Das MBG „rockt“ Jugend forscht

Am 20. und 21.2. war es end­lich so weit. Nach einem Jahr inten­si­ver Arbeit an ihren Pro­jek­ten durf­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jugend forscht AG beim 60. Regio­nal­wett­be­werb „Jugend forscht“ in Wein­heim ihre For­schungs­pro­jek­te prä­sen­tie­ren. Was vor fünf Jah­ren an unse­rer Schu­le klein anfing, ist nun eine der größ­ten Jugend forscht AGs in Nord­ba­den. 20 Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit neun For­schungs­pro­jek­te in den Gebie­ten Informatik/Mathematik, Che­mie, Geo und Raum­wis­sen­schaf­ten sowie Tech­nik hat­ten span­nen­de und abwechs­lungs­rei­che The­men vor­be­rei­tet:

Sich eine kom­pli­zier­te Pro­gram­mier­spra­che selbst bei­brin­gen und eine App pro­gram­mie­ren, die man sogar im Ama­zon App­shop her­un­ter­la­den kann?Kein Pro­blem für Jus­tus Onisch­ka (9b). Er fin­det, dass Fahr­ten und Mit­fahr­ge­le­gen­hei­ten, z. B. in Ver­ei­nen gerech­ter ver­teilt wer­den soll­ten und hat für sei­ne Mit­fahr­App sogar den Regio­nal­sieg im Bereich Informatik/Mathematik bei Jugend forscht Juni­or erhal­ten. Damit darf er das MBG beim­Lan­des­wett­be­werb ver­tre­ten.

Piz­za unter­wegs, lecker! Lei­der essen wir aber nicht nur die lecke­re Piz­za, son­dern die gif­ti­gen Ewig­keits­che­mi­ka­li­en (PFAs) im Piz­za­kar­tons gleich mit. Daher haben Julika Roth (10a), Ange­li­que Fast(10d) und Maria Zaty­ki­na (10a) einen PFA frei­en Piz­za­kar­ton ent­wi­ckelt und mit die­sem im Fach­be­reich Che­mie den zwei­ten Preis gewon­nen.

Einen drit­ten Preis erhiel­ten Levin Sau­ter (10a) und Fried­rich Dies­ner (10a). Sie möch­ten Höh­len erfor­schen und haben dafür nicht ein­fach eine Droh­ne, son­dern gleich einen gan­zen GPS-unab­hän­gi­gen Droh­nen­schwarm ent­wi­ckelt und damit die Jury beein­druckt.

Das am MBG Nach­hal­tig­keit und Umwelt­schutz eine wich­ti­ge Rol­le spielt, zeig­te sich auch an den drei Son­der­prei­sen für Umwelt­tech­nik und Res­sour­cen­scho­nung, die wir zusätz­lich für drei Pro­jek­te erhal­ten haben.

Ein gro­ßes Dan­ke­schön an alle, die die­se Erfol­ge mög­lich gemacht haben: Tobi­as Groh, Lukas Weiß, Luis Wil­le­ke und Adhee­sh Muk­her­ji (alle K2) haben als Betreu­er mit­ge­hol­fen, die vie­len Pro­jek­te über­haupt zu ver­wirk­li­chen.

Die Schü­ler­fir­ma und Herr Stei­nin­ger haben die wun­der­ba­ren T Shirts designt und gedruckt, die von den ande­ren Schu­len nei­disch beäugt wur­den und der Freun­des­kreis des Gym­na­si­ums hat durch sei­ne finan­zi­el­le Unter­stüt­zung die Umset­zung der Pro­jek­te ermög­licht.

Und wie jedes Jahr: nach dem Wett­be­werb, ist vor dem Wett­be­werb… wir freu­en uns schon auf die nächs­te Gene­ra­ti­on Jung­for­sche­rIn­nen in der AG!

Text: Dr. Nele Welter Fotos: Joa­chim Phil­ipp

Beob­ach­tungs­abend NWT Kl. 9

Der Beob­ach­tungs­abend unse­rer 3. NWT-Grup­pe war am 2. Febru­ar. Wir haben ganz unter­schied­li­che astro­no­mi­sche Objek­te des Uni­ver­sums gese­hen. Das ers­te Objekt, das wir durch das gro­ße Schul­te­le­skop betrach­te­ten, war der Ori­on­Ne­bel. Er befin­det sich im Stern­bild Ori­on, ist der hells­te Emis­si­ons­ne­bel am Him­mel und ist unge­fähr 1300 Licht­jah­re von uns ent­fernt ist. Wir hat­ten Glück, denn die­ser Nebel, in wel­chem gera­de vier neue Ster­ne enstan­den sind, ist nur im Win­ter zu sehen. Durch ein Fern­glas konn­te man ihn auch noch, aber nur als licht­schwa­chen Fleck erken­nen.

Als nächs­tes haben wir uns den gro­ßen Wagen, ein Teil des Stern­bil­des gro­ße Bärin, am Him­mel ange­guckt. Der gro­ße Wagen ist eines der bekann­tes­ten Stern­bil­der und besteht aus sie­ben hel­len Ster­nen, die in einer Wagen­form ange­ord­net sind. Er gilt auch oft, für vie­le Kul­tu­ren, als Ori­en­tie­rungs­punkt. Wir haben auch die Venus mit dem Tele­skop ange­schaut und fest­ge­stellt, dass auch die Venus, wie der Mond, als Sichel vor­kom­men kann. Doch wenn man sich die Venus mit blo­ßen Augen ansieht, dann sieht sie so wie ein sehr hel­ler punkt­för­mi­ger Stern aus. Und zu guter Schluss der Mond: Wir haben uns den Mond auch durch das Tele­skop ange­guckt und haben fest­ge­stellt, dass auch die Hälf­te, die nicht von der Son­ne beleuch­tet war, noch matt zu erken­nen war. Wir haben außer­dem sehr schö­ne Sachen, wie die Struk­tur von Kra­tern auf dem Mond gese­hen.

Anton P. und Erik G., Kl. 9

Musik­land­heim im Schloss Wei­kers­heim 2025

Vom 13.-15. Janu­ar fuh­ren die Musik-AGs des Max-Born-Gym­na­si­ums wie­der zur „Musik­aka­de­mie Schloss Wei­kers­heim“, um für die anste­hen­den Kon­zer­te und Auf­trit­te zu pro­ben. Da das Musik­land­heim schon zum zwei­ten Mal in Wei­kers­heim statt­fand, war die Vor­freu­de groß, denn die meis­ten kann­ten schon die schö­nen Schloss­räu­me, den Gar­ten und die Umge­bung. Viel Frei­zeit war dort aber nicht zu erwar­ten, da der Stun­den­plan bis in den Abend gefüllt war. Die Musi­cal-AG stu­dier­te flei­ßig neue Lie­der und Tän­ze mit Frau Schuh und Herrn Knof ein, bekam aber auch span­nen­de Ein­bli­cke ins Thea­ter­spie­len mit Frau Keyl. Die Sän­ge­rin­nen und Sän­ger des Mit­tel-Ober­stu­fen­chors prob­ten mit Frau Krings an neu­en mehr­stim­mi­gen Lie­dern, ent­wi­ckel­ten aber auch in Ein­zel­stimm­pro­ben ihre eige­ne Stim­me wei­ter. Unter der Lei­tung von Frau Ruch arbei­te­te das Orches­ter eben­falls an neu­en Wer­ken und erreich­te schnell ein klang­vol­les Ergeb­nis. Auch die Blä­ser Wood&Brassmit Herrn Knof haben die Zeit gut genutzt und sich mit viel Moti­va­ti­on an Neu­es gewagt. Die inten­si­ve Pro­ben­zeit ermög­lich­te nicht nur die musi­ka­li­sche­Wei­ter­ent­wick­lung, son­dern stärk­te auch das Gemein­schafts­ge­fühl inner­halb der Ensem­bles sowi­ein­ner­halb aller Musi­ker der Schu­le. Den Höhe­punkt des Auf­ent­halts bil­de­te die­ses Mal das Abschluss­vor­spiel in der Tau­ber­phil­har­mo­nie. Der moder­ne Kon­zert­saal bot den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Gele­gen­heit, die Ergeb­nis­se ihrer Pro­ben­ar­beit unter Büh­nen­be­din­gun­gen zu prä­sen­tie­ren. Es war beein­dru­ckend, die erreich­ten Fort­schrit­te, die in die­ser Zeit gemacht wur­den, zu sehen und zu hören. Der Auf­ent­halt in Wei­kers­heim war eine pro­duk­ti­ve und inspi­rie­ren­de Zeit, die den Teil­neh­men­den nicht nur musi­ka­lisch, son­dern auch per­sön­lich vie­le wert­vol­le Erfah­run­gen brach­te. Wir freu­en uns alle auf wei­te­re Musik­land­hei­me und Kon­zer­te!

Sabi­ne Krings