Der 2. Beob­ach­tungs­abend der Astro-Unter­stu­fen AG

An einem beson­ders kla­ren Abend,  am 26.2.26, hat die 2. Beob­ach­tungs­grup­pe unse­rer Astro – AG  gemein­sam den Him­mel beob­ach­tet und vie­le span­nen­de Din­ge ent­deckt. Mit blo­ßem Auge konn­ten wir ver­schie­de­ne Ster­ne und Stern­bil­der erkennen.Wie zum­Bei­spiel der gro­ße Wagen  man bezeich­net ihn auch als gro­ße Bärin. Auch der klei­ne Wagen war am Him­mel sicht­bar. Er ist klei­ner als der gro­ße Wagen, aber genau­so inter­es­sant. Am Ende sei­ner Deich­sel befin­det sich der Nord­stern, er immer unge­fähr im Nor­den steht. Mit dem gro­ßen Schul­te­le­skop sah man auf dem Jupi­ter 2 Strei­fen, die über den gan­zen Pla­ne­ten gin­gen. Außer­dem wur­de er noch von 4 klei­nen Stern­chen umge­ben.

Durch die Feld­ste­cher sahen wir, dass das Sie­ben­ge­stirn aus viel mehr als nur 7 Ster­nen bestand, und der Mond war rich­tig hell zu sehen. Man konn­te ganz vie­le gro­ße Kra­ter auf ihm erken­nen und auch dunk­le Gebie­te.

Wir lern­ten, wie die Pfad­fin­der Win­kel mit den Hän­den bestim­men­und außer­dem auch vie­le erstaun­li­che Geschich­ten über die Stern­bil­der.

Dan­ke, dass Sie uns die­sen Abend ermög­li­chen konn­ten.

Sophia G.

Exkur­si­on des K1-Phy­sik LKs zum Hei­del­ber­ger Ionen­the­ra­pie­zen­trum HIT

Am 26.02.2026 durf­te der Phy­sik Leis­tungs­kurs von und mit Frau Thier­ing einen Aus­flug zum HIT machen. HIT steht für Hei­del­berg Ionen­strahl-The­ra­pie­zen­trum, was auch ganz gut erklärt, was dort gemacht wird. Aber da wir ein Phy­sik-LK sind, ging es für uns nicht zu den Pati­en­ten, son­dern zum Teil­chen­be­schleu­ni­ger, mit dem die Ionen für die The­ra­pie beschleu­nigt wer­den. Bei unse­rer Füh­rung durf­ten wir zuerst etwas His­to­ri­sches über das HIT erfah­ren, wie zum Bei­spiel, dass es 2004 ange­fan­gen wur­de zu bau­en und 2009 fer­tig gebaut war. Eine Erwei­te­rung gab es dann 2012 mit dem  der­G­an­try, der damals welt­weit ers­ten beweg­li­chen Strahl­füh­rungs­an­la­ge zur Behand­lung von Pati­en­ten.
Kurz dar­auf wur­de noch eine drit­te Strah­len­quel­le ein­ge­baut. Somit kön­nen Pati­en­ten nicht nur mit Pro­to­nen und Koh­len­stoff Ionen­be­strahlt wer­den, son­dern auch mit Heli­um Ionen. Mitt­ler­wei­le gibt es sogar eine vier­te Ionen­quel­le, wel­che aller­dings bis jetzt nur für For­schungs­zwe­cke ver­wen­det wird.

Nach die­sem kur­zen geschicht­li­chen Exkurs durf­ten wir zunächst die oben genann­ten Ionen­quel­len uns anschau­en. Die Ionen­quel­len und den Teil­chen­be­schleu­ni­ger sieht man nor­ma­ler­wei­se nicht, da bei­des nor­ma­ler­wei­se in Betrieb ist und das sehr gefähr­lich ist, wenn man da dann hin­geht, aber wir hat­ten Glück und der Teil­chen­be­schleu­ni­ger wur­de gera­de gewar­tet. Den Teil­chen­be­schleu­ni­ger haben wir dann auch besucht und haben erfah­ren, dass inner­halb von drei Sekun­den so ein Teil­chen­pa­ket auf 70% der Licht­ge­schwin­dig­keit beschleu­nigt wer­den kann. Dafür wird die­ses Teil­chen­pa­ket erst von einen Line­ar­be­schleu­ni­ger beschleu­nigt um dar­auf­hin in ein Syn­chro­tron (einen Kreis­be­schleu­ni­ger) umge­lei­tet zu wer­den. Dafür wer­den die Teil­chen immer wie­der zu einem Hau­fen zusam­men­ge­scho­ben, da die sich unter­schied­lich schnell bewe­gen, um dann um eine Kur­ve abge­lenkt zu wer­den. Das alles pas­siert in Vaku­um und mit sehr star­ken Magne­ten. Wenn die­se Teil­chen­hau­fen ein­mal eine Run­de im Beschleu­ni­ger gedreht haben, wer­den sie von einem elek­tri­schen Feld beschleu­nigt. Das pas­siert so oft, bis sie 70% der Licht­ge­schwin­dig­keit erreicht haben. Erst dann wer­den sie zu den eigent­li­chen Bestrah­lern umge­lei­tet. So ein Schuss dau­ert drei Sekun­den. Nach jedem Schuss gibt es einen Leer­schuss um even­tu­el­le Teil­chen, die noch im Beschleu­ni­ger waren, her­aus­zu­schie­ßen. Es gibt über­all sehr vie­le Sicher­heits­vor­keh­run­gen, damit ein Pati­ent nicht mit den fal­schen Ionen bestrahlt wird, da dies noch mehr Scha­den anrich­ten statt besei­ti­gen wür­de. In die Pati­en­ten­räu­me, wo die Pati­en­ten dann mit den Ionen bestrahlt wer­den, durf­ten wir dann auch noch. Dabei unter­schei­det man zwei unter­schied­li­che Prin­zi­pi­en: Es gibt zwei­Räu­me mit Line­ar­be­strah­lern, in wel­chen die Ionen aus einer vor­ge­ge­be­nen Rich­tung kom­men und nur der Pati­ent ver­scho­ben wer­den kann. Und dann gibt es noch die Gan­try, in wel­chem sowohl der Pati­ent, als auch der Bestrah­ler bewegt wer­den kann, um auch schwie­rig erreich­ba­re Stel­len zu errei­chen. Das alles kann mit einer sehr hohen Genau­ig­keit ein­ge­stellt wer­den und der Pati­ent muss ganz ruhig lie­gen, da man nicht das gesun­de Gewe­be bestrah­len will. Im HIT wer­den mit die­sen Bestrah­lern nur Stel­len am Kopf oder Becken bestrahlt. Bei der Lun­ge geht dies nicht, weil der Pati­ent ja nicht 1/4 Stun­de die Luft anhal­ten kann. Um die Pati­en­ten noch stär­ker zu schüt­zen, wird vor jeder Bestrah­lung ein CT gemacht um zu sehen ob der Tumor noch an der­sel­ben Stel­le ist, wie zuvor. Ist er nicht oder es gibt irgend­wel­che ande­ren unvor­her­ge­se­he­ne Kom­pli­ka­tio­nen, wird die Behand­lung sofort abge­bro­chen. Des­halb ist der Pati­ent bei der Bestrah­lung auch fort­wäh­rend über­wacht um sicher zu stel­len, dass auch nichts pas­siert. Man­che Pati­en­ten berich­ten bei der Bestrah­lung von Licht­blit­zen. Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass die­ser Aus­flug sehr lehr­reich war und wir sehr viel Inter­es­san­tes gelernt haben, was den Rah­men die­ses Arti­kels aber lei­der spren­gen wür­de.

Sophie W., K1

Ber­lin­fahrt 2026

Vom 23.02. – 27.02.2026 begann die lang­ersehn­te Fahrt aller 10. Klas­sen nach Ber­lin, die zunächst mit einer fünf­stün­di­gen Zug­fahrt star­te­te.

In Ber­lin ange­kom­men, wur­den wir von dem typi­schen Ber­li­ner Regen­wet­ter begrüßt, was uns jedoch nicht davon abhielt, spät am Abend eine Bus­tour zu unter­neh­men, wäh­rend der wir die bekann­tes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten, wie z.B. das Bran­den­bur­ger Tor zu Gesicht beka­men.

Die Ber­lin­fahrt war ein sehr schö­nes Erleb­nis, wobei wir anhand meh­re­rer Aus­flü­ge vie­le neue Ein­drü­cke sam­meln konn­ten. Beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben ist zum einen die Sta­si-Gedenk­stät­te in Hohen­schön­hau­sen. Hier wur­de uns durch einen Zeit­zeu­gen­füh­rer genau erklärt, wie das Leben für damals zur Zeit der DDR leben­den Gefäng­nis­in­sas­sen aus­sah. Die Tat­sa­che, dass unser Füh­rer sämt­li­che Gefäng­nis­er­fah­run­gen mit­er­lebt hat, mach­te den Besuch noch ein­präg­sa­mer.

Außer­dem besuch­ten wir am Don­ners­tag im Her­zen Ber­lins den Bun­des­tag, in dem nach einer kur­zen Mahl­zeit im Paul-Löbe-Haus eine span­nen­de Ple­nar­sit­zung mit dem The­ma „Ver­wandt­schafts­be­schäf­ti­gun­gen bei AfD-Abge­ord­ne­ten“ auf uns war­te­te. Hier­bei waren wir sehr beein­druckt von dem Ablauf solch einer Ple­nar­sit­zung, sowie davon wie die ein­zel­nen Par­tei­en in ent­spre­chend gro­ßer Debat­te mit­ein­an­der umge­hen. Im Anschluss hat­ten wir ein zusätz­li­ches Gespräch mit dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Jor­rit Bosch, der der Par­tei „Die Lin­ke“ zuge­hört. Wäh­rend­des­sen hat­ten wir die Opti­on, poli­ti­sche, sowie per­sön­li­che Fra­gen zu stel­len. Zum Schluss die­ses Besuchs genos­sen wir die Aus­sicht von der Kup­pel des­Bun­des­tags­ge­bäu­des auf Ber­lin.

Als Abschluss die­ser Stu­fen­fahrt ver­brach­ten wir den letz­ten Abend beim gemein­sa­men Bow­ling. Die­se Fahrt nach Ber­lin wird uns samt den Akti­vi­tä­ten und den dar­aus gesam­mel­ten Ein­drü­cken noch lan­ge posi­tiv in Erin­ne­rung blei­ben!

(Vero­ni­ka Sitz­ler, Gre­ta Lutz­ke, 10a)