Max-Born-Gym­na­si­um und ABB: Gemein­sam für eine star­ke beruf­li­che Zukunft

Das Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd star­tet eine span­nen­de Bil­dungs­part­ner­schaft mit der ABB Aus­bil­dungs­zen­trum gGmbH im Rah­men des Pro­jekts IT2School. Ziel der Part­ner­schaft ist es, Schü­le­rin­nen und Schü­ler früh­zei­tig beruf­lich zu ori­en­tie­ren und opti­mal auf den Über­gang in die Arbeits­welt vor­zu­be­rei­ten.

Eine Koope­ra­ti­on mit einem regio­na­len Unter­neh­men ist ein zen­tra­ler Bau­stein des Pro­jekts IT2School. Die­ses Pro­jekt wird von dem Ver­ein „Wis­sens­fa­brik e.V.“ getra­gen und dient der Stär­kung des MINT-Bereichs an wei­ter­füh­ren­den Schu­len. Das Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd nimmt bereits seit letz­tem Schul­jahr an IT2School teil. Neben der Bil­dungs­part­ner­schaft stellt das Pro­jekt ver­schie­de­ne Unter­richts­mo­du­le für die Mit­tel- und Ober­stu­fe zur Ver­fü­gung. Die­se ver­mit­teln den Schü­le­rin­nen und Schü­lern grund­le­gen­de The­men der Infor­ma­tik wie Pro­gram­mie­rung, künst­li­che Intel­li­genz und Netz­wer­ke auf beson­ders spie­le­ri­sche und moti­vie­ren­de Wei­se.

Zie­le und Vor­tei­le der Koope­ra­ti­on mit der ABB Aus­bil­dungs­zen­trum gGmbH:

– Für das Unter­neh­men: Zugang zu qua­li­fi­zier­tem Nach­wuchs und Infor­ma­ti­ons­mög­lich­keit über Aus­bil­dungs­per­spek­ti­ven.

– Für die Schu­le: Ange­bot zur Berufs­ori­en­tie­rung und Ein­bli­cke in die Arbeits­welt.

– Für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler: Pra­xis­be­geg­nun­gen und Kon­tak­te zur Arbeits­welt.

Das ABB Aus­bil­dungs­zen­trum ist eine gemein­nüt­zi­ge Gesell­schaft, die seit über 75 Jah­ren die beruf­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung sowie die Berufs­ori­en­tie­rung för­dert. Es bie­tet eine dua­le Aus­bil­dung in über 30 Beru­fen und dua­len Stu­di­en­gän­gen an.

Für die­ses Schul­jahr sind bereits eini­ge tol­le Aktio­nen geplant! Dazu gehört eine Betriebs­be­sich­ti­gung bei ABB, bei der die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen Blick hin­ter die Kulis­sen der IT-Indus­trie wer­fen kön­nen, sowie ein Mikro­con­trol­ler-Work­shop am Max-Born-Gym­na­si­um, der prak­ti­sche Erfah­run­gen in der Pro­gram­mie­rung bie­tet.

Die Zusam­men­ar­beit mit der ABB Aus­bil­dungs­zen­trum gGmbH ermög­licht es der Schu­le, IT und Infor­ma­tik greif­bar zu machen. Wir am Max-Born-Gym­na­si­um freu­en uns dar­auf, die geplan­ten Pro­jek­te umzu­set­zen und den Schü­le­rin­nen und Schü­lern neue Per­spek­ti­ven zu eröff­nen.

Bericht über unse­ren astro­no­mi­schen Beob­ach­tungs­abend

Am Diens­tag, den 18. Febru­ar, hat sich die 3. Nach­be­ob­ach­tungs­grup­pe mit Frau Thier­ing um 19:30 am Leh­rer­park­platz des Max Born Gym­na­si­ums getrof­fen.

Zuerst haben wir unser Tele­skop auf den Jupi­ter gerich­tet, wel­cher zu den äuße­ren Pla­ne­ten gehört, und da der Him­mel an die­sem Abend sehr klar war, haben wir die Strei­fen des Jupi­ters und drei sei­ner Mon­de sehr gut erken­nen konn­ten. Außer­dem haben wir gelernt, das Tele­skop mit der Fern­be­die­nung nach­zu­füh­ren, damit das Him­mels­ob­jekt nicht wegen der Erd­ro­ta­ti­on aus dem Blick­feld her­aus­wan­dert. Als nächs­tes sahen wir durch das Tele­skop den Mars, der selbst ohne Tele­skop als leicht rot leuch­ten­der Punkt am Him­mel erkenn­bar ist und zu den inne­ren Pla­ne­ten gehört. Anschlie­ßend haben wir  mit­hil­fe der Feld­ste­cher und auch dem Tele­skop den Ori­on Nebel gese­hen, der im Stern­bild Ori­on steht. Der Ori­on Nebel ist etwa 1.344 Licht­jah­re von uns ent­fernt. Außer­dem befin­den sich die jüngs­ten Ster­ne im Ori­on Nebel, wel­che vor ca. 1 Mio Jah­ren ent­stan­den sind. Wir hat­ten auch­das Glück durch das Tele­skop ein Bild des Ori­on Nebels mit dem Han­dy machen zu kön­nen. Danach haben wir mit blo­ßem Auge und auch den Feld­ste­chern das Stern­bild gro­ßer Wagen gese­hen. Die­ses Stern­bild ist eines der bekann­tes­ten Stern­bil­der, und kann als Ori­en­tie­rungs­punkt genutzt wer­den, da man mit ihm den Polar­stern ein­fach fin­den kann. Der gro­ße Wagen besteht aus sie­ben, hell leuch­ten­den Ster­nen, und ist Teil des Stern­bil­des gro­ße Bärin.  Anschlie­ßend durf­ten wir noch selb­stän­dig mit den Feld­ste­chern und Frau Thier­ing diver­se Him­mels­ob­jek­te und Stern­bil­der beob­ach­ten und ent­de­cken.

Zum Schluss sahen wir uns noch­mal mit dem Tele­skop Jupi­ter an und stell­ten fest, dass nun ein vier­tes klei­nes Objekt hin­ter Jupi­ter her­vor­ge­kom­men war und dass die ande­ren drei Mon­de ihre Posi­ti­on rela­tiv zu Jupi­ter ver­än­dert hat­ten. Frau Thier­ing erklär­te uns, dass genau die­se Bewe­gung der Jupi­ter­mon­de eine der drei von Gali­leo beob­ach­te­ten Phä­no­me­ne gewe­sen sei, die im Wider­spruch zum dama­li­gen geo­zen­tri­schen Welt­bild stan­den und die Gali­leo dazu brach­ten, das helio­zen­tri­sche Welt­bild zu for­dern. Die Zeit ging schnell vor­bei und wir haben alle zusam­men gehol­fen das Tele­skop und die Feld­ste­cher ein­zu­pa­cken. Wir alle hat­ten einen sehr span­nen­den Abend und haben vie­le neue Din­ge gelernt!

Rai­ne J., Kl. 9

White Hor­se Theat­re zu Gast am MBG

„Das hat rich­tig Spaß gemacht, die Schau­spie­ler waren tol­lund wir konn­ten auch das meis­te von der Hand­lung ver­ste­hen“, war sich die 5c einig. Am 28. Febru­ar 2025 war das White Hor­se Theat­re zu Gast am MBG und alle 5. und 6. Klas­sen kamen in den Genuss einer Auf­füh­rung von „Maid Mari­an“.

In zwei Auf­füh­run­gen begeis­ter­ten die jun­gen Schauspieler*innen Sophie und Will aus Eng­land, Came­ron aus Wales und Car­ly aus den USA die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem inter­ak­ti­ven Stück über Maid Mari­an, die Ver­lob­te des berühmt berüch­tig­ten Robin Hood aus Sher­wood Forest. In einem lus­ti­gen Ver­steck- und Ver­fol­gungs­spiel siegt das Gute über das Böse und die Lie­ben­den wer­den schließ­lich von König Richard I. höchst­per­sön­lich ver­mählt. Dies geschieht erst, nach­dem der Wider­sa­cher, der gie­ri­ge She­riff von Not­ting­ham, der die rei­che und ade­li­ge Mari­an eigent­lich selbst hei­ra­ten möch­te und es des­halb auf Robin Hoods Leben abge­se­hen hat, vom König zu einem armen Bett­ler degra­diert wird.

Robin Hood und sei­ne Mer­ry Men sowie Mari­an und der Metz­ger Gil­bert füh­ren den She­riff immer wie­der an der Nase her­um. Die Fünft- und Sechst­kläss­ler durf­ten hier­bei kräf­tig mit­wir­ken: Die Rol­len des Bisch­offs und der Mer­ry Men wur­den bei­spiels­wei­se von Schü­le­rin­nen und Schü­lern über­nom­men. Außer­dem durf­ten sie Sze­nen­ge­räu­sche machen und beim Ver­steck­spiel mit­hel­fen. Laut­hals und mit viel Spaß wirk­ten die Schüler*innen dabei mit, dass Robin Hood immer wie­der dem She­riff ent­kom­men konn­te.

Nach den bei­den Auf­füh­run­gen war Zeit für eine Fra­ge­run­de, bei der die Schüler*innen ihr Eng­lisch aus­pro­bie­ren durf­ten. Von Fra­gen über Lieb­lings­mu­sik, -essen, -far­ben, -fuß­ball­spie­ler bis hin zu den Deutsch­kennt­nis­sen der Schau­spie­ler war alles dabei. Gemein­sam ver­such­te man das schwie­ri­ge Wort „Eich­hörn­chen“ aus­zu­spre­chen. Natür­lich ging es auch um das deut­sche Wet­ter im Ver­gleich zum eng­li­schen Wet­ter, die span­nends­ten Sehens­wür­dig­kei­ten in Lon­don und um vie­le ande­re The­men. Danach posier­ten die Schau­spie­ler noch für Sel­fies, gaben Auto­gram­me und wur­den wei­ter­hin mit neu­gie­ri­gen Schü­ler­fra­gen über­schüt­tet.

Wir dan­ken dem Freun­des­kreis des Max-Born-Gym­na­si­ums sehr herz­lich für die groß­zü­gi­ge finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Ver­an­stal­tung.

Text und Fotos: Ana Hart­mann