„Musik­ex­per­ten“ der 5. Klas­se

Wo gibt es die Mög­lich­keit jede Woche ein Orches­ter­in­stru­ment eines Pro­fis in den Hän­den zu hal­ten und dar­auf zu spie­len?

Das kön­nen die Schü­le­rin­nen der 5. Klas­sen leicht beant­wor­ten: Bei den „Musik­ex­per­ten“!

In Koope­ra­ti­on mit der Musik­schu­le und ihrem Lei­ter Robert Weis-Banaszc­zyk und dem MBG haben sich im letz­ten hal­ben Jahr mon­tags nach Schul­schluss sie­ben Schü­le­rin­nen­ge­mein­sam mit der Leh­re­rin Kat­rin Kieck­hä­fer-Wüst in die Räu­me der Musik­schu­le Neckar­ge­münd begeben.Instrumentallehrer haben dort das Spie­len ihres Instru­ments erklärt, jeder konn­te ers­te Spiel­ver­su­che unter­neh­men und es wur­den alle mög­li­chen Fra­gen beant­wor­tet.

Ob die Schlag­wer­ke oder die Har­fe (sie­he Fotos) das inter­es­san­tes­te Instru­met waren, bleibt offen. Jeder der Musik­ex­per­ten hat ab Febru­ar die Mög­lich­keit in einem Pro­be­abo an der Musik­schu­le ein Instru­ment ver­tie­fend zu erler­nen.

Viel Spaß dabei!

Auch im kom­men­den Schul­jahr 2026/27 ist ein Kurs „Musik­ex­per­ten“ für die neu­en 5. Kläss­ler geplant, zu dem man sich bis Sep­tem­ber 2026 anmel­den kann.

​​(Kieck­hä­fer-Wüst)

Die DELF Diplo­me sind da!

Nach lan­gem War­ten hal­ten nun die Absol­ven­ten der DELF-Prü­fung Niveau A2 ihre Zer­ti­fi­ka­te in den Hän­den. DELF steht für Diplô­me d’Études en Lan­gues Fran­çai­se und ist ein inter­na­tio­nal aner­kann­tes und lebens­lang gül­ti­ges Diplom, das Sprach­kennt­nis­se im Fran­zö­si­schen nach­weist und vom fran­zö­si­schen Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um aus­ge­stellt wird. Enga­giert und flei­ßig übten die Teilnehmer*innen das Lesen, Hören und Schrei­ben fran­zö­si­scher Tex­te, aber natür­lich auch das Spre­chen in rea­lis­ti­schen Situa­tio­nen. Die Schüler*innen lern­ten, sich vor­zu­stel­len und Pro­ble­me des All­tags in fran­zö­si­scher Spra­che zu lösen. Mit Unter­stüt­zung ihrer Leh­re­rin Frau El Atas­si hat­ten sie das Ziel, das DELF-Zer­ti­fi­kat zu bestehen, fest vor Augen. Dazu muss man an einer schrift­li­chen und münd­li­chen Prü­fung teil­neh­men. Für den schrift­li­chen Teil der Prü­fung sind die Teilnehmer*innen an einem Sams­tag­mor­gen im Max-Born Gym­na­si­um zusam­men­ge­kom­men. Die münd­li­che Prü­fung fand etwas spä­ter wäh­rend der Schul­zeit eben­falls am MBG statt. Hier­für reis­te extra eine mut­ter­sprach­li­che Prü­fe­rin des Cent­re Cul­tu­rel Fran­co-Alle­mand Karls­ru­he an.

Die Schüler*innen kön­nen sehr stolz auf ihre Ergeb­nis­se sein, für alle hat sich ihr Fleiß und Durch­hal­te­ver­mö­gen gelohnt!

Lena R. und J. El Atas­si

CERN-Exkur­si­on 13.-14.Dezember 2025

• Wel­cher Tun­nel ver­läuft im Kreis?

• Wo muss man 50 m in die Tie­fe abfah­ren, um die Gren­zen des Uni­ver­sums zu errei­chen?

• Wer geht bei 5°C ins Frei­bad (bain de paquis) (um dort Fon­due zu essen?)

Das ist leicht zu erra­ten:

• Der LHC im CERN mit 27 km Län­ge unter der Schweiz und Frank­reich.

• Im ALI­CE-Detek­tor ent­steht durch die Kol­li­si­on von Blei­ato­men ein Quark-Gluo­nen-Plas­ma („Ursuppe“genannt), das dem Zustand des Welt­alls kurz nach dem Urknall ähnelt.

• Der Phy­sik-LK der KS2 mit Herrn Moos, Herrn Lubitz­ki und Frau Rie­se­berg.

 

So ein­fach, wie gesagt, ist es jedoch nicht, sich den Gren­zen des Uni­ver­sums zu nähern, denn es müs­sen­sich wahr­haft unwahr­schein­li­chen Koin­zi­den­zen­er­eig­nen, wie z.B.

➢ dass sich durch das unglaub­li­chem Enga­ge­ment von höhe­rer War­te (dem phy­si­ka­li­schen Insti­tut Hei­del­berg) die Tore des ALI­CE-Wun­der­lan­des für uns öff­nen (und nicht nur die­se, son­dern auch die Tore des Syn­ch­ro-Zyklo­trons samt Füh­rung, des CERN-Hos­tels und des Sci­ence Gates),

➢ dass wir ca 1000 Bahn- und Bus­ki­lo­me­ter mit 0 min Ver­spä­tung zurück­le­gen,

➢ dass wir durch den Charme einer wun­der­bar fran­zö­sisch spre­chen­den Phy­si­ke­rin vor dem siche­ren Hun­ger­tod und ande­rem Unbill bewahrt wer­den…

 

Da die­se Exkur­si­on aber anschei­nend den Sinn hat­te, Murphy‘s Law zu wider­le­gen, trat all‘ dies ein, ja mehr noch: Wir erleb­ten zudem Genf im Rausch des größ­ten jähr­li­chen Fes­tes (Fête de l‘Escalade), konn­ten Maro­ni essen und Karus­sell fah­ren, und wer Lust hat­te, konn­te sogar die auf der Ȋle de Rous­se­au in den Sinn gekom­me­ne Idee umset­zen (-„zurück zur Natur“-), im Gen­fer See zu baden..wenigstenssymbolisch….Glücklich und begeis­tert kehr­ten wir alle nach die­sem sehr unge­wöhn­li­chen drit­ten Advents­wo­chen­en­de zurück!

Vie­len Dank an Herrn Prof Rey­gers!!