von Auf­ga­ben zu Knab­bern gehabt.“ Sant­hi­la Kit­ti­kon­wor­akun, eine Teil­neh­me­rin des Kur­ses, freu­te sich: „Durch die­sen Kurs wur­den wir gut auf den MINT-Bereich an der Uni vor­be­rei­tet.“

MBG spen­det 6000€

Das Max-Born-Gmy­na­si­um, ein Gym­na­si­um mit sozia­lem Pro­fil, hat in die­sem Schul­jahr bereits viel geleis­tet: beim Weih­nachts­ba­zar, beim Spen­den­lauf zu Beginn des Schul­jah­res und bei den Kol­lek­ten der Schul­got­tes­diens­te sind rund 6000€ zusam­men gekom­men. „Dies ist durch das ganz her­vor­ra­gen­de Enga­ge­ment unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler, des Kol­le­gi­ums sowie durch die Unter­stüt­zung vie­ler hel­fen­der Eltern ermög­licht wor­den,“ berich­te­te Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp bei der Spen­den­über­ga­be am 16. Janu­ar 2018. „Das tol­le an den bei­den Hilfs­pro­jek­ten, die wir unter­stüt­zen, ist, dass 100% des Gel­des direkt bei den hilfs­be­dürf­ti­gen Men­schen ankommt. Bei bei­den Pro­jek­ten gibt es kei­ne Kos­ten für den büro­kra­ti­schen Auf­wand. Die Orga­ni­sa­to­ren arbei­ten ehren­amt­lich. Wir sind sehr stolz dar­auf, bei­den Pro­jek­ten jeweils rund 3000€ spen­den zu kön­nen.“

Das MBG arbei­tet mit dem Pro­jekt „Ugan­da­hil­fe Kaga­di“ zusam­men, in dem sehr armen, extrem bedürf­ti­gen und teil­wei­se ver­wais­ten Kin­dern in Ugan­da eine Schul­bil­dung ermög­licht wird. Die­se bil­det die Grund­la­ge für ein spä­te­res eigen­stän­di­ges Leben. Es ist wich­tig, den Kin­dern in Ugan­da eine Blei­be­per­spek­ti­ve, auf­bau­end auf einer soli­den Schul­bil­dung, zu bie­ten. Da die „Ugan­da­hil­fe Kaga­di“ inzwi­schen für 40 Kin­der im Sekun­dar­schul­be­reich und für 64 Kin­der in ihrem „Hos­tel for Nee­dy Child­ren“ sorgt, ist wei­te­re finan­zi­el­le Hil­fe unbe­dingt nötig, denn die Kos­ten für Unter­halt, Repa­ra­tu­ren, Schul­bil­dung und medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Kin­der stei­gen wei­ter an. Eve­lyn Gör­ler aus dem Ver­eins­vor­stand und ehe­ma­li­ge Leh­re­rin am MBG dank­te der Schu­le sehr herz­lich für die groß­zü­gi­ge Spen­de. Beson­ders schön ist auch, dass immer wie­der Abitu­ri­en­ten des MBG nach Kaga­di rei­sen um dort ein Prak­ti­kum zu machen und vor Ort „ihr“ Hilfs­pro­jekt tat­kräf­tig zu unter­stüt­zen.

Seit gut 20 Jah­ren unter­stützt der Lions Club Neckar­ge­münd das Pro­jekt El Moli­no – Hil­fe zur Selbst­hil­fe – in einer der ärms­ten Regio­nen der Welt, in Poto­si, Boli­vi­en. El Moli­no wur­de 1966 auf einem Bau­ern­hof von 4 Hekt­ar Grö­ße von Mia Meer­mans und Pad­re Parent gegrün­det. Es ent­wi­ckel­te sich zu einem Aus­bil­dungs- und Betreu­ungs­zen­trum für 32 Dör­fer, 17 Kir­chen, 26 Schu­len (mit 7 Inter­na­ten) für ins­ge­samt 15-16.000 Men­schen. Die Bau­ern bekom­men Unter­stüt­zung für den Kauf von Maschi­nen, Web­stüh­len, Solar­ko­chern und Tie­ren. Auch Lehr­gän­ge wer­den ange­bo­ten, um den Men­schen einen Weg aus der Armut zu zei­gen. Aktu­ell wird an der Wei­ter­ver­ar­bei­tung von Schaf- und Lama­wol­le gear­bei­tet.

Der Lions­club spen­det die­ses Jahr ins­ge­samt 8500€ an El Moli­no, inklu­si­ve einer groß­zü­gi­gen regel­mä­ßi­gen Spen­de der Fami­lie Ger­hard Bret­zer, Grün­dungs­mit­glied des Ver­eins. Klaus Beth­ke-Jae­ni­cke, Prä­si­dent des Lions Clubs Neckar­ge­münd und Hart­mut Engel, Schatz­meis­ter, kamen per­sön­lich vor­bei um die Spen­de des MBGs über rund 3000€ dan­kend ent­ge­gen zu neh­men.

Weih­nachts­kon­zert 2017

Unglaub­lich“ und „Wow“ hör­te man es durch die Zuschau­er­rei­hen rau­nen: was die musi­zie­ren­de Schü­ler­schaft des MBG mit ihren Musik­leh­re­rin­nen Sabi­ne Krings, Julia Ruch, Laris­sa Schnadt, Kers­tin Wei­mar und ihrem Musik­leh­rer Alva­ro Blu­men­stock auf die Bei­ne gestellt hat­ten war „ein­fach unglaub­lich“. In drei Stun­den wur­den den Zuhö­rern eine Viel­zahl von Musik­rich­tun­gen, Musik­epo­chen und Ensem­ble­kom­bi­na­tio­nen prä­sen­tiert, die noch lan­ge in den Ohren nach­klan­gen, wie zum Bei­spiel die roman­tisch-wun­der­schö­ne Melo­die der Film­mu­sik zu „Drei Hasel­nüs­se für Aschen­brö­del“.

Der gesam­te musi­ka­li­sche Vor­weih­nachts­abend am 15. Dezem­ber 2017 bot vie­le Momen­te, in denen sehr genau zu spü­ren war, wie lei­den­schaft­lich und vol­ler Lebens­freu­de am MBG Musik gemacht wird: gleich zu Beginn tru­gen Noa Fran­cis und Jakob Mer­gel aus dem Unter­stu­fen­chor ein mit kräf­ti­ger und sat­ter Stim­me gesun­ge­nes umfang­rei­ches Solo in „Adie­mus“ vor. War­me und wei­che Flö­ten­klän­ge von Sophie Wat­z­elt aus der Kurs­stu­fe 2 beglei­te­ten den Unter­stu­fen­chor beim schwe­di­schen Weih­nachts­lied „Här­li­gär­jor­den“. Dann muss­ten sich die jun­gen Sän­ge­rin­nen und Sän­ger warm anzie­hen: Geräusch­vol­les Schnee­ge­stö­ber, Huf­ge­trap­pel, Glöck­chen­ge­läut und ein ech­ter Schlit­ten beglei­te­te den von Laris­sa Schnadt gelei­te­ten Unter­stu­fen­chor auf die Büh­ne. Sie tru­gen „Let it snow“ in ech­ter Swing­time-Manier vor. Hier beglei­te­te Paul Rich­ter aus der Kurs­stu­fe 1 gekonnt mit dem Saxo­phon.

Anez­ka Kos aus der 7d spielt ein ganz beson­de­res Instru­ment, die Har­fe, und trat gleich zwei Mal auf. Sie spiel­te „Sere­na­de Melan­co­li­que“ von A.J. Has­sel­mans und spä­ter – umrahmt vom Orches­ter – das Aschen­brö­del­the­ma.

Der Nei­gungs­kurs Musik von Kers­tin Wei­mar hat­te „White Christ­mas“ selbst arran­giert. Da die Kurs­lei­te­rin lei­der erkrankt war, spiel­ten die ambi­tio­nier­ten Musi­ker unter der Lei­tung von Julia Ruch und führ­ten das Lied zu einem ful­mi­nan­ten Abschluss. Pia Stor­ace über­zeug­te mit ihrer sehr erwach­se­nen und klang­vol­len Stim­me.

Mutig, wit­zig und mit ein­deu­ti­gem Gesangs­ta­lent führ­ten Dani­el Hant­mann und Juli­an Stoll „Guy love“ auf. Juli­an Stoll zeig­te sich im Lau­fe des Abends als wah­res Mul­ti­ta­lent: er war in wech­seln­den Beset­zun­gen Chor­sän­ger, Solo­sän­ger, Duett­sän­ger, Schlag­zeu­ger und Bas­sist – all das mit viel Spaß und Freun­de an der Musik – ein wah­res Show­ta­lent.

Der Mit­tel- und Ober­stu­fen­chor unter der Lei­tung von Sabi­ne Krings prä­sen­tier­te zwei stim­mungs­vol­le Lie­der „Can you feel the love tonight“ von Elton John und Micha­el Jack­sons „Earth song“.

Anni­ka Rupp erfreut die Besu­cher der MBG-Kon­zer­te schon seit eini­gen Jah­ren mit ihrem Gesangs­ta­lent. Bei die­sem Kon­zert sang sie die schö­ne Bal­la­de „Angel“ von Sarah McLach­lan.

Nach einer Umbau­pau­se bot das Orches­ter unter der Lei­tung von Julia Ruch ein umfang­rei­ches und beein­dru­cken­des Film­mu­sik-Pro­gramm. „Zum dahin­schmel­zen“ war die weih­nacht­lich-roman­ti­sche Film­mu­sik zu „Drei Hasel­nüs­se für Aschen­brö­del“. Dann folg­te die in die­sem Herbst über­all prä­sen­te Titel­mu­sik der „Game of Thrones“-Reihe mit einem inter­es­san­ten Zwi­schen­spiel: der zwei­stün­di­ge Musik­kurs von Julia Ruch hat­te ein Orff-Arran­ge­ment des The­mas ein­stu­diert.

Hoff­nungs­voll-besinn­lich wur­de es bei „The inner light“ aus Star Trek, in dem Emi­ly Schlüch­ter­mann, Fran­ca Magnin und Sophie Wat­z­elt mit Soli bril­lier­ten.

Dis­ney-Mär­chen­stim­mung kam auf, als Julia Ruch mit einem ech­ten Anna und Elsa-Zau­ber­stab das Med­ley „Fro­zen“ aus dem gleich­na­mi­gen Film diri­gier­te und dabei alle klei­nen und gro­ßen Mäd­chen­her­zen höher schla­gen ließ.

Doch damit nicht genug: Chor und Orches­ter prä­sen­tier­ten die viel­stim­mi­ge und unter­schied­li­che Klang­wel­ten ver­ei­nen­de Weih­nachts­kan­ta­te „Her­bei oh ihr Gläu­bi­gen“ von Otto Kauf­mann und san­gen gemein­sam mit dem Publi­kum das wun­der­schö­ne boli­via­ni­sche Weih­nachts­lied „Flog ein Vogel“.

Nach einer wei­te­ren Umbau­pau­se wur­de es laut und fet­zig: Die Big­Band unter der Lei­tung von Alva­ro Blu­men­stock bot den ful­mi­nan­ten Abschluss des Kon­zerts mit „On Broad­way“ von Geor­ge Ben­son, „Autumn lea­ves“ von Joseph Kos­ma mit einem Gesangs­so­lo von Juli­et­te Chris­to­pher, „Satis­fac­tion“ von den Rol­ling Stones, gesun­gen von Juli­an Stoll, und „Angels“ von Wes Mont­go­me­ry.

Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp bedank­te sich bei allen Musi­ke­rin­nen und Musi­kern, dem Tech­nik­team sowie den Musik­kol­le­gin­nen und dem Musik­kol­le­gen für den „fan­tas­ti­schen musi­ka­li­schen Abend“ und freu­te sich, dass auch sein Vor­gän­ger Horst Linier und Bür­ger­meis­ter Frank Volk gekom­men waren und den Abend sicht­lich genos­sen hät­ten.