Besuch im Pla­ne­ta­ri­um Mann­heim: NwT Kl. 9 und Astro­no­mie K1

Am 24. April 2024 haben die zwei NWT-Klas­sen der neun­ten Stu­fe und der Astro­no­mie-Kurs der Kurs­stu­fe, beglei­tet von Frau Brück, Herrn Moos und Frau Thier­ing, einen Aus­flug ins Pla­ne­ta­ri­um Mann­heim gemacht. Im NWT-Unter­richt haben wir schon bereits viel über das Welt­all und vor allem über unser Son­nen­sys­tem gelernt, des­halb freu­ten wir uns schon sehr auf den Aus­flug ins Pla­ne­ta­ri­um und waren gespannt, was uns wohl erwar­ten wür­de.

Nach­dem wir uns alle um 8 Uhr am Bahn­hof in Neckar­ge­münd getrof­fen und geschaut hat­ten, ob auch alle da waren, fuh­ren wir mit der Bahn bis zur SAP-Are­na. Von dort ging es dann mit der S-Bahn wei­ter zum Pla­ne­ta­ri­um. Dort ange­kom­men hat­ten wir erst noch etwas Zeit, uns dort aus­ge­stell­te astro­no­mi­sche Gegen­stän­de anzu­schau­en, zum Bei­spiel eine Art Uhr die zeigt, wel­che Stern­bil­der gera­de zu sehen sind.

Danach ging es in den Vor­stel­lungs­raum und wir waren erstaunt, denn anders als im Kino sah man nicht an eine ver­ti­ka­le Lein­wand, son­dern nach oben an eine Art Kup­pel, an die mit einem gro­ßen Pro­jek­tor ein Film pro­ji­ziert wird. Aber nicht nur die Kup­pel war anders als im Kino, auch die Stüh­le, denn die lie­ßen sich nach hin­ten klap­pen, so dass man sich hin­le­gen konn­te. Dazu lie­ßen sich die Sit­ze auch noch dre­hen, so konn­te man aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven die Show an der Kup­pel wahr­neh­men. Als alle einen Platz gefun­den hat­ten, ging die ers­te Vor­stel­lung „Fer­ne Wel­ten, frem­des Leben“ los. Anfangs wur­den uns noch ande­re Ster­ne außer der Son­ne gezeigt (Siri­us und klei­ne rote Ster­ne) und ob um die­se Ster­ne auch Pla­ne­ten (also Exo­pla­ne­ten) kreis­ten. Dazu wur­de uns auch gezeigt, wie man her­aus­fin­det, ob um einen Stern über­haupt Pla­ne­ten krei­sen.

Als nächs­tes wur­den uns im Film Exo­pla­ne­ten gezeigt, und was ein Pla­net erfül­len müss­te damit Leben, ähn­lich wie auf der Erde, ent­ste­hen könn­te. Als der ers­te Film zu Ende war hat­ten wir eine kur­ze Pau­se zum Essen und Trin­ken bis zur nächs­ten Vor­stel­lung.

Da es in den Natur­wis­sen­schaf­ten auch sehr wich­tig ist, auf Eng­lisch kom­mu­ni­zie­ren zu kön­nen, war der zwei­te Film „The pla­nets-a jour­ney through the solar sys­tem“ auf eng­lisch. Der Film stell­te uns die ver­schie­de­nen Pla­ne­ten in unse­rem Son­nen­sys­tem vor, ange­fan­gen mit Mer­kur ,dem inners­te Pla­net, und endend mit ent­fern­ten Ura­nus. Obwohl wir schon viel aus dem NWT-Unter­richt (mit Frau Dr. Thier­ing) wuss­ten, erfuh­ren wir auch neue Din­ge, wie zum Bei­spiel das es auf Jupi­ter Säu­re reg­net oder dass die Rin­ge von Saturn nicht nur aus Gestei­nen bestehen, son­dern auch aus Eis­bro­cken die alle den Saturn umkrei­sen. Nach­dem der zwei­te und letz­te Film zu Ende war ging es auch schon wie­der zurück zur Schu­le und unser Aus­flug war zu Ende.

geschrie­ben von Mar­ta K. , 9c

Am letz­ten Don­ners­tag mach­te der Wahl­kurs Astro­no­mie der K1 zusam­men mit der NWT Grup­pe  der neun­ten Klas­se eine Exkur­si­on zum Pla­ne­ta­ri­um Mann­heim. Unter der Lei­tung von Frau Thier­ing besuch­ten wir zwei Vor­stel­lun­gen zu der Fra­ge ob es Leben außer­halb der Erde gibt/ geben könn­te. Vor dem Beginn der Vor­stel­lun­gen beant­wor­te­te der Lei­ter des Pla­ne­ta­ri­ums unse­re Fra­gen zur Ver­an­stal­tung und zu sei­ner Per­son. Die ers­te Vor­stel­lung „Fer­ne Wel­ten- Frem­des Leben“ befass­te sich mit dem The­ma des extra­ter­res­tri­schem Leben. Durch beein­dru­cken­de Pro­jek­tio­nen unse­res Son­nen­sys­tems sowie der ande­ren Plan­ten inner­halb der Milch­stra­ße, wur­de unser erlern­tes Wis­sen durch die neus­ten Erkennt­nis­se über die erfor­der­li­chen Bedin­gun­gen für „Ali­en­le­ben“ ergänzt. Die mehr spe­ku­la­ti­ve­ren Ani­ma­ti­on von mög­li­chen Aus­prä­gun­gen die­ser Lebens­for­men, die sich wie wir an die Gege­ben­hei­ten ihres Plan­ten ange­passt haben könn­ten, stie­ßen wei­te­re Fra­gen auf. Auch die zwei­te Vor­stel­lung fas­zi­nier­te durch eine Bewer­tung, wo in unse­rer „Nähe“ inner­halb des Son­nen­sys­tems Leben mög­lich sein könn­te. Die aus Ori­gi­nal­auf­nah­men von For­schungs­son­den  zusam­men­ge­stell­ten an die Pla­ne­ta­ri­ums­kup­pel­pro­ji­zier­ten Ani­ma­tio­nen der Pla­ne­ten lie­ßen uns in die Mög­lich­keit nicht allei­ne zu sein vertiefen,und über mög­li­che neue Erkennt­nis­se in naher Zukunft träu­men.

Kath­le­en K. und Vanes­sa L., K1

Solis­ten, Chö­re und Orches­ter mit rund 100 Akteu­ren auf der Büh­ne

Non­stop, am Stück und ohne Pau­se erklang die­ses Mal das Som­mer­kon­zert des Gym­na­si­ums. Da vor Beginn des EM-Fuß­ball-Eröff­nungs­spiels alle Auf­trit­te abge­schlos­sen sein soll­ten, begann das Kon­zert am Frei­tag pünkt­lich.

Wer die Kon­zer­te des MBG kennt, weiß: Am Ende wird auch noch Zeit benö­tigt, um sich bei allen rund 100 musi­ka­li­schen Akteu­ren und dem enga­gier­ten Tech­nik-Team um Johan­nes Eich­horn mit Blu­men­sträu­ßen, ein­zel­nen Rosen oder Süßig­kei­ten zu bedan­ken. Die bei­den Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp und Tho­mas Hein­lein hat­ten ent­spre­chen­des „Mate­ri­al“ bereit­ste­hen.

Gebann­tes Publi­kum

Das Musi­cal „Zir­kus Furio­so“ der Musi­cal-AG unter der Lei­tung von Lil­li-Vio­la Schuh fei­er­te kürz­lich einen gro­ßen Erfolg. Daher war es nur ange­mes­sen, das Kon­zert mit eini­gen Songs aus dem Musi­cal, beglei­tet durch ein Instru­men­tal-Ensem­ble, zu begin­nen und zu berei­chern. Die Begeis­te­rung des Publi­kums war groß. Das erreich­te Applaus-Level hielt sich, gar­niert mit wei­te­ren Jubel­ru­fen, das gan­ze Kon­zert über nach jeder Dar­bie­tung.

Das Gesangs-Duo Max Bra­ner und David Kes­ter­nich setz­te mit wun­der­schö­nem Gesang des Lie­des „Am Brun­nen vor dem Tore“ ein wei­te­res High­light. Kim­ber­ley Van Ven­rooy, The­re­sa Ron­dot und Lara Hoff­mann ergänz­ten sich stimm­lich bei John Legends Song „All of Me“. „Wood & Brass“ heißt das Blä­ser­en­sem­ble unter der Lei­tung von Kat­rin Kieck­hä­fer-Wüst, das mit den Musik­stü­cken „Das Land, in dem Milch und Honig flie­ßen“ sowie dem „Hot Cho­co­la­te Rag“ die gan­ze Auf­merk­sam­keit des Publi­kums auf sich zog.

Alte und neue Klas­si­ker

Meriel Kos am Flü­gel gelang eine gereif­te, aus­drucks­star­ke Inter­pre­ta­ti­on des „Pré­lude in g-Moll Op. 23/5“ von Ser­gei Rach­ma­nin­off. Kos über­zeug­te auch im Gesangs­du­ett mit Grace McCaug­hey, als die bei­den „Ela­s­tic Heart“ von Sia und „Fly Me to the Moon“ von Frank Sina­tra dar­bo­ten. In ihrem Gesangs-Solo prä­sen­tier­te Kira Wel­ker den Song „Vien­na“ von Bil­ly Joel. Nun gehör­te die Büh­ne dem Mit­tel-Ober­stu­fen­chor unter der Lei­tung von Tan­ja Schu­bert und Sabi­ne Krings. Es war eine wah­re Freu­de, den jun­gen Stim­men beim Elton-John-Song „Can You Feel the Love Tonight“ (Arr. Ste­fan Kem­per), bei „Stand by Me“ von Ben E. King (Arr. Audrey Sny­der), bei Fred­die Mer­cu­rys „Cra­zy Litt­le Thing Cal­led Love“ (Arr. Ben Par­ry) und Ade­les „Sky­fall“ (Arr. Paul Lang­ford) zuzu­hö­ren. In der Kla­vier­be­glei­tung wech­sel­ten sich der talen­tier­te Andrii Rus­a­nov mit Tan­ja Schu­bert ab.

Abba und mehr

Für die Zusam­men­ar­beit am Gym­na­si­um steht exem­pla­risch das Orches­ter SELO unter der Lei­tung von Julia Ruch. SELO bedeu­tet Schü­ler-Eltern-Leh­rer-Orches­ter; damit ist über die umfang­rei­che, gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­de Beset­zung alles gesagt. Sie über­rasch­ten das enthu­si­as­ti­sche Publi­kum, haupt­säch­lich bestehend aus Eltern, Ver­wand­ten, Geschwis­tern und Freun­den, mit „The Best of ABBA“ mit der atem­be­rau­ben­den, film­mu­si­ka­li­schen Ouver­tü­re zum Film „Gene­sis“ von Ross­a­no Galan­te, die die Erneue­rung der Mensch­heit in einer uto­pi­schen Gesell­schaft erzählt, und mit einer leben­dig-enthu­si­as­ti­schen Aus­strah­lung bei „The Lord of the Dance“ von Ronan Har­di­man (Arr. Lar­ry Moo­re).

Ein­stim­mung auf EM-Auf­takt

Wie konn­te der Abend bes­ser und gelun­ge­ner enden als mit dem Andre­as-Bou­ra­ni-Song „Ein Hoch auf uns“, der Fuß­ball-WM-Hym­ne 2014. Publi­kum und alle Akteu­re stimm­ten begeis­tert in das Lied ein und leg­ten damit even­tu­ell den Grund­stein für den 5:1-Sieg der deut­schen Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft gegen Schott­land noch am glei­chen Abend.

Anna Haa­se­mann-Dun­ka (Text und Fotos)

Erfolg­rei­che Teil­nah­me des Max-Born-Gym­na­si­ums am Wett­be­werb „Jugend forscht“ – Schul­preis, drit­te Prei­se und Son­der­prei­se

Wer neu­gie­rig ist, Spaß am Erfin­den hat oder den Drang ver­spürt zu for­schen und zu expe­ri­men­tie­ren, ist beim Wett­be­werb „Jugend forscht“ gold­rich­tig. Das Max-Born-Gym­na­si­um nimmt dank des Ein­sat­zes von Che­mie­leh­re­rin Dr. Nele Welter seit Jah­ren regel­mä­ßig an dem Wett­be­werb teil. Sie schafft es immer wie­der, Schü­le­rin­nen und Schü­ler für eine Teil­nah­me zu moti­vie­ren und beglei­tet die jun­gen Leu­te auf ihrer span­nen­den, sich übers Schul­jahr erstre­cken­den For­schungs­ar­beit. Auch im Jahr 2023 trug die Teil­nah­me Früch­te, und die Schu­le, die die­ses Mal beim Wett­be­werb drit­te Prei­se und meh­re­re Son­der­prei­se ein­heims­te, kann dies als Erfolg ver­bu­chen.

Dr. Nele Welter selbst erhielt den Betreu­er­preis für ihr kon­ti­nu­ier­li­ches Wir­ken, und das Max-Born-Gym­na­si­um freu­te sich zum drit­ten Mal in Fol­ge über den mit 250 Euro dotier­ten Schul­preis. Den erhält eine Schu­le, wenn sie es schafft, mit min­des­tens vier Grup­pen an dem Wett­be­werb teil­zu­neh­men. „Es gibt nur drei bis vier Schu­len in Nord­ba­den, die jedes Mal so vie­le Grup­pen wie wir anmel­den“, berich­te­te die Leh­re­rin. Sechs Grup­pen mit ins­ge­samt 17 Schü­le­rin­nen und Schü­lern ver­folg­ten das Schul­jahr über ihr Pro­jekt. Zwei Grup­pen stell­ten die 8. Klas­se, und aus den 9. und 10. Klas­sen betei­lig­ten sich vier Grup­pen. Die Alters­span­ne in den Grup­pen reich­te von 13 bis 16 Jah­ren.

Und was waren die The­men, mit denen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler beschäf­tig­ten? Eine Lego-Sor­tier­ma­schi­ne bau­ten Mari­us Neu­reit­her, Anton Ober­tha­ler und Tom­my Kurz. Über ein mit Farb­sen­so­ren und Stä­ben aus­ge­stat­te­tes För­der­band lau­fen die Lego­stei­ne und wer­den farb­sor­tiert in vor­han­de­ne Käst­chen gesto­ßen. Für die­se Arbeit erhielt die Grup­pe einen drit­ten Preis. Der zwei­te drit­te Preis ging an die solar­be­trie­be­ne Fas­sa­den­be­grü­nungs-Bewäs­se­rungs­an­la­ge, die sich Pau­li­ne Gram, Zahra Wöhrl und Nata­lia Gün­ther erdach­ten. Ganz aut­ark soll sich die Bewäs­se­rung der Son­nen­schutz spen­den­den und an Gerüs­ten empor klet­tern­den Pflan­zen voll­zie­hen. Das Pro­jekt wird auf jeden Fall noch wei­ter­ent­wi­ckelt.

Über Son­der­prei­se durf­ten sich drei Schü­ler­grup­pen freu­en: Ihre Lieb­lings­sü­ßig­keit Gum­mi­bär­chen erforsch­ten Maxi­mi­li­an Fröh­lich, Jee­van Tha­ra­kan und Ella Bur­ck­hardt eigent­lich mit dem Ziel, natür­li­che Zuta­ten so zu kom­bi­nie­ren, dass schmack­haf­te Gum­mi­bär­chen ent­ste­hen. Auf dem Weg dort­hin unter­such­ten sie beim Auf­lö­sen gekauf­ter Ware in den Vari­an­ten vegan, vege­ta­risch und nor­mal die elek­tri­sche Leit­fä­hig­keit, den pH-Wert und die unter­schied­li­chen Schmelz­punk­te.

Fried­rich Dies­ner und Levin Sau­ter bau­ten einen Höh­len­ro­bo­ter zur Erfor­schung von Fels­spal­ten und Höh­len. Die­ses Pro­jekt ist für sie noch nicht abge­schlos­sen, denn sie wol­len ihrem Robo­ter, ein Ket­ten­fahr­zeug mit elek­tro­ni­schem Innen­le­ben, Kame­ra, Sen­so­ren und Mess­ge­rä­ten, noch mehr Fähig­kei­ten ver­lei­hen.

Auf die Suche nach einem natür­li­chen Uni­ver­sal-Indi­ka­tor zur Bestim­mung des pH-Werts von Flüs­sig­kei­ten für den Schul­un­ter­richt bega­ben sich Jonas Dani­el Lorenz, Jus­tus Onisch­ka und Anton Maxi­mi­li­an Pacy­na. Im Rot­kohl­saft haben sie die geeig­ne­te Sub­stanz gefun­den, die in der Lage ist, die bis­lang ver­wen­de­ten, teil­wei­se umwelt­schäd­li­chen Indi­ka­to­ren zu erset­zen.

Das Fer­ti­gen einer recy­cle­ba­ren Rake­te, die sich durch erzeug­ten Unter­druck in die Höhe beför­dern lässt und die dank eines klei­nen, sich auf­fal­ten­den Fall­schir­mes auch wie­der heil zum Boden zurück­se­gelt, hat­ten sich Nils Orthen, Anton Hein­lein und Tarya Schmidt für den Wett­be­werb als Pro­jekt­ziel gesetzt.

Die­se viel­fäl­ti­gen und inno­va­ti­ven Pro­jek­te zei­gen ein­drucks­voll, dass das Max-Born-Gym­na­si­um ein krea­ti­ver und enga­gier­ter Ort des Ler­nens ist, an dem jun­ge For­sche­rin­nen und For­scher ihre Ideen ver­wirk­li­chen kön­nen.

Anna Haa­se­mann-Dun­ka