Drei Schüler:innen erfolg­reich bei der Mathe-Olym­pia­de

Drei Schü­ler des Max-Born-Gym­na­si­ums haben die­ses Jahr mit Erfolg und durch teil­wei­se ful­mi­nan­te Ausarbeitungen/Beweisführungen an der ers­ten Run­de der Mathe­ma­tik-Olym­pia­de teil­ge­nom­men:

Björn Peters und Stel­la Schü­ne­mann (Klas­se 8, 1.+2. Preis) und Yeli­za­ve­ta Hara­ni­che­va /Klasse 7, 1. Preis)

Die Schul­run­de öff­net die Tür zur Teil­nah­me an den wei­te­ren Wett­be­werbs­run­den, die in Form von mehr­stün­di­gen Klau­su­ren statt­fin­den. In der Schul­run­de bear­bei­tet die Teil­neh­mer die Auf­ga­ben zuhau­se, wobei die­se so gestal­tet sind, dass eini­ge Zeit dar­über „gebrü­tet“ wer­den muss. Neben mathe­ma­ti­scher Krea­ti­vi­tät hilft dabei auch eine gewis­se Erfah­rungs­schatz in mathe­ma­ti­schen Lösungs­stra­te­gien, den sich alle drei Teil­neh­mer durch zusätz­li­che Beschäf­ti­gung mit der Mathe­ma­tik bereits ange­eig­net haben: Sei es pri­vat, in der Mathe­ma­tik-AG des MBGs oder dem Hec­tor-Semi­nar. Die Urkun­den (hin­ter­legt mit den ers­ten tau­send Stel­len von Pi) mit der Unter­schrift des Vor­sit­zen­den des Mathe­ma­ti­schen Wett­be­werbs­zir­kels Baden-Würt­tem­berg ehren die Leis­tun­gen der Schü­le­rIn­nen und wur­den Ihnen vom Schul­lei­ter Hr. Phil­ipp im Bei­sein der Mathe­ma­tik-AG-Leh­re­rin Fr. Dr.  Rie­se­berg über­reicht.

Ein The­ma, das uns alle betrifft

Besuch des ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes Elsenz­tal im Reli­gi­ons­un­ter­richt

Ster­ben und Tod – für vie­le Schüler:innen scheint die­ses The­ma noch sehr weit ent­fernt zu sein. Und doch betrifft es jeden Men­schen, frü­her oder spä­ter. Um einen authen­ti­schen Zugang dazu zu ermög­li­chen, emp­fin­gen Schüler:innen des Reli­gi­ons­un­ter­richts der 9. und 10. Klas­sen zwei Gäs­te:

Car­men Feil und Natha­lie Stark, ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen des ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes Elsenz­tal. Die bei­den berich­te­ten von ihrer wich­ti­gen Auf­ga­be, Men­schen am Lebens­en­de zu beglei­ten – sei es zu Hau­se oder in einem Pfle­ge­heim. Über­ra­schend für vie­le Schüler:innen war, dass die Hos­piz­ar­beit nicht aus­schließ­lich schwer und trau­rig ist. „Es wird viel gelacht“, berich­te­ten die bei­den. Die Begeg­nun­gen kön­nen trotz der erns­ten Situa­ti­on leicht, herz­lich und zuge­wandt sein.

Auch die Rol­le des Glau­bens kam zur Spra­che. Er steht nicht bei allen Betei­lig­ten im Mit­tel­punkt, doch kann er vie­len Patient:innen wie auch Mit­ar­bei­ten­den Trost, Hoff­nung und das Gefühl von Gemein­schaft schen­ken. Zugleich wur­de gemein­sam dar­über nach­ge­dacht, wie man über­haupt Men­schen beglei­ten kann, denen es schlecht geht. Was brau­che ich selbst, wenn ich trau­rig oder belas­tet bin? – die­se Fra­ge ver­such­ten die Schüler:innen für sich zu beant­wor­ten.

In Klein­grup­pen betrach­te­ten und bespra­chen die Teil­neh­men­den zudem Bil­der, die Jugend­li­che zu der Fra­ge „Was kommt nach dem Tod?“ gemalt haben. Die Viel­falt der Dar­stel­lun­gen zeig­te, wie unter­schied­lich Men­schen mit die­sem exis­ten­zi­el­len The­ma umge­hen.

So ende­te ein sehr ein­drucks­vol­ler Besuch: mit vie­len neu­en Ein­sich­ten, Gedan­ken und sicher auch offe­nen Fra­gen, die bei der einen oder dem ande­ren noch lan­ge nach­wir­ken wer­den. Viel­leicht regt die­ser Besuch dazu an, über ein The­ma nach­zu­den­ken, das uns alle betrifft – das Leben und das Abschied­neh­men.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an Car­men Feil und Natha­lie Stark für ihre Zeit, ihre Offen­heit und ihr so wert­vol­les Enga­ge­ment!

Fran­zis­ka Lui

 

MINT-EC Tag am MPI für Kern­phy­sik am Do, 23.10.25

Die­ses Jahr 2025 wur­de von den Ver­ein­ten Natio­nen als „Inter­na­tio­na­les Jahr der Quan­ten­wis­sen­schaft und Quan­ten­tech­no­lo­gie“ aus­ge­ru­fen. Pas­send dazu nah­men neun inter­es­sier­te Schü­le­rIn­nen der K1 Astro­no­mie- und Phy­sik Lk-Kur­se von Frau Thier­ing und zwei Schü­le­rIn­nen der 10. Klas­se von Herrn Lubitz­ki zusam­men mit ihren Leh­re­rIn­nen am MINT-EC Regio­nal­fo­rum am Max-Plank-Insti­tut für Kern­phy­sik teil. Um mög­lichst wenig Unter­richt aus­fal­len zu las­sen, wur­den wir nach der ers­ten Stun­de net­ter­wei­se von Frau Thier­ing und eini­gen Eltern zum MPIK gefah­ren.

Nach der Anmel­dung und einem kur­zen Vor­trag über Orga­ni­sa­to­ri­sches durf­ten wir uns einen sehr inter­es­san­ten Vor­trag zum The­ma Neu­tri­ons und den aktu­el­len For­schungs­stand anhö­ren. Der Wis­sen­schaft­ler, Herr Dr. Chris­toph Wie­sin­ger, hat uns erklärt, was Neu­tri­nos sind, wor­an gera­de geforscht wird und wie viel die Wis­sen­schaft aktu­ell über die­se Teil­chen weiß. Zum Bei­spiel wie­gen Neu­tri­nos sehr viel weni­ger als Elek­tro­nen (obwohl die­se ja auch schon ziem­lich klein sind) und es gibt drei unter­schied­li­che Neu­tri­no Arten (fla­vours).

Wie­sin­ger ver­glich die­se mit drei Eis­sor­ten-Geschmacks­rich­tun­gen und pro­bier­te uns dadurch den Auf­bau der Neu­tri­nos näher­zu­brin­gen. Danach began­nen die Work­shops. Jede(r) von uns hat­te sich im Vor­feld zwei Work­shops aus­ge­sucht, die man dann in zwei Work­shop Blö­cken, die je zwei Stun­den gin­gen, besuch­te. Die Work­shop-The­men, die zur Wahl stan­den, waren breit gefä­chert: von Escape rooms set­tings, zu Wis­sens­wer­tes über Teil­chen­phy­sik, zu Laser, zu Infor­ma­tik-Quan­ten­Codes, zu Pola­ri­sa­ti­ons-Expe­ri­men­ten, und Auf­bau von Detek­to­ren. In mei­nem Work­shop „Teil­chen sicht­bar machen” konn­te man unter ande­rem mit­hil­fe einer Ther­mos­kan­ne, Pho­to­nen hör­bar und (nicht mit einer Ther­mos­kan­ne) Myo­nen und Neu­tri­nos sicht­bar machen. Natür­lich gab es auch zwei Leh­rer­work­shops. Hier konn­ten sich unse­re Leh­re­rIn­nen über neue Quan­ten­me­cha­nik- Expe­ri­men­te für den Unter­richt und über online Mate­ria­li­en und Spie­le zum The­ma Quan­ten­me­cha­nik infor­mie­ren.
Von 12:00-13:00 Uhr gab es dann für alle das Mit­tag­essen in Form von beleg­ten Bröt­chen, Tee, Kaf­fee, Säf­ten und Bre­zeln. In der Zeit konn­te man sich mit sei­nen Freun­den über die ver­schie­de­nen Work­shops aus­tau­schen. Danach ging es mit dem zwei­ten Work­shop-Blö­cken wei­ter. In mei­nem Work­shop arbei­te­ten wir mit einem Laser-Inter­fe­ro­me­ter (s.Abb.) mit dem wird inter­es­san­te Inter­fe­renz­mus­ter erzeug­ten (s.Abb.).

Ab 15:00 Uhr gab es dann die Mög­lich­keit sich mit den Stu­die­ren­den und Wis­sen­schaft­le­rIn­nen aus­zu­tau­schen oder neue Kon­tak­te zu knüp­fen. Zum Schluss gab es noch eine kur­ze Zusam­men­fas­sung und es wur­de sich noch bei allen Hel­fen­den und Orga­ni­sa­to­ren bedankt. Um 15:45 war es dann zu Ende.

Ins­ge­samt kann man, glau­be ich, sagen, das es eine gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung war, in der man vie­le neue Erfah­ren gemacht hat, vor allem da die Teil­neh­men­den von fast ganz Deutsch­land ange­reist waren.

Sophie W., K1