Eng­lisch­spra­chi­ge Zau­ber­vor­füh­rung begeis­ter­te die 5. und 6. Klas­sen

Am letz­ten Schul­tag vor den Weih­nachts­fe­ri­en erleb­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 5. und 6. Klas­sen am MBG ein ganz beson­de­res High­light: Zau­be­rer Maxi­mus der Magi­er zog sein jun­ges Publi­kum mit einer mit­rei­ßen­den eng­lisch­spra­chi­gen Zau­ber­vor­füh­rung in sei­nen Bann. Mit zahl­rei­chen Zau­ber­tricks sorg­te Maxi­mus für Stau­nen und viel Geläch­ter: Zu sehen waren unter ande­rem Zau­ber­stü­cke mit Zau­ber­hut und zwei Hasen, Tuch- und Seil­tricks, Ring- und Wür­fel­tricks sowie eine beson­ders über­ra­schen­de Ver­wand­lung: Eine lee­re Fla­sche spar­k­ling wine (Sekt) wur­de in einer „Recy­cling­röh­re“ kur­zer­hand zu einem schi­cken Hals­tuch für die Oma. Immer wie­der spiel­te Maxi­mus gekonnt mit den Erwar­tun­gen der Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er und bezog sie aktiv in die Show ein. Die Kin­der durf­ten raten, was als Nächs­tes pas­sie­ren wür­de oder wie ein Trick funk­tio­nie­re – nur um dann fest­zu­stel­len, dass kei­ne der Ver­mu­tun­gen zutraf und die Magie erhal­ten blieb.
Mehr­fach durf­te Mer­le aus der Klas­se 5b als Assis­ten­tin auf die Büh­ne und meis­ter­te ihre Auf­ga­be groß­ar­tig.
Die Vor­füh­rung fand voll­stän­dig auf Eng­lisch statt, war jedoch alters­ge­recht gestal­tet, sodass auch die jüngs­ten Mit­glie­der der Schul­ge­mein­schaft alles gut ver­ste­hen und aktiv mit­wir­ken konn­ten. Ganz neben­bei lern­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler neue eng­li­sche Wör­ter wie magic wand (Zau­ber­stab), magic spell (Zau­ber­spruch) und die Bezeich­nun­gen zahl­rei­cher Requi­si­ten – spie­le­risch und mit viel Freu­de. Sobald ein Kind auf Deutsch ant­wor­te­te, erfolg­te die Anwei­sung von Maxi­mus: „In Eng­lish plea­se“.
Gut gelaunt und vol­ler magi­scher Ein­drü­cke star­te­ten die Kin­der anschlie­ßend in die Weih­nachts­fe­ri­en. Orga­ni­siert wur­de die Ver­an­stal­tung von der Eng­lisch­fach­schaft.
Ein herz­li­cher Dank gilt dem Freun­des­kreis des MBG, der die finan­zi­el­len Mit­tel für die­se gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung zur Ver­fü­gung gestellt hat.

Text und Fotos: Ana Hart­mann

Eng­lisch Leis­tungs­kur­se der K1 zu Besuch im „House of Bank­sy“ in Mann­heim

Street art and poli­ti­cal acti­vism als The­men der letz­ten Eng­lisch­stun­den vor den Weih­nachts­fe­ri­en

Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der drei Eng­lisch Leis­tungs­kur­se der Kurs­stu­fe 1 hat­ten kurz vor den Feri­en die Mög­lich­keit, sich in der „Unaut­ho­ri­zed Exhi­bi­ti­on“, die noch bis Ende Janu­ar in Mann­heim zu sehen ist, mit dem viel­fäl­ti­gen Werk des bri­ti­schen Street-Art-Super­stars aus­ein­an­der­zu­set­zen. Zu bestau­nen gab es neben Repli­ken der bekann­tes­ten (Schablonen-)Graffitis des gefei­er­ten Künst­lers Foto­gra­fien, Skulp­tu­ren, Video­in­stal­la­tio­nen und Dru­cke auf den unter­schied­lichs­ten Mate­ria­li­en.

Dabei zeig­te sich auch deut­lich die the­ma­ti­sche Viel­falt des unter dem Pseud­onym Bank­sy bekann­ten Künst­lers, der sich über die letz­ten Jahr­zehn­te mit den ver­schie­dens­ten euro­päi­schen und glo­ba­len Brenn­punkt­the­men befass­te: Vom poli­ti­schen Cha­os im Ver­ein­ten König­reich der Brexit-Jah­re über den Gaza-Kon­flikt und den Ukrai­ne-Krieg bis hin zur Flücht­lings- und Kli­ma­kri­se fan­den sich Wer­ke zu zen­tra­len Fra­gen unse­rer Zeit. Pas­send zur Vor­weih­nachts­zeit sta­chen eini­gen Schü­le­rin­nen und Schü­lern außer­dem die pro­vo­kant-kri­ti­sche Dar­stel­lung christ­li­cher Figu­ren ins Auge, die den­aus­ufern­den Kon­sum rund um die reli­giö­sen Fei­er­ta­ge in Fra­ge stel­len.

Nach­dem der Leis­tungs­kurs von Frau Hart­mann bereits Anfang der Woche in Mann­heim war, besuch­te am Mitt­woch der Leis­tungs­kurs von Frau Elgen in Beglei­tung von Frau Niko­la­je­wicz und einer klei­nen, aber fei­nen Grup­pe aus deren Kurs die zwei­spra­chi­ge Aus­stel­lung. Das Feed­back fiel durch­weg posi­tiv aus: Eine kurz­wei­li­ge, inter­es­san­te und sehens­wer­te Aus­stel­lung, die viel­fäl­ti­ge Anknüp­fungs­punk­te an die im Leis­tungs­kurs behan­del­ten The­men bot.

Text: Frau Elgen

Bil­der: Frau Niko­la­je­wicz und Frau Elgen

Ein Weih­nachts­kon­zert vol­ler Wohl­klang, Freu­de und Gemein­schaft

Neckar­ge­münd (nah). Als die ers­ten Töne des Mit­tel- und Ober­stu­fen­chors unter der Lei­tung von Sabi­ne Krings in der voll besetz­ten Aula erklan­gen, wur­de sofort spür­bar, wie viel musi­ka­li­sche Arbeit, wie viel gemein­sa­me Hin­ga­be und wie viel Herz­blut in den ver­gan­ge­nen Wochen in das Weih­nachts­kon­zert des Max-Born-Gym­na­si­ums geflos­sen waren. Der Chor spann­te mit war­men, kraft­vol­len Stim­men einen wei­ten Bogen über tra­di­tio­nel­le Weih­nachts­lie­der und ließ immer wie­der jene Freu­de auf­schei­nen, die ent­steht, wenn vie­le jun­ge Men­schen gemein­sam sin­gen und sich gegen­sei­tig tra­gen. Am Kla­vier beglei­te­te Kat­rin Kieck­hä­fer-Wüst.

Mit spür­ba­rer Begeis­te­rung prä­sen­tier­te sich im Anschluss die For­ma­ti­on Wood and Brass unter der Lei­tung von Jan­nis Knof, die mit fri­schen, hel­len Klang­far­ben Weih­nachts­wei­sen wie „The Most Won­derful Time of the Year“ oder „Fros­ty the Snow­man“ in ein fest­li­ches Kleid tauch­te. Ihr Zusam­men­spiel wirk­te zugleich leicht und kon­zen­triert, und schon nach weni­gen Tak­ten zeig­te sich, wie groß die Freu­de über die­sen Auf­tritt war. Für eine beson­de­re Über­ra­schung sorg­ten die sie­ben Jungs des Mit­tel- und Ober­stu­fen­chors, die gemein­sam mit sie­ben Leh­rern zu einem spon­ta­nen Män­ner­chor zusam­men­fan­den und, beglei­tet von Sabi­ne Krings am Kla­vier, ein schwung­vol­les „Let it Snow!“ prä­sen­tier­ten. Die Schul­band unter der Lei­tung von Timon Win­ter­bau­er über­nahm anschlie­ßend mit einem leben­di­gen, moder­nen Set die Büh­ne. Natür­lich durf­te dabei „Last Christ­mas“ nicht feh­len. Die Grup­pe spiel­te mit sicht­ba­rem Spaß, und ihre Ener­gie zog den Saal mühe­los mit.

Im zwei­ten Teil des Abends zeig­ten klei­ne­re Ensem­bles, wie viel­fäl­tig und fein abge­stuft musi­ka­li­sche Stim­men inner­halb der Schu­le sein kön­nen. Eine Kom­bi­na­ti­on aus Gei­gen und Kla­vier brach­te das Con­cer­to d-Moll aus „L’Estro armo­ni­co“ von Anto­nio Vival­di zum Klin­gen. Das Gesangs­duo Grace und Samu­el McCaug­hey leg­te mit einer war­men, ein­fühl­sa­men Inter­pre­ta­ti­on von „Fairy­ta­le of New York“ eine ganz eige­ne Stim­mung in den Raum. Das Gesangs­du­ett von The­re­sa Ron­dot und Kira Wel­ker, gemein­sam mit Pau­la Mül­ler am Cel­lo, erfüll­te die Aula mit sam­ti­gem Ton und berühr­te mit „Win­ter­song“.

Zum Abschluss ver­sam­mel­te sich das Schul­or­ches­ter unter der Lei­tung von Jan­nis Knof – er ver­trat die­ses Mal Julia Ruch – auf der Büh­ne, unter­stützt von enga­gier­ten Lehr­kräf­ten, die sich mit ihren Instru­men­ten eben­so selbst­ver­ständ­lich ein­brach­ten wie die Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Der Klang­kör­per ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren sicht­bar zusam­men­ge­wach­sen. Mit beein­dru­cken­der Geschlos­sen­heit füll­te das Orches­ter den Raum und ver­lieh dem Abend einen fei­er­li­chen, kraft­vol­len Aus­klang, unter ande­rem mit „Three Minu­tes Nut­cra­cker“, „Drei Hasel­nüs­se für Aschen­brö­del“ und dem boli­via­ni­schen Weih­nachts­lied „Flog ein Vogel, blau­er Vogel“.

Am Ende dank­ten Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp und sein Stell­ver­tre­ter Dr. Tho­mas Hein­lein der Fach­schaft Musik für ihr uner­müd­li­ches Enga­ge­ment. Phil­ipp wür­dig­te die Viel­falt des Dar­ge­bo­te­nen, die an die­sem Abend vom klas­si­schen Weih­nachts­lied über popu­lä­re Hits bis hin zu anspruchs­vol­len Stü­cken reich­te. Sein Dank galt allen Mit­wir­ken­den und dem Tech­nik-Team, ob Lehr­kraft oder Schü­le­rin und Schü­ler, und er beton­te, wie wun­der­bar an die­ser Schu­le zusam­men­ge­ar­bei­tet wer­de. Gleich­zei­tig erin­ner­te er dar­an, dass der Abend auch einem guten Zweck dien­te. Ein Teil der Spen­den floss in die Hilfs­pro­jek­te El Moli­no und Kaga­di, ein wei­te­rer Anteil kam der Fach­schaft Musik zugu­te, die immer wie­der neue Instru­men­te anschaf­fen muss. Dabei gedach­te der Schul­lei­ter auch des Freun­des­krei­ses, der die­se Arbeit seit vie­len Jah­ren zuver­läs­sig unter­stützt.

So ende­te ein Kon­zert­abend, der zu einem Moment geleb­ter Gemein­schaft wur­de, vol­ler Wär­me, Begeis­te­rung und spür­ba­rer Freu­de dar­an, etwas gemein­sam ent­ste­hen zu las­sen.

Text und Fotos: Anna Haa­se­mann-Dun­ka