Lan­des­stern­war­te

Wir Pla­ne­ten­for­sche­rIn­nen von der Astro AG, sind zur Lan­des­stern­war­te auf den König­stuhl gefah­ren, tat­kräf­tig unter­stützt durch Eltern­ta­xis und durch unse­re Leh­re­rin Frau Dr. Thier­ing.

An die­sem Tag war sogar das 125-jäh­ri­ge Jubi­lä­um der Stern­war­te!

Eine Dame, Frau Schwem­mer, hat uns emp­fan­gen und uns auf einen klei­nen Rund­weg geführt. Sie hat uns auf die Suche nach ver­schie­de­nen Pla­ne­ten geschickt.

Wir haben den Zwerg­pla­net PLUTO und den NEPTUN gefun­den. Die­se waren auf Metall­stan­gen fest­ge­macht. Die Modell-Pla­ne­ten sind ca. 100.000.000 x klei­ner als in echt.

Der NEPTUN wird auch als blau­er Pla­net bezeich­net. Das kommt aber dort nicht von Was­ser auf der Ober­flä­che, son­dern durch das Gas METHAN bzw. vom Methan­schnee. Die­ser ist näm­lich blau.

Im ers­ten Gebäu­de war ein gro­ßes Tele­skop auf­ge­baut.

Die­ses Tele­skop nennt man REFRAKTOR oder Lin­sen­te­le­skop.

Am Anfang war es dun­kel. Um die Dach­lu­ke zu öff­nen, muss­ten wir an zwei Sei­len zie­hen.

Wir woll­ten die Son­ne durch das Tele­skop anschau­en, aber das durf­ten wir nicht, denn das Son­nen­licht wird durch die Lin­sen so ver­stärkt, das ein Blatt ange­fan­gen hat zu bren­nen.

Wenn man mit sei­nem Auge durch­schau­en wür­de, wür­de das Auge ver­bren­nen.

Auf ein Blatt, auf das die Son­ne dann pro­ji­ziert wur­de, konn­te man sehen, dass die Son­ne dunk­le Fle­cken hat.  Frau Schwem­mer erklär­te uns, dass dies daher kommt, weil sie käl­ter also die  rest­li­che Son­nen­ober­flä­che sind, näm­lich „nur“ 4600 Grad.

Dann sind wir in ein ande­res Gebäu­de gelau­fen.

Dort war in der Mit­te ein gro­ßer run­der Raum, indem auch ein Tele­skop steht, aber da durf­ten wir nicht rein. Aber wir konn­ten uns dort ech­te Meteo­ri­ten anschau­en und auch berüh­ren.

Um den run­den Raum her­um, waren vie­len Bil­der von ver­schie­dens­ten Plan­ten und Gala­xien.

Danach haben wir alle ein Pick­nick auf der Wie­se zwi­schen den Tele­s­kop­kup­peln gemacht und haben uns gestärkt.

Zwi­schen­durch durf­ten wir noch ein ande­res Tele­skop anschau­en, wel­ches man REFLEKTOR oder Spie­gel­te­le­skop nennt.

Nach der span­nen­den Füh­rung sind wir zu den Autos gelau­fen und zurück­ge­fah­ren. Das waren alles sehr tol­le Ein­drü­cke aber der Aus­flug war nun lei­der zu Ende.

Ein groß­ar­ti­ges Erleb­nis, vie­len Dank.

Ben Z., Kl.5d

Exkur­si­on der Astro-AG

Am 23.5.2023 war es end­lich so weit! Die Astro­no­mie-AG unter der Lei­tung von Frau Dr. Thier­ing fuhr auf den Hei­del­ber­ger König­stuhl, um die bei­den astro­no­mi­schen Ein­rich­tun­gen zu besu­chen. Als ers­tes ging es nach einer kur­zen Auto­fahrt (vie­len Dank an die vie­len Eltern-Taxis 🙂 ) zum Haus der Astro­no­mie Hei­del­berg. Die­ses Haus sieht wie eine Spi­ral­ga­la­xie aus, mit einem run­den Zen­trum und gebo­ge­nen Spi­ral­ar­men außen her­um. Im Foy­er sind Model­le von astro­no­mi­schen Gerä­ten wie Rake­ten und Satel­li­ten aus­ge­stellt. Zwei Astro­no­mie­stu­den­tIn­nen haben dann die AG in eine indi­vi­du­el­le Show in einem Hör­saal mit 3D-Kup­pel geführt.

Dort wur­de über astro­no­mi­sche Tech­ni­ken berich­tet, wie z. B. das Arbei­ten mit Welt­raum­te­le­sko­pen. Außer­dem wur­de über Him­mels­ob­jek­te und deren Ent­ste­hung etwas vor­ge­tra­gen. Zuletzt durf­ten wir uns wün­schen, zu wel­cher Stel­le im Son­nen­sys­tem wir hin fah­ren wol­len und über das die Stu­den­tIn­nen dann etwas erzäh­len soll­ten.

Dann ging es hin­über zum MPIA Hei­del­berg. Dort bezau­ber­ten Astro­nom­In­nen die AG mit einem leuch­ten­den Modell der erd­nächs­ten Ster­ne. Es zeigt, wie groß und schwer die Ster­ne im Ver­hält­nis zu ande­ren sind, wie sie leuch­ten und wie weit weg sie sich von uns befin­den. Nach einer Pau­se im Hof des MPIA ging es wei­ter mit einer atem­be­rau­ben­den Show drau­ßen: Es wur­den Expe­ri­men­te mit flüs­si­gem Stick­stoff durch­ge­führt. Die­ser ist -196°C kalt. Wird der Stick­stoff in eine Form gegos­sen, ver­dampft er, weil die Form außen viel wär­mer ist. Dabei bil­det sich Rauch. Wenn Blu­men in flüs­si­gen Stick­stoff getaucht wer­den und man dann mit einem Ham­mer drauf­haut, zer­sprin­gen die Blu­men sehr ein­drucks­voll. Füllt man den Stick­stoff in Dös­chen und setzt den Deckel dar­auf, blub­bert es zuerst nur lei­se und dann fliegt der Deckel explo­si­ons­ar­tig in die Luft. Nach all den span­nen­den Expe­ri­men­ten ging die Exkur­si­on zu Ende.

Herz­li­chen Dank an die Mit­ar­bei­te­rIn­nen des HdA und MPIA und an Frau Dr. Thier­ing, die die­sen gelun­ge­nen Nach­mit­tag orga­ni­siert haben.

Vin­cent Z., Kl. 5a

Pla­ne­ta­ri­um

Der Astro­no­mie­kurs der Ober­stu­fe und die IMP und NwT Grup­pen der Klas­sen 9c und 9d tra­ten am 23.03.2023 die Anrei­se zum Pla­ne­ta­ri­um Mann­heim an, zusam­men mit ihren Leh­re­rIn­nen Frau Thier­ing, Herr Lubitz­ki und Frau Schuh. In Mann­heim ange­kom­men, hat­ten wir etwas Zeit, um unse­re Sachen zu ver­stau­en und bereits ein klei­nes Früh­stück ein­zu­neh­men, bevor es mit der ers­ten Show los­ging. Ver­sorgt wur­den wir von den Leh­re­rIn­nen durch Frucht­säf­te und Knab­ber­sa­chen, konn­ten aber auch unser eige­nes Früh­stück mit­brin­gen.  Bereits in dem Gebäu­de konn­te man sich mit vie­len ver­schie­de­nen und inter­es­san­ten Info­ma­te­ria­li­en über unter­schied­li­che astro­no­mi­sche Pro­jek­te infor­mie­ren, aber auch lus­ti­ge Bil­der in Astro­nau­ten­an­zü­gen schie­ßen. In der Pla­ne­ta­ri­ums­kup­pel ange­kom­men, mach­ten wir es uns erst­mal auf den Beob­ach­tungs­ses­seln gemüt­lich. Mit einem Vor­trag des Mode­ra­tors über die Ori­en­tie­rung am Nacht­him­mel Mann­heims begann unser Pro­gramm. So lern­ten wir z.B., dass das 5-fache der Ent­fer­nung der bei­den äuße­ren Kas­ten­ster­ne des gro­ßen Wagens zu dem berühm­ten Polar­stern führt, der bereits frü­her in der Schiffs­fahrt zur Ori­en­tie­rung ver­wen­det wur­de, da er immer genau über dem Nord­pol steht. Wei­ter ging der Vor­trag mit einem Film über unse­re Son­ne, in dem z.B. deren wei­te­re Ent­wick­lung erklärt wur­de. Dar­auf­hin folg­te eine kur­ze Mit­tags­pau­se bis zur nächs­ten Show. Die­se eng­lisch­spra­chi­ge Vor­füh­rung han­del­te von außer­ir­di­schem Leben, wie die­ses Aus­se­hen und wo es zu fin­den sein könn­te. So lern­ten wir, dass auf eini­gen Pla­ne­ten mög­li­cher­wei­se das Leben in der Luft begüns­tigt wird, sodass es zu bal­lon­för­mi­gen, schwe­ben­den Pflan­zen kom­men könn­te. Zusätz­lich wür­de beim genann­ten Bei­spiel auch das Leben von Flug­le­be­we­sen, in wesent­lich grö­ße­rer Grö­ße als der uns bekann­ten Tie­re, mög­lich sein. Nach den span­nen­den Vor­stel­lun­gen ent­schlos­sen wir uns lang­sam zur Abrei­se und waren nach klei­ne­ren Stö­run­gen im Zug­ver­kehr, gegen Nach­mit­tag, wie­der in Neckar­ge­münd ange­kom­men.

Vris­hab, K1