Beob­ach­tungs­abend der Unter­stu­fen Astro-AG

Am 1. Febru­ar fand der Beob­ach­tungs­abend der Astro-AG auf dem obe­ren Leh­rer­park­platz des MBGs statt.  Als ers­tes durf­ten wir uns nach­ein­an­der den Vier­tel­mond durch das tol­le Spie­gel­te­le­skop von Frau Dr. Thier­ing anschau­en. Danach haben wir die Venus betrach­tet, die auf­grund der Anstrah­lung durch die Son­ne nur halb zu sehen war. Beein­dru­ckend war auch, dass wir den Pla­ne­ten Jupi­ter mit sei­nen Strei­fen sehen konn­ten, außer­dem hat man Jupi­ters vier hel­len Mon­de gese­hen. Dann haben wir Fern­glä­ser, die im astro­no­mi­schen auch Feld­ste­cher genannt wer­den, bekom­men und durf­ten uns damit den Nacht­him­mel anschau­en. Fas­zi­nie­rend war es durch das Tele­skop den Ori­on­ne­bel zu sehen, in dem neue Ster­ne ent­ste­hen. Im Nebel konn­ten wir auch das Ori­ontra­pez sehen, dass aus den vier jüngs­ten sicht­ba­ren Ster­nen besteht. Frau Dr. Thier­ing hat uns vie­le Stern­bil­der gezeigt und wir haben gelernt,wie man den Nord­stern Pola­ris fin­det. Inter­es­sant war auch, dass es 20 Minu­ten brauch­te, bis sich die Augen an die Dun­kel­heit gewöhnt hat­ten. Zum Schluss haben wir alles auf­ge­räumt. Das war ein sehr schö­ner Abend, auch wenn wir am Ende fast alle durch­ge­fro­ren waren.

Mar­le­ne M., Kl. 5

Jugend debat­tiert – Erfolg­rei­che Teil­nah­me des MBG auf der Regio­nal­ebe­ne

Mit ins­ge­samt 5 Debat­tie­ren­den war das MBG zum ers­ten Mal auf Regio­nal­ebe­ne beim Wett­be­werb Jugend debat­tiertver­tre­ten und die Ergeb­nis­se waren her­vor­ra­gend!

Unter der Lei­tung von Frau Kieck­hä­fer-Wüst hat­te sich eine klei­ne Grup­pe von Schü­le­rin­nen und Schü­lern am 12. und 13.2.25 auf den Weg zur IGH Hei­del­berg gemacht.

In der Alters­grup­pe I kamen die­se aus der Klas­se 9a. Sowohl Vero­ni­ka Sitz­ler als auch Mia Loesch konn­ten gute Plat­zie­run­gen errei­chen. Beson­ders Mia hat­te mit Platz 5 nur knapp das Fina­le ver­passt.
In der Alters­tu­fe II waren sogar drei Schü­ler ver­tre­ten: Liam Cher­won (10a), Adria­na Nina Pesch­ke (10b) und Lisa Pöpel (Kurs­stu­fe 2).

Beson­ders Lisas Debat­tier­leis­tung war am ers­ten Wett­be­werbs­tag her­aus­ra­gend, wes­halb sie im Fina­le unter den bes­ten 4 Schü­le­rin­nen und Schü­lern stand. Sie hat dort den 3. Platz erreicht, was bedeu­tet, dass sie mit im Lan­des­fi­na­le in Stutt­gart Mit­te März dabei ist und bei Aus­fäl­len ein­sprin­gen wird.

Ein gro­ßes Lob an Lisa, die die Pro-Posi­ti­on in der sehr anspruchs­vol­len Final­de­bat­te zum The­ma „Sol­len extre­me Par­tei­en von Dis­kus­si­ons­run­den aus­ge­schlos­sen wer­den?“ über­zeu­gend ver­tre­ten hat.

Zusätz­lich zu den Debat­tie­ren­den waren Schü­le­rin­nen der 9a und der Debat­tier-AG als Juro­ren und Zeit­wäch­ter dabei, die die Arbeit des Wett­be­werbs unter­stützt haben, wofür wir ihnen sehr dan­ken.

Die Debat­tier-AG trifft sich wei­ter­hin immer mitt­wochs unter der Lei­tung von Frau Kieck­hä­fer-Wüst von 13.40 – 15.30 Uhr in Raum 306. Wer Lust hat, sich auf den nächs­ten Wett­be­werb 2026 vor­zu­be­rei­ten, ist ger­ne ein­ge­la­den vor­bei­zu­kom­men.

 

 

Exkur­si­on zum Pla­ne­ta­ri­um Mann­heim

Am 23.1.2025 haben die NWT- und IMP Schü­le­rIn­nen der 9.Klassen, die 8. Klas­se IMP  sowie der Astro­no­mie-Kurs der Kurs­stu­fe in Beglei­tung von Herrn Knof, Herrn Moos, Herr Lubitz­ki, Frau Schie­fer-Schil­ling, Frau Schuh und Frau Thier­ing einen Aus­flug zum Pla­ne­ta­ri­um in Mann­heim gemacht, um dort zwei von den ange­bo­te­nen Shows anzu­se­hen.

Nach­dem wir uns alle um 8.05 Uhr am Bahn­hof Neckar­ge­münd, Alt­stadt, am Bahn­gleis Rich­tung Hei­del­berg getrof­fen haben, fuh­ren wir anschlie­ßend mit der S2 bis zur SAP- Are­na und von dort aus ging es mit der Stra­ßen­bahn wei­ter, bis wir um 9.15 Uhr schließ­lich am Pla­ne­ta­ri­um ange­kom­men sind. Da wir noch genug Zeit  hat­ten, konn­ten wir uns zudem diver­se Aus­stel­lungs­ge­gen­stän­de anschau­en wie z.B. einen älte­ren Ster­nen­pro­jek­tor und eine Art Kalen­der der Stern­bil­der.

Danach durf­ten wir um 10 Uhr end­lich die Kup­pel, den Vor­stel­lungs­raum des Pla­ne­ta­ri­ums betre­ten, wel­che mit einem Durch­mes­ser von 20m und einer Höhe von 13 Metern genü­gend Platz für bis zu 280 Per­so­nen bie­tet. Das beson­de­re dar­an ist, dass die Shows anstatt auf einer Lein­wand an die Kup­pel pro­ji­ziert wur­den, wodurch ein ver­blüf­fen­der 3D Effekt erzeugt wur­de. Nach­dem dann alle ihren Platz gefun­den hat­ten und etwas Ruhe ein­ge­kehrt war, begann schon die ers­te Show „Das unsicht­ba­re Uni­ver­sum“. Dabei erhiel­ten wir zunächst von Mann­heim aus­ge­hend einen umfas­sen­den Über­blick über unse­ren Nacht­him­mel und die ver­schie­de­nen Ster­ne sowie Pla­ne­ten, die dort zu fin­den sind. Im dar­auf­fol­gen­den Film „Unvei­ling the Invi­si­ble“ wur­de uns zudem eine Men­ge über die Wis­sen­schaft und die heu­ti­ge Ent­wick­lung von Tele­sko­pen erzählt, wobei es pri­mär um Licht außer­halb des sicht­ba­ren Wel­len­län­gen­be­reichs ging. Dazu gehö­ren zum einen die Infra­rot- aber auch die Radio­strah­lung, wel­che essen­zi­ell für die Exo­pla­ne­ten­for­schung sind, sowie die UV-, Rönt­gen- und Gam­ma­strah­lung, wel­che uns von den ener­gie­reichs­ten Pro­zes­sen des Uni­ver­sums erhal­ten (wie der Ver­schmel­zung von zwei Gala­xien). Um die­se jeweils aber zu erken­nen, benö­tigt es jedoch eine stän­di­ge Wei­ter­ent­wick­lung der Tele­sko­pe und die Ent­wick­lung neu­er For­schungs­ge­rä­te, wie dem „ALMA“, einem Array aus Radio­te­le­sko­pen, wel­ches elek­tro­ma­gne­ti­sche Wel­len bis in den Sub­mil­li­me­ter­be­reich emp­fan­gen kann. Da die­se Strah­lung von Was­ser­dampf absor­biert wird, kom­men noch hohe Ansprü­che an den Beob­acht­und­sort hin­zu, wie sie z.B. in der Ata­ca­ma-Wüs­te in Chi­le, einem der tro­ckens­ten Wüs­ten die­ser Welt, erfüllt sind.

Nach einer dar­auf­fol­gen­den kur­zen Ves­per­pau­se konn­te es dann mit der zwei­ten Show, einer eng­li­schen Eigen­pro­duk­ti­on des Pla­ne­ta­ri­ums „Our gala­xy – a jour­ney through the mil­ky way“, wei­ter­ge­hen. In die­ser erhiel­ten wir am Anfang erneut einen gro­ßen Über­blick über die Ster­ne unse­res Nacht­him­mels und wir erfuh­ren viel über die Her­kunft der Stern­bil­der und die Ver­knüp­fung zu alten Sagen, wie etwa aus der grie­chi­schen Mytho­lo­gie. In die­ser Sage ent­stand die Milch­stra­ße  bei­spiels­wei­se dadurch, dass Zeus sei­nen Sohn Hera­kles unsterb­lich machen woll­te und ihn dar­um an die Brust sei­ner schla­fen­den Gemah­lin Hera leg­te. Als die­se jedoch erwach­te und erkann­te, dass sie den unehe­li­chen Sohn des Zeus still­te, stieß sie die­sen von sich weg und die Mut­ter­milch ver­teil­te sich über den gesam­ten Him­mel, wor­auf­hin die Milch­stra­ße ent­stand. Dar­über hin­aus erfuh­ren wir zudem eine Men­ge über die Ent­ste­hung von Gala­xien wie der unse­ren. Außer­dem zu unse­rer Posi­ti­on im Uni­ver­sum aber auch dem Ende unse­res Son­nen­sys­tems durch das Ster­ben unse­rer Son­ne. Hin­zu kamen vie­le wei­te­re inter­es­san­te The­men wie die Super­no­va, die gewal­ti­ge Explo­si­on eines ster­ben­den Sterns und die schwar­zen Löcher, wel­che extrem dich­te Him­mels­kör­per mit einer enor­men Gra­vi­ta­ti­on sind, sodass nicht ein­mal mehr Licht ihnen ent­kom­men kann.

Nach der zwei­ten und letz­ten Show tra­ten wir dann schließ­lich die Rück­rei­se zur Schu­le an.

Eli­as S., K1