Die Astro-AG beim Haus der Astro­no­mie und beim Max Planck Inst. für Astro­no­mie

Am Mi, 10. Mai traf sich die Unter­stu­fen-Astro AG zu einem wei­te­ren Aus­flug. Mit den „Eltern-Taxis“ (an die­ser Stel­le ein herz­li­ches Dan­ke­schön an die zahl­rei­chen, enga­gier­ten Eltern !) ging es direkt von der Schu­le auf den König­stuhl zum Haus der Astro­no­mie (HdA). Frau Dr. Caro­lin Lief­ke, unse­re Ansprech­part­ne­rin für alle Part­ner­schul­pro­gram­me mit dem HdA, nahm uns in Emp­fang und führ­te uns durch die geschwun­ge­nen „Spi­ral­ar­me“ des in Form der Gala­xie “Mes­sier 51“ gebau­ten Hau­ses. Nach­dem wir uns in den Aus­stel­lungs­räu­men Model­le der Tele­sko­pe auf dem Berg Calar Alto in Spa­ni­en infor­mier­ten, die vom MPIA betrie­ben wer­den, und ein gro­ßes Modell des Stra­to­sphä­ren Obser­va­to­ri­ums SOFIA begut­ach­te­ten, ging es in das ‚galak­ti­sche Zen­trum’ der Gala­xie, in wel­chem wir statt des dort übli­chen schwar­zen Lochs eine inter­ak­ti­ve Pla­ne­ta­ri­ums Show zu sehen beka­men. Nach einem klei­nen Pick­nick bei herr­li­chem Son­nen­schein auf dem MPIA Cam­pus­ge­län­de zogen wir wei­ter ins nächs­te Gebäu­de, dem Max Planck Insti­tut für Astro­no­mie. Dort erhiel­ten wir einen exklu­si­ven Vor­trag, in wel­chem uns Herr Dr. Mar­tin Küs­ter vom MPIA über die neu­es­ten inter­na­tio­na­len Tele­s­kop­pro­jek­te unter Betei­li­gung des MPI­As infor­mier­te. Danach ging es hin­un­ter zu den Labo­ra­to­ri­en des Insti­tuts. Hier gab uns Herr Wer­ner Laun (Inge­nieur und Papa eines ehe­ma­li­gen Schü­lers unse­rer Schu­le) eine span­nen­de Show mit flüs­si­gem Stick­stoff, wel­ches nor­ma­ler­wei­se für die Küh­lung der Infra­rot­de­tek­to­ren ver­wen­det wird. Wir sahen, dass das Luft­vo­lu­men in einem Luft­bal­lon bei die­sen Tem­pe­ra­tu­ren von   zu ‚fast nichts’ zusam­men­schrumpf­te, und Pflan­zen zer­split­ter­ten wie Glas.

Vol­ler neu­er Ein­drü­cke fuh­ren wir wie­der nach Hau­se.

Inge Thier­ing, für die Astro-AG

Prak­ti­kums­tag an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg

Am 11.05.2017 hat sich der 4 std Phy­sik Kurs von Frau Dr. Thier­ing um 8:00 Uhr zur Exkur­si­on am Bahn­hof in Neckar­ge­münd getrof­fen. Ziel der Exkur­si­on war das Kirch­hoff-Insti­tut für Phy­sik der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg im Neu­en­hei­mer Feld, wo wir nach einer S-Bahn Fahrt zum Haupt­bahn­hof und einem kur­zen Fuß­marsch ein­tra­fen.

Nach der Ankunft haben wir durch Herrn Pro­fes­sor Lama­de eine Ein­wei­sung in den Ver­suchs­auf­bau und den Ablauf bekom­men. Im Vor­feld der Exkur­si­on hat­ten wir zur Vor­be­rei­tung und zum bes­se­ren Ver­ständ­nis die Ver­su­che aus­führ­lich erar­bei­tet und bespro­chen. Somit war es für uns mög­lich Ver­su­che durch­zu­füh­ren und zu ver­ste­hen, die Nor­ma­ler­wei­se die Phy­sik Stu­den­ten in den Anfangs­se­mes­tern behan­deln. Wäh­rend des Prak­ti­kums wur­de der Kurs in zwei Grup­pen geteilt. Die bei­den Grup­pen haben je einen Ver­such bear­bei­tet. Wäh­rend die eine Grup­pe die Ele­men­tar­la­dung mit­hil­fe des Mil­li­kan-Ver­suchs bestimmt hat, hat die ande­re Grup­pe den Foto Effekt näher unter­sucht und sowie Natur­kon­stan­te h  (Hei­sen­berg­sches Wir­kungs­quan­tum) bestim­men kön­nen.

Dadurch, dass jeder Ver­such mehr­mals vor­han­den war, konn­ten wir in klei­nen Grup­pen von 2 bis 3 Per­so­nen die Ver­su­che an den Auf­bau­ten durch­füh­ren. Beim Mil­li­kan Ver­such konn­ten wir zusätz­lich von der Aus­wer­tung der Mess­wer­te am Com­pu­ter pro­fi­tie­ren um so unse­re Ergeb­nis­se zu veri­fi­zie­ren. Ziel der Exkur­si­on war es Mess­pra­xis zu bekom­men und zu ver­ste­hen, was mög­li­che Feh­ler­quel­len einer Mes­sung sein kön­nen und wie man den dar­aus ent­ste­hen­den Mess­un­si­cher­heit spä­ter in der Aus­wer­tung berech­nen kann. Dazu hat jeder im Anschluss an das Prak­ti­kum ein aus­führ­li­ches Pro­to­koll geschrie­ben. Ziel davon war es, die oben ange­spro­che­nen Grund­grö­ßen der Phy­sik und ihren Mess­feh­ler­be­reich zu bestim­men. Nach­dem Herr Pro­fes­sor Lama­de ein abschlie­ßen­des Wort an uns gerich­tet hat und wir uns für die Mög­lich­keit des Prak­ti­kums bedankt haben, gab es als nächs­tes die Gele­gen­heit einer Füh­rung durch das Phy­si­ka­li­schen Insti­tuts. Hier­bei hat­ten wir das Glück eine Füh­rung aus ers­ter Hand von einem Stu­den­ten, Frau Thier­ings Sohn, zu bekom­men. Nach die­ser Füh­rung die uns einen gro­ben Über­blick über die Grö­ße und die ver­schie­de­nen Berei­che des Insti­tuts gege­ben hat, sind wir in die Men­sa gegan­gen um dort Mit­tag zu essen. Nach der Pau­se und dem Mit­tag­essen haben wir uns auf den Nach­hau­se­weg gemacht.

Jurek

Musik­ex­per­ten 2017

Auf Nach­fra­gen des Musik­schul­lei­ters der Neckar­ge­mün­der Musik­schu­le Ste­phan Schmitz, der in einer der letz­ten Stun­de der Musik­ex­per­ten die Posau­ne vor­ge­stellt hat, wel­ches Instru­ment den Schü­lern denn am nach­drück­lichs­ten in Erin­ne­rung geblie­ben sei, gab es von den dies­jäh­ri­gen drei­zehn Musik­ex­per­ten kei­ne ein­deu­ti­ge Ant­wort.
Manch einer fand die „gro­ßen“ Instru­men­te, also den Kon­tra­bass oder die Har­fe fas­zi­nie­rend, ande­re sahen im Schlag­zeug, E-Bass, im Saxo­phon oder der Trom­pe­te poten­zi­el­le Instru­men­te, die ihnen das Mit­spie­len in einer Band ermög­li­chen. Aber auch die zar­ten Töne der Block­flö­te oder der Vio­li­ne fan­den Anklang. Nach dem Ken­nen­ler­nen von zwölf ver­schie­de­nen Instru­men­ten fiel es wirk­lich schwer, sich auf eines fest­zu­le­gen!
Schon im zwei­ten Jahr gibt es am MBG die Koope­ra­ti­on mit der Musik­schu­le Neckar­ge­münd. Jede Woche kommt ein Instru­men­tal­leh­rer in die Räu­me des Gym­na­si­ums und stellt sein Instru­ment vor: Wie klingt es? Wel­chen Ton­um­fang deckt es ab? Wel­che Beson­der­hei­ten sind beim Spie­len und Üben zu beach­ten?
Wäh­rend des 60-minü­ti­gen Unter­richts, der jeden Frei­tag nach Schul­schluss zwi­schen Okto­ber und Janu­ar statt­fand, konn­te auf Lei­hin­stru­men­ten direkt aus­pro­biert wer­den und alle Fra­gen wur­den gedul­dig von den Instru­men­tal­leh­rern beant­wor­tet. Frau Kieck­hä­fer-Wüst, Musik­leh­re­rin am MBG, beglei­te­te den Musik­ex­per­ten­kurs in jeder Stun­de.
Im Anschluss an den Musik­ex­per­ten­kurs kön­nen die Schü­ler ab Febru­ar an der Musik­schu­le Neckar­ge­münd in Klein­grup­pen oder im Ein­zel­un­ter­richt mit einem Pro­be­abo ein Instru­ment ihrer Wahl ver­tie­fen und wer­den somit viel­leicht zu neu­en Mit­glie­dern des Orches­ters oder der Big­band am MBG.
Auf­grund der gut gelin­gen­den Koope­ra­ti­on zwi­schen Musik­schu­le und Gym­na­si­um soll auch im Schul­jahr 2017/18 für die neu­en 5. Kläss­ler ein Musik­ex­per­ten­kurs ein­ge­rich­tet wer­den. Infor­ma­tio­nen dar­über erhal­ten Eltern und Schü­ler am 24.3.17 beim „Tag der offe­nen Tür“.