Bei der BASF

Am Frei­tag, den 11.05.2018 mach­te der Che­mie Nei­gungs­kurs K1 (des Max Born-Gym­na­si­ums Neckar­ge­münd) unter Beglei­tung sei­nes Kurs­leh­rers Herrn Fink­bei­ner eine Betriebs­füh­rung bei der BASF in Lud­wigs­ha­fen am Rhein. Direkt nach einem freund­li­chen Emp­fang im Besu­cher­zen­trum und einer klei­nen Ein­füh­rung in die Tätig­kei­ten und Auf­ga­ben der BASF, wie zum Bei­spiel der Her­stel­lung von Kunst­stoff­gra­nu­lat zur Wei­ter­ver­ar­bei­tung durch ande­re Betrie­be, wur­de der Kurs durch eine Aus­stel­lung geführt, die meh­re­re Eta­gen im Besu­cher­zen­trum umfasst. Jede Eta­ge stellt ein ande­res The­ma vor, bei­spiels­wei­se die Geschich­te der BASF oder die Her­stel­lungs- und Ver­ar­bei­tungs­ver­fah­ren der unter­schied­lichs­ten Pro­duk­te. Nach Besich­ti­gung der gesam­ten Aus­stel­lung konn­ten sich die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer des Nei­gungs­kur­ses ein umfas­sen­des Bild von der BASF machen. Ver­bun­den mit der Füh­rung ist selbst­ver­ständ­lich das Anlie­gen, das Inter­es­se der Schü­ler zu wecken und die­se even­tu­ell sogar dafür zu begeis­tern, spä­ter ein­mal bei der BASF zu arbei­ten.

Auf die Füh­rung im Besu­cher­zen­trum folg­te eine Rund­fahrt durch das BASF-Gelän­de, dar­un­ter auch zu den soge­nann­ten „Steam­cra­ckern“. Die­se Pro­duk­ti­ons­an­la­gen – zwei an der Zahl – die­nen der Gewin­nung einer gan­zen Rei­he wich­ti­ger che­mi­scher Grund­bau­stei­ne für die Her­stel­lung bedeu­ten­der Pro­duk­te wie Kunst­stof­fe, Lacke, Löse­mit­tel, Dün­ge­mit­tel u.a. Auf einer Flä­che von rund 64.000 Qua­drat­me­tern, umge­rech­net etwa 13 Fuß­ball­fel­dern, wer­den in die­sen bei­den Anla­gen täg­lich hun­dert­tau­sen­de Ton­nen an Erd­öl­de­stil­lat ver­braucht, umge­wan­delt und kom­plett neue Sub­stan­zen gebil­det. Trotz der rie­si­gen Grö­ße han­delt es sich nur um einen klei­nen Teil des kom­plet­ten BASF-Gelän­des. Um das gesam­te Werk, das aus vie­len ein­zel­nen im Ver­bund arbei­ten­den Betrie­ben besteht, zu besich­ti­gen, hät­ten wir weit mehr Zeit benö­tigt als zur Ver­fü­gung stand.
Das Ende der Rund­fahrt stell­te dann auch das Ende der Exkur­si­on dar, aber nicht ohne noch ein obli­ga­to­ri­sches Grup­pen­fo­to im Besu­cher­zen­trum zu machen.

Lukas Schlick­supp, K1