Aus­stel­lung ‚Begeg­nun­gen‘

Am 05.12.2018 wur­de die Aus­stel­lung mit dem Namen „Begeg­nun­gen“ des MBG-Nei­gungs­kur­ses Kunst in der Kunst­hal­le Mann­heim eröff­net. Sie bil­det einen wei­te­ren Schwer­punkt der äußerst erfolg­rei­chen Koope­ra­ti­on des Gym­na­si­ums mit der Kunst­hal­le Mann­heim, die bereits seit mehr als zwei Jah­ren besteht.

Die Idee hin­ter der Aus­stel­lung war eine „Gegen­über­stel­lung von Alt und Neu, Ana­log und Digi­tal, sowohl groß als auch klein“, so Kunst­leh­rer Fré­dé­ric Bri­end. Genau genom­men han­delt es sich um digi­ta­le Foto­gra­fien der Kunst­hal­le, ver­bun­den mit den ana­lo­gen Blei­stift­zeich­nun­gen der Schü­le­rin­nen. Das Kon­zept hier­bei war das zeich­ne­ri­sche, foto­gra­fi­sche und digi­ta­le Kom­bi­nie­ren von archi­tek­to­ni­schen Gege­ben­hei­ten der Kunst­hal­le Mann­heim und den krea­ti­ven, neu­en archi­tek­to­ni­schen Gedan­ken der jun­gen Künst­le­rin­nen. Vor­ge­ge­ben war hier­bei nur die Foto­gra­fie der Kup­pel­hal­le des Jugend­stil­baus.

Ein High­light der Aus­stel­lung war das Prin­zip, mit dem die zwei­te, freie Foto­gra­fie in das Kunst­werk ein­ge­bracht wur­de. Mit Hil­fe der kos­ten­lo­sen App der Kunst­hal­le konn­te man die Arbei­ten der Schü­le­rin­nen digi­tal ergän­zen. Dafür hat­ten die Schü­le­rin­nen einen Platz in ihrem Bild frei­ge­las­sen, sodass man mit der geöff­ne­ten App die ver­schie­de­nen Foto­gra­fien auf ein­fa­che Wei­se kom­bi­nie­ren konn­te.

Die Ver­nis­sa­ge, die von Frau Dr. Doro­thee Höfert gelei­tet wur­de, beinhal­te­te eine Rede sowohl von Höfert als auch von Fré­dé­ric Bri­end und Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp. Bri­end berich­te­te den Besu­chern etwas über die Ent­ste­hung der Aus­stel­lung und die Idee hin­ter dem The­ma „Begeg­nun­gen“. Anschlie­ßend erhiel­ten die Schü­le­rin­nen noch ein biss­chen Ner­ven­nah­rung als Zei­chen der Dank­bar­keit, damit sie die kom­men­de Woche gut über­ste­hen.

Der Auf­wand der Schü­le­rin­nen beim Vor­be­rei­ten der Aus­stel­lung liegt nicht nur im künst­le­ri­schen Bereich – in wel­chem zwei­fels­oh­ne viel Zeit und Geduld steckt – nein auch der Weg zwi­schen MBG und Kunst­hal­le beträgt eine Stun­de Fahrt­zeit, die für die Erstel­lung der Aus­stel­lung mehr­mals bewäl­tigt wer­den muss­te – zusätz­lich zu vie­len wich­ti­gen Klau­su­ren kurz vor dem Abitur. P.W./ L.L.

Weih­nachts­kon­zert

Mit Huf­ge­klap­per, rascheln­dem Zaum­zeug und freu­di­gem Gesang stimm­te der Unter­stu­fen­chor unter der Lei­tung von Kers­tin Wei­mar die Besu­cher des Weih­nachts­kon­zerts des MBG am 14. Dezem­ber 2018 in die weih­nacht­li­che Win­ter­land­schaft ein: und los ging es zum „Sleigh Ride“ von Leroy Ander­son.

Besinn­lich wur­de es bei „Maria durch ein‘ Dorn­wald ging“, bei wel­chem der Unter­stu­fen­chor von einem Streich­quar­tett beglei­tet wur­de.

Meriel Kos aus der 6b erfreu­te die Zuhö­rer mit dem Stück „Weih­nachts­läu­ten“ von Carl Gänschals, wel­ches auch das berühm­te Weih­nachts­lied „Stil­le Nacht, hei­li­ge Nacht“ beinhal­tet.

Stimm­ge­wal­tig und a capel­la sang der Mit­tel- und Ober­stu­fen­chor unter der Lei­tung von Sabi­ne Krings die bekann­ten Love­songs „Only you“ und „Time after time“. Bei „Jing­le bell rock“ blieb die gute Lau­ne nicht aus: „What a bright time, it’s the right time, to rock the night away”. Das Publi­kum konn­te nicht genug davon bekom­men und so gab es das Lied gleich noch­mal als Zuga­be.

Das Orches­ter unter der Lei­tung von Julia Ruch zeig­te sein gan­zes Kön­nen bei einem baro­cken Weih­nachts­kon­zert von Man­fre­di­ni, wel­ches qua­si eine Unter­hal­tung ver­schie­de­ner Instru­men­te dar­stellt, und beim „Afri­can Bell Carol“, wel­ches aus der Ukrai­ne stammt.

Die Big Band unter der Lei­tung von Alva­ro Blu­men­stock ließ die Aula „groo­ven“ mit „Son­ny­moon for Two“, „Five Spot after Dark“, „Min­nie, the Moo­cher“ und „Don’t Stop Belie­ving“. Zahl­rei­che Schü­ler bril­lier­ten durch Soli und mul­ti-Musik­ta­lent Paul Rich­ter spa­zier­te sogar wäh­rend des Stücks über die Büh­ne um das Instru­ment zu wech­seln.

Ein ful­mi­nan­tes und sehr viel­sei­ti­ges Ende nahm das Kon­zert mit der zau­ber­haf­ten Film­mu­sik von „The Polar Express“, wel­ches vom Mit­tel- und Ober­stu­fen­chor und dem Orches­ter unter der Lei­tung von Julia Ruch auf­ge­führt wur­de. Die jun­gen talen­tier­ten Musi­ker nah­men die Kon­zert­be­su­cher mit auf eine emo­tio­na­le und magi­sche Rei­se: sie boten „Hot Cho­co­la­te“ nicht als Gau­men­freu­de, son­dern als Ohren­schmaus. Es gab spür­bar gefähr­li­che Tei­le der Rei­se, jedoch auch zucker­süß dahin­schmel­zen­de Weih­nachts­ro­man­tik.

Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp war sicht­lich stolz auf sei­ne Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen: „Das war ein her­vor­ra­gen­des, gran­dio­ses Kon­zert. Ich glau­be, es ging uns allen ans Herz.“

Bür­ger­meis­ter Frank Volk war eben­so begeis­tert: „Das war ein­fach klas­se – das MBG hat eine wahn­sin­ni­ge Qua­li­tät in der Musik­aus­bil­dung. Es ist toll, die jun­gen Talen­te immer wie­der in ver­schie­de­nen Ensem­bles und Zusam­men­set­zun­gen zu sehen und zu hören. Das Weih­nachts­kon­zert des MBG stimmt mich jedes Jahr von Neu­em aufs Bes­te in die Weih­nachts­zeit ein.“

Für den neu­en stell­ver­tre­ten­den Schul­lei­ter, Aziz Iqbal, war das Kon­zert eine Pre­mie­re: „Ich fand das Kon­zert unglaub­lich dyna­misch und schön! Ich bin begeis­tert“

Bern­hard Hant­mann, des­sen Kin­der im Chor im Ein­satz waren, sag­te: „Das war eine tol­le Leis­tung!“

 

Key­boards

„In mei­nen bei­den sieb­ten Klas­sen konn­te ich die vier neu­en Key­boards bereits ein­set­zen: beim Üben von Drei­klän­gen um damit einen moder­nen Pop­song zu beglei­ten – das hat den Schüler/innen viel Spaß gemacht!“, erzähl­te Musik­leh­re­rin Julia Ruch bei der Scheck­über­ga­be am 10. Dezem­ber 2018.

Chris­ti­an Rupp, Ver­triebs­lei­ter Fili­al­kun­den der Volks­bank Neckar­tal und sei­ne Kol­le­gin Eve­lyn Schnei­der waren gekom­men, um sich die neue Anschaf­fung des MBG anzu­se­hen, die durch Mit­tel aus dem Gewinn­spar­ver­ein e.V. ermög­licht wor­den war. „Gemäß dem Mot­to von Fried­rich Wil­helm Raiff­ei­sen Was einer nicht schafft, ver­mö­gen vie­le, kön­nen nun vie­le Kin­der gemein­sam Musik machen, was den Klas­sen­zu­sam­men­halt för­dert“, freu­te sich Rupp. Beson­ders tech­nik­af­fi­ne Schü­ler füh­len sich von den Key­boards ange­spro­chen. Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp begrüß­te es, dass musik­theo­re­ti­sche Bil­dungs­in­hal­te nun ganz ein­fach in die Pra­xis umge­setzt wer­den kön­nen.

Alle Schu­len des Geschäfts­ge­biets der Volks­bank Neckar­tal erhal­ten eine Grund­för­de­rung von 200,-€ und zusätz­lich gibt es pro Schü­ler 0,50€. 2018 wur­den ins­ge­samt 28.500€ an die Schu­len im Geschäfts­ge­biet aus­ge­schüt­tet. Zusätz­lich besteht die Mög­lich­keit des Crowd­fun­ding. Das Max-Born-Gym­na­si­um bedankt sich sehr herz­lich für die jähr­li­che Unter­stüt­zung durch die Volks­bank Neckar­tal.