Exkur­si­on ins Tech­no­se­um Mann­heim-Phy­sik zum Anfas­sen

Am 16.07.13 mach­te die Klas­se 7a unter der Lei­tung von Frau Thier­ing und Frau Wiend­locha-Licht einen Aus­flug ins Tech­no­se­um nach Mann­heim. Das Tech­no­se­um umfasst drei Ele­men­ta-Berei­che mit zahl­rei­chen Aus­stel­lun­gen, wo die Besu­cher selbst expe­ri­men­tie­ren kön­nen. Die Aus­stel­lun­gen zei­gen 200 Jah­re Natur­wis­sen­schaf­ten, Tech­nik- und Sozi­al­ge­schich­te. Nach kur­zer Zug­fahrt und kur­zem Fuß­weg gelang­te die Klas­se 7a zum Tech­no­se­um. Dort wur­den Ein­tritts­kar­ten besorgt und die Ruck­sä­cke ver­staut. Dann ging es in Rich­tung Ele­men­ta 3, die voll­stän­dig in hell­grün gestal­tet war. Die Schü­ler wur­den dort zunächst von den Tech­no-Scouts ein­ge­wie­sen. Zusätz­lich beka­men sie von den Leh­rern ein paar Quizz-Auf­ga­ben zu den Sta­tio­nen. In die­ser Ele­men­ta ging es um Umwelt­be­wusst­sein, Com­pu­ter gegen Mensch und opti­sche und ande­re phy­si­sche Täu­schun­gen. Es gab Ver­su­che zu lösen, wie z.B. gegen einen Robo­ter-Müh­le zu spie­len, in 60 Sekun­den so viel wie mög­lich auf­blit­zen­de Tas­ten zu betä­ti­gen, von einer Erhö­hung zu sprin­gen und so weich wie mög­lich auf einer Metall Plat­te zu lan­den oder vor einer gestreif­ten Wand die sich beweg­te auf einem Bein ste­hen zu blei­ben. Nach­dem alle Auf­ga­ben been­det wor­den waren, hol­te die Klas­se ihre Ruck­sä­cke und fuhr mit dem Auf­zug in den Essens­be­reich. Danach gin­gen wir zur Ele­men­ta 1, die größ­ten Teils aus Holz und sehr mit­tel­al­ter­lich gestal­tet war. In die­ser Ele­men­ta ging es um Kraft­auf­wen­dung und ein­fa­che Maschi­nen. Hier beka­men die Schü­ler wie­der ein neu­es Arbeits-blatt, wel­ches gelöst wer­den konn­te. Die­ses Mal konn­te man Expe­ri­men­te machen, wie z.B. in einem gro­ßen Mau­se- Rad lau­fen und dadurch eine ca. 300 kg schwe­ren Stein anhe­ben, durch ein Röhr­chen Luft in einen Behäl­ter zu pus­ten, wodurch Flüs­sig­keit durch ein Rohr nach oben gedrückt wur­de oder mit ver­schie­de­nen Fla­schen­zü­gen einen 20 kg Mehl­sack hoch­he­ben. Wenn die Arbeits­blät­ter rich­tig gelöst wor­den waren, bekam man einen klei­nen Preis von der Leh­re­rin. Nach die­ser wun­der­schö­nen Ein­füh­rung in die Phy­sik ging es wie­der mit dem Zug Rich­tung Neckar­ge­münd. Es hat allen Schü­lern und auch sogar den Leh­re­rin­nen sehr gut gefal­len.

Mat­thi­as Bopp­re u. Leon Mai­er, Klas­se 7a Phy­sik

Phy­sik NF im GSI in Darm­stadt

Am Mon­tag den 17.12. mach­te sich der Phy­sik Nei­gungs­kurs von Frau Dr. Thier­ing mit dem Zug um 6:47 von Neckar­ge­münd Alt­stadt auf gen Darm­stadt. Trotz der frü­hen Stun­de waren alle hoch moti­viert und gespannt, was uns in Darm­stadt erwar­ten wür­de. Nach der Zug Fahrt nach Wix­hau­sen und einer klei­nen Tour durch den Ort mit dem Werks Bus kamen wir bei der GSI (Gesell­schaft für Schwer­io­nen­for­schung) an. Als jeder einen Besu­cher­aus­weis erhal­ten hat­te, führ­te uns Herr Schwemm­lein, der hier viel aktiv ist und forscht, zum Schü­ler-­- Lab. Hier wur­den wir schon freu­dig erwar­tet. Wir beka­men eine kur­ze Ein­wei­sung, und erklärt, dass das Schü­ler-­-Lab ein­ge­rich­tet wur­de, um Schü­lern das Expe­ri­men­tie­ren mit Gerä­ten und an Ver­su­chen zu ermög­li­chen, wozu sie nor­mal in der Schu­le nicht die Mög­lich­keit zu hät­ten, was mei­ner Mei­nung nach sehr gut gelun­gen ist. Mit die­sem Expe­ri­men­tie­ren ging es dann auch rela­tiv schnell los. Es gab meh­re­re unter­schied­li­che Ver­suchs­sta­tio­nen, an denen immer zu zweit oder zu dritt an einem brei­ten Ange­bot an Expe­ri­men­ten gear­bei­tet wur­de. Es gab Ver­su­che wie z.B. DNA Schä­den durch Radio­ak­ti­vi­tät zu unter­su­chen oder sogar Ver­su­che, bei denen die ver­schie­de­nen Strah­lungs­ty­pen an radio­ak­ti­ven Prä­pa­ra­ten unter­sucht wur­den ( natür­lich nichts schäd­li­ches, nur in ganz gerin­ger Dosis). So expe­ri­men­tier­te jeder an sei­nem Ver­such, bis wir uns zu einer klei­nen Mit­tags­pau­se in die Cafe­te­ria auf­mach­ten, wo wir etwas aßen und uns ein wenig aus­ru­hen konn­ten. Nach der Mit­tags­pau­se muss­ten noch eini­ge Ver­su­che kurz zu Ende geführt oder aus­ge­wer­tet wer­den, sodass wir dann kur­ze Zeit spä­ter uns die Ver­su­che gegen­sei­tig vor­stell­ten. Nach­dem jeder sei­nen Ver­such vor­ge­stellt hat­te erzähl­te uns der net­te Mann von der GSI etwas über die GSI an sich und sei­nen Teil­chen­be­schleu­ni­ger, wie er auf­ge­baut ist und wel­che Ele­men­te dort in Darm­stadt schon ent­deckt wur­den. (Im Peri­oden­sys­tem die Ele­men­te 107-­-112,-­- könnt ihr mal nach­schau­en, wenn ihr Lust habt). Nach­dem wir von ihm einen theo­re-­- tischen Über­blick über die GSI erhal­ten hat­ten, zeig­te uns nun Herr Schwemm­lein und ein Kol­le­ge das Gan­ze in real. Wir beka­men den Teil­chen­be­schleu­ni­ger aus der Nähe zu sehen und auch erklärt, wie er funk­tio­nier­te (Das Gan­ze auf Eng­lisch, da der Kol­le­ge aus Indi­en kommt und nur spär­lich Deutsch spre­chen konn­te, was uns aber kei­ne Pro­ble­me berei­te­te). Nach­dem wir im Teil­chen­be­schleu-­- niger, in einer The­ra­pie­sta­ti­on für Gehirn­tu­mo­re und in der „Koman­do­zen­tra­le“ für die Ver­su­che einen schö­nen Ein­blick in das Insti­tut bekom­men hat­ten, war der Tag an der GSI für uns auch schon wie­der zu Ende und wir bedank­ten uns und tra­ten den Heim­weg an. Alles in allem war es ein sehr inter­es­san­ter Tag, an dem wir viel zu sehen beka­men und ein­mal ganz ande­re Expe­ri­men­te als in der Schu­le machen konn­ten. Wir freu­en uns auf den nächs­ten Aus­flug, der hof­fent­lich genau­so span­nend und erfolg­reich wird!

Tim Mol­ter

Exkur­si­on zum Max-Planck-Insti­tut für Kern­phy­sik und zum EMBL

Am Mor­gen des 11.11.2011 mach­ten sich der 4-stün­di­ge Phy­sik­kurs von Herr Oestrei­cher aus der Kurs­stu­fe 1 und die bei­den 4-stün­di­gen Phy­sik­kur­se von Herr Oestrei­cher und Frau Dr. Thier­ing aus der Kurs­stu­fe 2 auf den Weg zum Max-Planck-Insti­tut für Kern­phy­sik in Hei­del­berg. Zuerst beka­men wir zwei sehr inter­es­san­te Vor­trä­ge zu hören. Der ers­te ging über Gam­ma­strah­lung aus dem Welt­all. Hier­zu wer­den Tele­sko­pe auf­ge­baut, die unter­su­chen, aus wel­cher Rich­tung die Gam­ma­strah­lung kommt. Im zwei­ten Vor­trag wur­de uns über Atom­un­ter­su­chun­gen mit­hil­fe von Ionen­strah­lung berich­tet. Anschlie­ßend gab es für alle einen klei­nen Imbiss und man konn­te an Expe­ri­men­ten zum The­ma teil­neh­men. Die­se konn­te man selbst durch­füh­ren und waren sehr anschau­lich. Des Wei­te­ren konn­te man es sich auch in der Biblio­thek gemüt­lich machen und ver­schie­de­ne Bücher zum The­ma durch­le­sen. Nach­dem der Tag für den Leis­tungs­kurs Phy­sik been­det war, ging es für die­je­ni­gen, die zusätz­lich noch Astro­no­mie gewählt haben mit dem Pro­gramm wei­ter. Wir durf­ten das Euro­pean Mole­cu­lar Bio­lo­gy Labo­ra­to­ry (EMBL) besu­chen. Zuerst folg­te ein herz­haf­tes Mit­tag­essen, um sich für die nach­fol­gen­den Stun­den zu stär­ken. Wir star­te­ten mit der Besich­ti­gung des Helix- Gebäu­des. Die Trep­pen im Inne­ren des Gebäu­des sind schrau­ben­för­mig nach oben ange­ord­net. Meh­re­re ver­setz­te Mit­tel­strän­ge ver­voll­stän­di­gen die Helix. Wir konn­ten dann einen fan­tas­ti­schen Aus­blick von der Dach­ter­ras­se aus genie­ßen. Für den „Abstieg“ wähl­ten wir den schrau­ben­för­mi­gen Weg außen um das Gebäu­de her­um. Anschlie­ßend wur­de uns das EMBL Gelän­de gezeigt. So durf­ten wir auch einen Spie­gel-Pro­to­typ der Gam­ma­strah­len unter­su­chen­den Tele­sko­pe näher betrach­ten.

Jere­my Brunch