Exkur­si­on zum Pla­ne­ta­ri­um Mann­heim

Am 02.02.16 besuch­te der Astro­no­mie Kurs der Ober­stu­fe des Max-Born-Gym­na­si­ums, unter Lei­tung von Frau Dr. Thier­ing, das Pla­ne­ta­ri­um in Mann­heim. Unse­re klei­ne Grup­pe von 10 Schü­lern bekam zuerst einen Ein­blick in die Geschich­te des Uni­ver­sums, genau­er gesagt eine Zeit­rei­se zu sei­ner Ent­ste­hung. Um sich die Zeit bes­ser vor­stel­len zu kön­nen wur­de die kom­plet­te Geschich­te in ein Jahr ver­packt. Da vor Beginn der Vor­stel­lung noch etwas Zeit war, konn­ten wir uns gemein­sam mit Frau Thier­ing auf eine Erfri­schung in das gemüt­li­che Café des Pla­ne­ta­ri­ums set­zen. Danach genoss die Vor­stel­lung unse­re vol­le Auf­merk­sam­keit. Etwa eine Stun­de spä­ter hat­ten wir aller­lei Stoff für Dis­kus­sio­nen, an denen sich auch Frau Thier­ing ger­ne betei­lig­te. Um die Zeit bis zur nächs­ten geplan­ten Vor­stel­lung sinn­voll zu nut­zen bega­ben wir uns in das Tech­no­se­um, wel­ches prak­ti­scher­wei­se nur einen kur­zen Fuß­marsch ent­fernt war. Dort hat­ten wir die Mög­lich­keit uns die inter­ak­ti­ven Aus­stel­lungs­stü­cke genau anzu­se­hen und das ein oder ande­re aus­zu­pro­bie­ren. Nach einer klei­nen Stär­kung bega­ben wir uns wie­der zurück ins Pla­ne­ta­ri­um, um uns eine wei­te­re Vor­stel­lung anzu­se­hen. Die­se han­del­te von schwar­ze Löchern, ihrer Ent­ste­hung und mög­li­che Gefah­ren. Auf dem Rück­weg wur­de erneut aktiv dis­ku­tiert, wobei Frau Thier­ing mit ihrem Fach­wis­sen eini­ge Unklar­hei­ten besei­ti­gen konn­te.

Ins­ge­samt war es ein gelun­ge­ner Aus­flug auf dem es viel zu sehen und zu ler­nen gab und uns allen eine Men­ge Freu­de berei­te­te.

Jörn Buch­wald & Mir­jam Sie­ling

Weih­nachts­kon­zert 2015

„Das war gran­dio­se Schul­mu­sik – der Auf­wand auf Schü­ler- und Leh­rer­sei­te hat sich wirk­lich gelohnt“, lob­te Schul­lei­ter Horst Linier am 11. Dezem­ber 2015 alle Mit­wir­ken­den des Weih­nachts­kon­zer­tes.
Bei dem Ohren­schmaus hat­ten sich alle Ensem­bles des Gym­na­si­ums sowie eini­ge Solis­ten prä­sen­tiert – ins­ge­samt waren 110 Schü­le­rin­nen und Schü­ler­be­tei­ligt.

Das Orches­ter unter der Lei­tung von Julia Ruch begann mit der roman­ti­schen Film­mu­sik des Mär­chens „Drei Hasel­nüs­se für Aschen­brö­del“ und spiel­te dann den zwei­ten Satz aus Vival­dis „Vier Jah­res­zei­ten – der Win­ter“, der die Behag­lich­keit und Wär­me am Kamin zeigt, wäh­rend drau­ßen der Regen an die Schei­be pocht. Hier über­nahm Emi­ly Schlüch­ter­mann mit der Vio­li­ne ein beacht­li­ches Solo.

Von der Win­ter- zur Weih­nachts­stim­mung führ­te der Unter­stu­fen­chor unter der Lei­tung von Kers­tin Wei­mar mit dem fet­zi­gen „San­ta Clau­se is coming to town“, „Christ­mas Time“ von T. S. Tay­lor, „Angels“ von Rob­bie Wil­liams und „Shi­ne your light“ von T. W. Aas. Melina Krebs aus der Klas­se 10b spiel­te stim­mungs­voll „Wre­cking Ball“ auf der Gitar­re.

Sabi­ne Krings hat­te mit ihrem Mit­tel- und Ober­stu­fen­chor ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm ein­stu­diert. Sie san­gen „Joy to the world“ von Georg Fried­rich Hän­del, „She­p­herds run“ von Mar­kus Det­ter­beck und, zum Teil gemein­sam mit der Klas­se 6d, drei Lie­der aus „Les cho­ris­tes“. Zum Abschluss prä­sen­tier­ten sie noch die Film­mu­sik aus „Pitch Per­fect“ – „Just the Way you are/ Just a dream“.

Anni­ka Rupp aus der 10c bestach in ihrem wun­der­bar war­men, berüh­ren­den und treff­si­che­ren Solo-Gesang mit dem Stück „Ave Maria“ von Bejon­cé.

Im Anschluss trat das Orches­ter von Julia Ruch noch ein­mal auf. Sie spiel­ten stim­mungs­voll vier Stü­cke aus der Film­mu­sik von „Har­ry Pot­ter und der Feu­er­kelch“.

Alva­ro Blu­men­stock brach­te mit sei­ner Big Band die voll­be­setz­te Aula zum mit-swin­gen: mit zahl­rei­chen Soli prä­sen­tier­ten sie „Sway“ von Pablo Bel­trán Ruiz, „In the Mood“ von Glenn Mil­ler, „Song for My Father“  – Bra­zil Jazz – von Hor­ace Sil­ver und „Can you dig it?“ von Geor­ge Shutack.

 

 

Bun­des­wei­te Leh­rer­fort­bil­dung Astro­no­mie

Vom 12. – 14. Novem­ber 2015 fand im Haus der Astro­no­mie die bun­des­wei­te, jähr­li­che Leh­rer­fort­bil­dung Astro­no­mie statt.

In jeweils einem Work­shop wur­den dabei auch zwei am Max-Born-Gym­na­si­um ent­wi­ckel­te Unter­richts­mo­du­le des NWT Unter­richts vor­ge­stellt:

 

1) Tele­s­kop­bau (Dr. I. Thier­ing und K. Schmidt)

In die­sem Unter­richts­mo­dul wird theo­re­ti­sches Wis­sen über die Funk­ti­ons­wei­se eines Fern­rohrs mit der tech­ni­schen Umset­zung die­ses Wis­sens beim Bau eines Taschen­te­le­skops ver­bun­den, wobei die tech­ni­sche Umset­zung durch die varia­ble Tele­s­kop­tu­bus­län­ge und die prak­ti­sche Berech­nung der zu errei­chen­den Soll­wer­te für die Scharf­stel­lung des Bil­des eines 1m ent­fern­ten und eines „unend­lich“ weit ent­fern­ten Objek­tes durch­aus nicht zu unter­schät­zen ist.

Den teil­neh­men­den Leh­re­rIn­nen des Work­shops wur­de von Frau Dr. Thier­ing zuerst der Unter­richts­lehr­gang dar­ge­legt. Anschlie­ßend konn­ten die Leh­re­rIn­nen den prak­ti­schen Teil, in wel­chem den Schü­le­rIn­nen die Funk­ti­ons­wei­se eines Fern­rohrs ver­ständ­lich gemacht wer­den soll, anhand mit­ge­brach­ter Auf­bau­ten aus den NWT/­Phy­sik-Samm­lun­gen des MBGs selbst nach voll­zie­hen. Zum Abschluss des Work­shops wur­de das inter­es­sier­te Leh­rer­kol­le­gi­um mit umfang­rei­chen Unter­richts­ma­te­ria­li­en ver­sorgt, erstellt von unse­rem MBG Team. Wir erhiel­ten viel posi­ti­ves Feed­back und meh­re­re Kol­le­gIn­nen äußer­ten die Absicht, die­ses Mate­ri­al in ihren Klas­sen ein­set­zen zu wol­len.

 

2) Dopp­ler­spek­tro­sko­pie und Suche nach Exo­pla­ne­ten (Dr. I. Thier­ing und Tobi­as Schulz, Haus der Astro­no­mie)

Die­ses Modul war beson­ders gefragt, da es theo­re­ti­sches Wis­sen über Spek­tro­sko­pie – einer Ana­ly­se­me­tho­de die in allen moder­nen natur­wis­sen­schaft­li­chen Anwen­dungs­be­rei­chen von gro­ßer Bedeu­tung ist- mit moderns­ter Com­pu­ter­tech­nik kom­bi­niert, sodass sich meh­re­re Work­shop Teil­neh­mer einen der vie­len Lap­tops tei­len muss­ten. Unter den Lap­tops befan­den sich auch die 3 von der Her­aue­us­stif­tung als Preis für die­ses Unter­richts­mo­dul ver­lie­he­nen neu­en Com­pu­ter des MBGs.

In dem Lehr­gang wird zuerst die Lini­en­ver­schie­bung im Spek­trum anhand des akus­ti­schen Dopp­ler­ef­fekts erklärt. In Schü­ler­ver­su­chen wird dies mit­hil­fe des Free­ware Pro­gramms Auda­ci­ty und eines Pie­zo-Sum­mers auf­ge­zeich­net.  Die Unter­schei­dung der zeit­li­chen und der Fre­quenz­dar­stel­lung des sich auf das Mikro­fon zu- und weg­be­we­gen­den Sum­mer­tons ist dabei idea­les „Gehirn­jog­ging“ für die Mit­tel­stu­fen Schü­le­rIn­nen in den NWT Klas­sen, ohne dass dazu ein gro­ßes mathe­ma­ti­sches Gerüst von Nöten ist. [Anm.: Fou­rier Ana­ly­se wird ohne höhe­re Mathe­ma­tik als Phä­no­men ver­mit­telt].

Zum Schluss wur­den ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen dis­ku­tiert, wie z.B. die Unter­su­chung von Arte­rio­skle­ro­se in der Medi­zin­tech­nik oder (durch den elek­tro­ma­gne­ti­schen Dopp­ler­ef­fekt) die Suche nach erd­ähn­li­chen Pla­ne­ten in ande­ren Son­nen­sys­te­men (=sog. ter­res­tri­sche Exo­pla­ne­ten).