Beob­ach­tungs­abend NWT Kl. 9

Der Beob­ach­tungs­abend unse­rer 3. NWT-Grup­pe war am 2. Febru­ar. Wir haben ganz unter­schied­li­che astro­no­mi­sche Objek­te des Uni­ver­sums gese­hen. Das ers­te Objekt, das wir durch das gro­ße Schul­te­le­skop betrach­te­ten, war der Ori­on­Ne­bel. Er befin­det sich im Stern­bild Ori­on, ist der hells­te Emis­si­ons­ne­bel am Him­mel und ist unge­fähr 1300 Licht­jah­re von uns ent­fernt ist. Wir hat­ten Glück, denn die­ser Nebel, in wel­chem gera­de vier neue Ster­ne enstan­den sind, ist nur im Win­ter zu sehen. Durch ein Fern­glas konn­te man ihn auch noch, aber nur als licht­schwa­chen Fleck erken­nen.

Als nächs­tes haben wir uns den gro­ßen Wagen, ein Teil des Stern­bil­des gro­ße Bärin, am Him­mel ange­guckt. Der gro­ße Wagen ist eines der bekann­tes­ten Stern­bil­der und besteht aus sie­ben hel­len Ster­nen, die in einer Wagen­form ange­ord­net sind. Er gilt auch oft, für vie­le Kul­tu­ren, als Ori­en­tie­rungs­punkt. Wir haben auch die Venus mit dem Tele­skop ange­schaut und fest­ge­stellt, dass auch die Venus, wie der Mond, als Sichel vor­kom­men kann. Doch wenn man sich die Venus mit blo­ßen Augen ansieht, dann sieht sie so wie ein sehr hel­ler punkt­för­mi­ger Stern aus. Und zu guter Schluss der Mond: Wir haben uns den Mond auch durch das Tele­skop ange­guckt und haben fest­ge­stellt, dass auch die Hälf­te, die nicht von der Son­ne beleuch­tet war, noch matt zu erken­nen war. Wir haben außer­dem sehr schö­ne Sachen, wie die Struk­tur von Kra­tern auf dem Mond gese­hen.

Anton P. und Erik G., Kl. 9

Musik­land­heim im Schloss Wei­kers­heim 2025

Vom 13.-15. Janu­ar fuh­ren die Musik-AGs des Max-Born-Gym­na­si­ums wie­der zur „Musik­aka­de­mie Schloss Wei­kers­heim“, um für die anste­hen­den Kon­zer­te und Auf­trit­te zu pro­ben. Da das Musik­land­heim schon zum zwei­ten Mal in Wei­kers­heim statt­fand, war die Vor­freu­de groß, denn die meis­ten kann­ten schon die schö­nen Schloss­räu­me, den Gar­ten und die Umge­bung. Viel Frei­zeit war dort aber nicht zu erwar­ten, da der Stun­den­plan bis in den Abend gefüllt war. Die Musi­cal-AG stu­dier­te flei­ßig neue Lie­der und Tän­ze mit Frau Schuh und Herrn Knof ein, bekam aber auch span­nen­de Ein­bli­cke ins Thea­ter­spie­len mit Frau Keyl. Die Sän­ge­rin­nen und Sän­ger des Mit­tel-Ober­stu­fen­chors prob­ten mit Frau Krings an neu­en mehr­stim­mi­gen Lie­dern, ent­wi­ckel­ten aber auch in Ein­zel­stimm­pro­ben ihre eige­ne Stim­me wei­ter. Unter der Lei­tung von Frau Ruch arbei­te­te das Orches­ter eben­falls an neu­en Wer­ken und erreich­te schnell ein klang­vol­les Ergeb­nis. Auch die Blä­ser Wood&Brassmit Herrn Knof haben die Zeit gut genutzt und sich mit viel Moti­va­ti­on an Neu­es gewagt. Die inten­si­ve Pro­ben­zeit ermög­lich­te nicht nur die musi­ka­li­sche­Wei­ter­ent­wick­lung, son­dern stärk­te auch das Gemein­schafts­ge­fühl inner­halb der Ensem­bles sowi­ein­ner­halb aller Musi­ker der Schu­le. Den Höhe­punkt des Auf­ent­halts bil­de­te die­ses Mal das Abschluss­vor­spiel in der Tau­ber­phil­har­mo­nie. Der moder­ne Kon­zert­saal bot den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Gele­gen­heit, die Ergeb­nis­se ihrer Pro­ben­ar­beit unter Büh­nen­be­din­gun­gen zu prä­sen­tie­ren. Es war beein­dru­ckend, die erreich­ten Fort­schrit­te, die in die­ser Zeit gemacht wur­den, zu sehen und zu hören. Der Auf­ent­halt in Wei­kers­heim war eine pro­duk­ti­ve und inspi­rie­ren­de Zeit, die den Teil­neh­men­den nicht nur musi­ka­lisch, son­dern auch per­sön­lich vie­le wert­vol­le Erfah­run­gen brach­te. Wir freu­en uns alle auf wei­te­re Musik­land­hei­me und Kon­zer­te!

Sabi­ne Krings

Bericht vom NwT Beob­ach­tungs­abend am 18.01.2025

Am Sams­tag­abend den 18.01.2025 hat­ten wir die Ehre mit Frau Thier­ing und ein­er­Be­ob­ach­tungs­grup­pe von drei Schü­le­rin­nen den Nacht­him­mel zu beob­ach­ten.

An die­sem Abend hat­ten wir beson­ders viel Glück, da wir einen schö­nen und kla­ren Nacht­him­mel hat­ten und des­halb viel erfor­schen und ler­nen konn­ten.

Zum einen haben wir Venus, Jupi­ter und Mars mit dem Tele­skop gese­hen. Dies war sehr span­nend, da die Mon­de des Jupi­ters und die Ver­än­de­rung ihrer Posi­ti­on um Jupi­ter über den Beob­ach­tungs­abend hin deut­lich zu erken­nen war.

Wir haben auch diver­se Stern­bil­der ken­nen­ge­lernt und beob­ach­tet, wie zum Bei­spiel den gro­ßen Wagen.

Außer­dem durf­ten wir eigen­stän­dig mit den Feld­ste­chern den Nacht­him­mel erkun­den und uns zum Bei­spiel die Hya­den, einer Stern­an­samm­lung in der Milch­stra­ße, oder den Ori­on mit sei­nem Nebel anschau­en. Zudem hat Frau Thier­ing uns einen Feld­ste­cher auf einem Sta­tiv auf­ge­baut wodurch wir auch tol­le Bil­der machen durf­ten, wie z.B. von den Ple­ja­den, einem jun­gen Stern­hau­fen (s. Bild unten).

Frau Thier­ing hat uns alles detail­liert und ver­ständ­lich erklärt. Wir durf­ten ihr auch vie­le Fra­gen stel­len wodurch wir danach viel mehr Wis­sen über den Nacht­him­mel hat­ten.

Uns per­sön­lich hat die­se ein­ma­li­ge Erfah­rung sehr viel Spaß berei­tet und wir wür­den die­ses inter­es­san­te und lehr­rei­che Erleb­nis jeder Zeit wie­der­ho­len.

von Jen­net S. und Ales­sia G., Kl. 9