Beob­ach­tungs­abend Astro­no­mie

Am Mon­tag, dem 17. Febru­ar hat sich die Nach­be­ob­ach­tungs­grup­pe 2des Max-Born Gym­na­si­ums um 19:30 Uhr zusam­men mit Frau Thier­ing auf dem obe­ren Leh­rer­park­platz getrof­fen. An die­sem Abend war der Him­mel beson­ders klar, wes­halb man vie­le ver­schie­de­ne Him­mels­kör­per mit blo­ßem Auge erken­nen konn­te. Zu Beginn haben wir das Tele­skop auf die Venus gerich­tet, wel­che durch die­ses sichel­för­mig zu sehen war. Anschlie­ßend haben wir den Jupi­ter und sei­ne vier Gali­lei­schen Mon­de beob­ach­tet. Sie sind die vier größ­ten Mon­de des Jupi­ters und waren daher selbst schon durch das Tele­skop deut­lich zu erken­nen. Wenn man auf die Anord­nung die­ser Mon­de geach­tet hat, konn­te man nach einer Stun­de schon ein­deu­ti­ge Ver­än­de­run­gen in der Posi­ti­on der Mon­de erken­nen, was dar­auf hin­deu­tet, dass sie um ihren Pla­ne­ten krei­sen. Um das Tele­skop auf­grund der eige­nen Erd­ro­ta­ti­on aus­zu­glei­chen, durf­ten wir das Tele­skop außer­dem eigen­stän­dig bedie­nen. Eben­falls gut zu sehen waren an die­sem Abend die drei Gür­tel­ster­ne Alni­tak, Alni­lam und Min­ta­ka und direkt dar­un­ter der Ori­on- Nebel, sowie die Ple­ja­den, ein jun­ger Stern­hau­fen. Die­se konn­ten wir eigen­stän­dig mit den Feld­ste­chern betrach­ten, wodurch man schon durch allein 7- facher­Ver­grö­ße­rung den Ori­on-Nebel und 8 hel­le Ster­ne der Ple­ja­den deut­lich sehen konn­te. Abge­se­hen vom Beob­ach­ten hat uns Frau Thier­ing noch die Metho­de erklärt, mit der Hand eine Grad­zahl am Him­mel zu bestim­men und zudem hat sie uns eini­ge Stern­bil­der gezeigt, wie den gro­ßen Bär und des­sen his­to­ri­sche Geschich­te dazu erzählt. Trotz der Käl­te hat­ten wir an die­sem Abend viel Spaß, konn­ten eini­ges mit­neh­men und haben ihn um ca. 21 Uhr mit dem Abbau­en been­det.

Kiara E., K1

Gro­ßes Enga­ge­ment, gro­ße Wir­kung: MBG-Weih­nachts­ba­sar stellt neu­en Spen­den­re­kord auf

Neckar­ge­münd. (nah) Der Weih­nachts­ba­sar des Max-Born-Gym­na­si­ums Ende Novem­ber 2024 erbrach­te die beein­dru­cken­de Sum­me von 10.656 Euro – ein neu­er Rekord. Die über­aus erfolg­rei­che Ver­an­stal­tung ermög­licht es der Schu­le, Jahr für Jahr ihre bei­den Hilfs­pro­jek­te – El Moli­no in Boli­vi­en und das Schul­wohn­heim der Ugan­da­hil­fe Kaga­di – zu unter­stüt­zen. Der Erlös wird je zur Hälf­te an die Pro­jek­te wei­ter­ge­lei­tet.

Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp hat­te eigens eine Spen­den­über­ga­be orga­ni­siert. Für die Ugan­da­hil­fe Kaga­di nahm Vor­stands­mit­glied Sil­ja Schlue dar­an teil. Die Koope­ra­ti­on mit El Moli­no erfolgt über das Hilfs­werk der Lions Clubs. Für den Lions Club Neckar­ge­münd war Prä­si­dent Manu­el Men­ke anwe­send.

Die Unter­stüt­zung fließt in zwei sehr unter­schied­li­che Berei­che: In Kaga­di betreut die Ugan­da­hil­fe 65 Kin­der in einem Wohn­heim nahe der Schu­le. Mit dem gesam­mel­ten Betrag kön­nen sowohl die Unter­halts­kos­ten der Kin­der als auch die Löh­ne der zehn Mit­ar­bei­ter für einen Monat gedeckt wer­den. Die Schü­ler des Wohn­heims zeich­nen sich durch beson­ders gute Abschluss­prü­fun­gen aus – ein Erfolg, der nicht zuletzt der guten Betreu­ung zu ver­dan­ken ist.

El Moli­no hin­ge­gen liegt auf einem 4.000 Meter hohen Anden­pla­teau in der Nähe von Poto­sí. Das dor­ti­ge Hilfs­pro­jekt, das 1966 von Schwes­ter Mia Meer­mans und Pad­re Parent gegrün­det wur­de, hat sich zu einem Aus­bil­dungs- und Betreu­ungs­zen­trum für rund 16.000 Men­schen ent­wi­ckelt. Mit den Spen­den­gel­dern konn­ten hilf­rei­che Anschaf­fun­gen getä­tigt sowie infra­struk­tu­rel­le Ver­bes­se­run­gen umge­setzt wer­den. Der enge Kon­takt zu El Moli­no besteht seit vie­len Jah­ren dank der ehe­ma­li­gen Leh­re­rin Chris­tia­ne Schmied­bach.

Dass der Weih­nachts­ba­sar erneut eine solch beacht­li­che Sum­me erzie­len konn­te, ist den Ideen und der Tat­kraft der gesam­ten Schul­ge­mein­schaft zu ver­dan­ken. Bei der Spen­den­über­ga­be waren die­je­ni­gen anwe­send, die beson­ders zum Gelin­gen des Basars bei­tru­gen: Leh­re­rin Eve­lyn Sta­edel, die mit Unter­stüt­zung der Refe­ren­da­re die Orga­ni­sa­ti­on über­nahm, sowie Kiara Engel­hart und Lil­ly Hobeck von der Schü­ler­mit­ver­wal­tung, die den SMV-Stand für El Moli­no betreu­te. Das Enga­ge­ment der Unter­stu­fe reprä­sen­tier­ten Oli­ver Wei­chert und Eli­as Pfau, ergänzt durch wei­te­re Schü­ler. Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp bedank­te sich bei allen Betei­lig­ten für ihren Ein­satz und auch Lions Club Prä­si­dent Manu­el Men­ke sprach sei­ne Aner­ken­nung für die Schu­le aus. .

Text und Foto: Anna Haa­se­mann-Dun­ka

Tag der Mathe­ma­tik an der Uni Hei­del­berg

Am 19. Febru­ar fand erneut der Tag der Mathe­ma­tik an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg im Neu­en­hei­mer Feld statt. Das Max-Born-Gym­na­si­um war mit einem Team aus 5 Schü­lern der 8. Klas­sen dabei. Die­se erleb­ten nicht nur span­nen­de mathe­ma­ti­sche The­men, son­dern erhiel­ten auch einen Ein­blick in das Stu­den­ten-Leben – inklu­si­ve Schlan­ge ste­hen in der Men­sa.

Der Tag begann mit einem Vor­trag zum The­ma „Mathe­ma­tik bei den Simpsons“, in wel­chem inter­es­san­te mathe­ma­ti­sche „Eas­ter Eggs“ in der belieb­ten Zei­chen­trick­se­rie beleuch­tet wur­den. Die Kin­der haben z.B. gelernt, war­um die drei Zah­len 8191, 8128 und 8208 bei Mathe­ma­ti­kern gro­ße Fas­zi­na­ti­on aus­lö­sen. Nach dem Vor­trag hat­ten die Schü­ler die Mög­lich­keit, ihr mathe­ma­ti­sches Kön­nen in einem Wett­be­werb unter Beweis zu stel­len. Der Mathe­ma­tik-Wett­be­werb stell­te die Teil­neh­mer vor kniff­li­ge mathe­ma­ti­sche Pro­ble­me, die mit Krea­ti­vi­tät und logi­schem Den­ken gelöst wer­den muss­ten. Den Abschluss des Pro­gramms bil­de­te ein „Mathe-Park­our“, der aus zahl­rei­chen Sta­tio­nen bestand, an wel­chen die Teil­neh­mer bekann­te und all­täg­li­che mathe­ma­ti­sche Phä­no­me­ne unter­su­chen und prak­tisch erle­ben konn­ten.

Ins­ge­samt nah­men 24 Schu­len aus der Regi­on an die­sem span­nen­den Tag der Mathe­ma­tik teil. Der Tag war nicht nur lehr­reich, son­dern auch eine her­vor­ra­gen­de Gele­gen­heit, Mathe­ma­tik auf krea­ti­ve und unter­halt­sa­me Wei­se zu erle­ben.

Text und Foto: Jan­nick Bie­ger