NWT-Beob­ach­tungs­grup­pe 4

Am 19.01.2017 traf sich die 4. Beob­ach­tungs­grup­pe des NWT Zweigs der 9. Klas­sen um 20:30 Uhr zu einem Beob­ach­tungs­abend mit Frau Dr. Thier­ing auf dem Leher­park­platz. Da Frau Thier­ing das Tele­skop schon auf­ge­baut hat­te, konn­ten wir gleich mit dem beob­ach­ten der Ster­ne begin­nen. Als ers­tes stell­te Frau Thier­ing das Tele­skop auf den röt­li­chen Mars ein. Beim Beob­ach­ten muss­ten wir uns beei­len, da bei 100facher Ver­grö­ße­rung des Tele­skops, die Rota­ti­on der Erde oft­mals schnel­ler den Mars aus dem Bild dreh­te, bevor wir alle durch das Tele­skop geschaut hat­ten. Nach­dem alle den Mars gese­hen hat­ten, kon­zen­trier­ten wir uns auf die ver­schie­de­nen Stern­bil­der. Zuerst haben wir uns mit dem gro­ßen Wagen beschäf­tigt. Danach such­ten wir den Polar­stern, den wir auch rela­tiv schnell gefun­den hat­ten. Anschlie­ßend hiel­ten wir Aus­schau nach den ver­schie­de­nen Stern­zei­chen (Stier, Zwil­lin­ge, etc.), wel­che als Tier­kreis­stern­bil­der am Him­mel exis­tie­ren. Dazu erzähl­te uns Frau Thier­ing Geschich­ten, die hin­ter den ein­zel­nen Stern­bil­dern ste­cken.  Nach­dem alle durch das Tele­skop geschaut hat­ten durf­ten wir mit den vor­han­de­nen Feld­ste­chern (Fern­glä­ser) in Zwei­er­grup­pen noch ein biss­chen selb­stän­dig den Him­mel erfor­schen. Zu guter Letzt hat­te Frau Thier­ing das Tele­skop auf den Ori­on­ne­bel gerich­tet. Wir konn­ten also „live“ dabei sein, wie 1.344 Licht­jah­re von uns ent­fernt neue Ster­ne ent­ste­hen. Schließ­lich, als alle den Ori­on­ne­bel gese­hen hat­ten, bau­ten wir das Tele­skop ab und räum­ten die Feld­ste­cher auf. Somit ging ein inter­es­san­ter Abend zu Ende.

Ced­ric, 9d

Spie­le­nach­mit­tag 2016

Tonen, Malen, Bas­teln, Fuß­ball spie­len und jede Men­ge Spaß. Am 19. Febru­ar 2016 lud der Arbeits­kreis für sozia­les Enga­ge­ment im Rah­men der SMV Flücht­lings­kin­der aus der Walk­müh­le und Neckar­ge­münd ins Max-Born Gym­na­si­um ein. Die Kin­der zwi­schen vier und zwölf Jah­ren soll­ten gemein­sam mit Schü­lern der Fünf­ten Klas­se und älte­ren Hel­fern einen tol­len Nach­mit­tag erle­ben. Der Andrang war groß. Ins­ge­samt waren 26 Kin­der anwe­send, davon 12 Flücht­lings­kin­der. Ein Groß­teil der Flücht­lings­kin­der wohnt in der Walk­müh­le, des­we­gen wur­den sie direkt vor Ort abge­holt. Der Weg bis zur Schu­le ermög­lich­te ein ers­tes Ken­nen­ler­nen. Ange­kom­men in Raum 111 ver­teil­ten sich die Kin­der begeis­tert auf die drei Sta­tio­nen: Tonen, Malen und Arm­bän­der her­stel­len. An jeder Sta­ti­on wur­den die Kin­der für­sorg­lich betreut. Nach einer guten Stun­de stand Bewe­gung auf dem Pro­gramm. Trotz des Nie­sel­wet­ters ström­ten die Kin­der gut gelaunt auf den Schul­hof. Hier konn­te man Fuß­ball spie­len, den Tisch­ten­nis­schlä­ger schwin­gen oder das Klet­ter­ge­rüst erklim­men. Kuchen und Apfel­schor­le dien­ten als Ver­pfle­gung. Beson­ders beim Fuß­ball­spie­len konn­te man sehen wie sich Fünft­kläss­ler, Flücht­lings­kin­der jeden Alters und älte­re Hel­fer durch­misch­ten. Es zähl­ten weder Her­kunft, noch Alter, noch Haut­far­be, es ging allein um die Fer­tig­kei­ten mit dem Ball. Nach­dem sich alle ordent­lich aus­ge­tobt hat­ten, ging es wie­der hin­ein ins War­me. Hier wur­den die Kunst­wer­ke fer­tig­ge­stellt und ein Grup­pen­fo­to geschos­sen. Dann war der Nach­mit­tag auch schon ver­flo­gen, mit dem Bus ging es zurück in die Walk­müh­le. Die Ton­skulp­tu­ren und Bil­der der Kin­der wer­den in Kür­ze im Max-Born Gym­na­si­um aus­ge­stellt. Ein gro­ßes Dan­ke­schön geht an alle Hel­fer und an Ilka Schlüch­ter­mann, die den Kon­takt mit den Flücht­lin­gen erst mög­lich gemacht hat. Die SMV des Max-Born Gym­na­si­um freu­te sich über die hohe Teil­neh­mer­zahl und den gelun­ge­nen Nach­mit­tag. Mit sol­chen Aktio­nen macht das Max-Born Gym­na­si­um dem Titel „Schu­le ohne Ras­sis­mus, Schu­le mit Cou­ra­ge“ alle Ehre.

Sarah Ron­dot (Lei­te­rin des AKs für sozia­les Enga­ge­ment)

Duath­lon 2016

„Das hier ist ein rich­tig guter Ansatz: der Spaß am Sport wird in den Vor­der­grund gerückt. Es ist heut­zu­ta­ge sehr wich­tig, dass die Kin­der zur Bewe­gung ani­miert wer­den. Sport ver­bin­det, Sport för­dert den Team­geist und die sozia­le Kon­takt­fä­hig­keit. Das MBG hat die opti­ma­len Vor­aus­set­zun­gen für den Schul­sport: eine tol­le neue Sport­hal­le, das Neckar­ge­mün­der Sta­di­on und das Frei­bad in Lauf­nä­he. Noch dazu sehr enga­gier­te Sport­leh­rer.“, mein­te Kai Herd­ling vom TSG 1899 Hof­fen­heim beim Duath­lon am 27. Juli 2016. Als neu­er Schul­pa­te war er den gan­zen Tag im Ein­satz, spiel­te gemein­sam mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern an der Tor­wand und beim Ball­spee­do­me­ter, die er und Kris­ti­an Baum­gärt­ner vom TSG Hof­fen­heim mit­ge­bracht hat­ten, feu­er­te die Schü­ler beim Duath­lon an und spiel­te mit ihnen Bas­ket­ball.

Schon das zwei­te Jahr in Fol­ge hat­te die Sport­fach­schaft unter der Lei­tung von Astrid Gör­lich die gesam­te Schü­ler­schaft zum Duath­lon ein­ge­la­den. Hier­bei muss­ten die Schü­ler in einem genau aus­ge­klü­gel­ten Sys­tem – mit Start­num­mern an spe­zi­el­len Arm­bän­dern ver­se­hen – zunächst im Neckar­ge­mün­der Frei­bad je nach Klas­sen­stu­fe eine, bezie­hungs­wei­se zwei Bah­nen schwim­men, in die Wech­sel­zo­ne ren­nen, Schu­he und T-Shirt anzie­hen und noch nass im neben­an gele­ge­nen Sta­di­on je nach Klas­sen­stu­fe eine bis vier Bah­nen ren­nen. Dabei wur­den ihre Zei­ten von einem pro­fes­sio­nell orga­ni­sier­ten Schü­ler- und Leh­rer­team gestoppt und aus­ge­wer­tet.

Prä­miert wur­den in jeder Klas­sen­stu­fe die ers­ten drei Plät­ze sowohl bei den Mäd­chen als auch bei den Jungs. Des Wei­te­ren gab es einen Preis pro Jahr­gangs­stu­fe für die bes­te Klas­se. Neben dem Duath­lon gin­gen die Schü­ler klas­sen­wei­se an den Start beim Bas­ket­ball, Völ­ker­ball, Fris­bee und Fuß­ball.

Der Eltern­bei­rat hat­te in Koope­ra­ti­on mit dem Freun­des­kreis des MBG einen Geträn­ke­stand orga­ni­siert, an dem sich die Schü­ler kos­ten­los mit Saft­schor­le erfri­schen konn­ten.