Schu­le ist für euch Schü­ler da!

Fei­er­li­che Auf­nah­me der neu­en Fünftklässler am MBG

Kei­ne Mikro­fo­ne, kei­ne Präsentationstechnik – soll­te es eine Begrüßung der neu­en Fünftklässler „unplug­ged“ geben? Das war die Fra­ge, nach­dem in der letz­ten Feri­en­wo­che ein Black­out das Schul­zen­trum lahm­leg­te. Im Rekord­tem­po gelang es der Stadt­ver­wal­tung und der Syna über das Wochen­en­de, die kom­plet­te Strom­ver­sor­gung wie­der her­zu­stel­len, sodass zum Schul­be­ginn und bei der Ein­schu­lungs­fei­er alles wie­der in bes­ter Ord­nung war.

Die Schüler:innen der Sing­klas­se 7a unter der Lei­tung ihrer Musik­le­he­re­rin Sabi­ne Krings begrüßten in der bis auf den letz­ten Platz gefüllten Aula des Schul­zen­trums 114 neue Fünftklässler mit ihren Eltern, Geschwis­tern und ihren neu­en Lehrer:innen mit einem „Herz­lich will­kom­men hier am -MBG!“

Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp wünschte den Kin­dern in sei­ner Begrüßungsrede eine schöne und erfüllte Schul­zeit am MBG. Er verknüpfte damit die Hoff­nung, dass sich die wiss­be­gie­ri­gen Gymnasiast:innen ihre natürliche Neu­gier­de und ihren Fleiß bewah­ren, denn sie sei­en die Grund­vor­aus­set­zun­gen für stets neue Erkennt­nis­se. Als Geschenk erhiel­ten die Schüler:innen vom Schul­lei­ter ein Büttenpapier und Kuvert. Sie soll­ten einen Brief an ihr eige­nes Ich im Jahr 2031, dem Jahr ihres Abiturs, ver­fas­sen. Er wird ihnen die­sen Brief bei der Ver­lei­hung der Abitur­zeug­nis­se dann ver­schlos­sen als Briefträger zustel­len. Wel­che Hoff­nun­gen habe ich, wel­che Gedan­ken gehen mir durch den Kopf, wie erle­be ich mei­ne ers­ten Tage am MBG? Das waren die Fra­gen für die­se ers­te klei­ne Haus­auf­ga­be.

Schülersprecherin Frie­da Hil­lers hieß die neu­en Fünftklässler in ihrer Anspra­che will­kom­men. Sie sprach ihnen Mut zu, auch wenn die gro­ße neue Schu­le zunächst sehr beein­dru­ckend sei: „Ihr wer­det euch schnell ein­le­ben, wie ich vor 7 Jah­ren auch, denn wir leben hier ein gutes Mit­ein­an­der am MBG.“

Abtei­lungs­lei­te­rin Ana Hart­mann hat­te mit den 4 Klassenlehrer:innenteams alles bes­tens für die Auf­nah­me der Neu­en vor­be­rei­tet. Sie erläuterte dem Publi­kum die Abläufe der ers­ten Schul­ta­ge, den Will­kom­mens­tag, die Infor­ma­ti­ons­we­ge der Schu­le mit den bei­den Apps und dem News­let­ter sowie das Pro­gramm „Gut ankom­men am MBG“. Die­ses beinhal­tet unter ande­rem das The­ma Ler­nen mit dem von MBG-Kol­le­gin­nen ent­wi­ckel­ten Heft ‚Ler­nen ler­nen mit Max‘ als auch das zweitätige Sozi­al­trai­ning auf der Basis der Men­schen­rech­te beinhal­tet. Sie

Micha­el Fröhlich, Verkehrspädagoge beim ADFC Hei­del­berg, stell­te den Kin­dern und Eltern die Schul­rad­ler und Bus- bzw. Bahnmentor:innen vor. Schüler*innen, die als Lot­sen aus­ge­bil­det sind und in den ers­ten Wochen die Fünftklässler auf ihrem Schul­weg beglei­ten und für ein siche­res Ankom­men sor­gen.

Gro­ße Erleich­te­rung zeig­te sich anschlie­ßend in den Gesich­tern der neu­en Fünftklässler*innen, als klar war, dass sie mit ihren Freund:innen in einer Klas­se sind. Mit je einer Son­nen­blu­me hie­ßen die Klassenlehrer:innen sie will­kom­men: Stef­fi Elgen und Frank Stei­nin­ger die 5a, Vere­na von Buse­kist und Ole Latus­sek die 5b, die Cari­na Karpf und Elli Ple­wa die 5c und Anke Thr­ei­mer und Frie­der Wirth die 5d. Unterstützt wer­den die neu­en Klas­sen von Paten aus den 10. Klas­sen, die in den nächsten Mona­ten für die Klei­nen da sein wer­den.

Während die Schüler*innen mit ihren Klassenlehrer*innen und Paten ihre ers­te Unter­richts­stun­de im neu­en Klas­sen­zim­mer erleb­ten, stell­te sich auch die Eltern­bei­rats­vor­sit­zen­de Eva-Maria Krämer den Eltern vor und bat sie um akti­ve Mit­wir­kung am Schul­le­ben.

Auch die Schul­so­zi­al­ar­bei­ter, Ste­fan Lin­den­au für das MBG und Zori­ca Münster für die Real­schu­le, präsentierten sich und ihre Auf­ga­ben­fel­der den Eltern. Bei­den liegt das Sozi­al­trai­ning und der ver­trau­ens­vol­le und dis­kre­te Umgang mit allen am Schul­le­ben Betei­lig­ten am Her­zen.

Abschlie­ßend infor­mier­te Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp die Eltern über das umfang­rei­che Ange­bot des MBGs in den Spra­chen, den Natur­wis­sen­schaf­ten, im Ganz­ta­ges­be­reich und den für die emo­tio­na­le Ent­wick­lung der Kin­der beson­ders wich­ti­gen Ange­bo­ten der Kunst, des Sports und der Musik mit ihren vie­len Ensem­bles. Beson­ders warb er für das Pro­gramm Musik­ex­per­te, das es den Kin­dern in Zusam­men­ar­beit mit der Musik­schu­le ermöglicht, ver­schie­de­ne Instru­men­te in den ers­ten Mona­ten aus­zu­pro­bie­ren. Viel­leicht wird hier eine Lie­be fürs Leben gefun­den, so der Schul­lei­ter.

„Schu­le ist für Schüler da!“ unter die­ses Mot­to stell­te Joa­chim Phil­ipp sei­nen zwei­ten, an die Eltern gerich­te­ten Teil sei­ner Anspra­che. Damit die Schüler*innen eine gelin­gen­de und erfüllte Schul­zeit erle­ben können, ist eine enge Koope­ra­ti­on von Eltern­haus und Schu­le wich­tig: „Ihre Kin­der freu­en sich und sind stolz, wenn Ihnen die Schu­le wich­tig ist und Sie sich auch an Eltern­aben­den, im Eltern­bei­rat, im Freun­des­kreis oder bei der Schul­ent­wick­lung aktiv ein­brin­gen.“ Wich­tig im Umgang mit den klei­ne­ren oder größeren Pro­ble­men, die es im schu­li­schen All­tag immer gibt, sind ein gelas­se­ner, loya­ler und ver­trau­ens­vol­ler Umgang und kon­struk­ti­ver Dia­log mit­ein­an­der. Las­sen sie uns gemein­sam „Mit­ein­an­der Bil­dung gestal­ten!“

In ent­spann­ter Atmosphäre und bei strah­len­dem Son­nen­schein unter­hiel­ten sich die Eltern ange­regt und war­te­ten auf ihre Kin­der. Mit der Will­kom­mens­map­pe und der Ein­la­dung zum Ken­nen­lern­fest des Freun­des­krei­ses am Sams­tag, dem 07.10. um 10 Uhr im Gepäck, gin­gen alle gut gelaunt nach Hau­se.

Text: Joa­chim Phil­ipp (jp) Fotos: Dr. Tho­mas Hein­lein (th)

IT Sicher­heits­work­shop

Das Max-Born-Gym­na­si­um durf­te sich kürz­lich über einen span­nen­den Work­shop zum The­ma IT-Sicher­heit freu­en. Orga­ni­siert und durch­ge­führt wur­de die Ver­an­stal­tung von der Fir­ma CyberS­hield-Con­sul­ting GmbH aus Mau­er.

Der Work­shop erstreck­te sich über einen Zeit­raum von vier Unter­richts­stun­den und fand im Rah­men des Faches IMP (Infor­ma­tik-Mathe­ma­tik-Phy­sik) in einer zehn­ten Klas­se statt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler hat­ten die Gele­gen­heit, sich inten­siv mit ver­schie­de­nen Aspek­ten der IT-Sicher­heit aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Eines der zen­tra­len The­men des Work­shops war die Unter­su­chung der Zie­le und Moti­ve von Hackern. Die Teil­neh­mer erhiel­ten einen Ein­blick in die Denk­wei­se und Beweg­grün­de von Angrei­fern, die digi­ta­le Sys­te­me infil­trie­ren. Dies ermög­lich­te es den Schü­le­rin­nen und Schü­lern, ein bes­se­res Ver­ständ­nis für die ver­schie­de­nen Angriffs­me­tho­den und deren Aus­wir­kun­gen zu ent­wi­ckeln.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Schwer­punkt des Work­shops lag auf den Vor­sichts­maß­nah­men, die Unter­neh­men und Schu­len ergrei­fen kön­nen, um sich gegen digi­ta­le Angrif­fe zu schüt­zen. Die Exper­ten von CyberS­hield-Con­sul­ting prä­sen­tier­ten bewähr­te Sicher­heits­prak­ti­ken und gaben wert­vol­le Rat­schlä­ge zur Stär­kung der digi­ta­len Abwehr­fä­hig­kei­ten.

Neben der rei­nen Abwehr von Angrif­fen wur­den den Schü­le­rin­nen und Schü­lern auch Ver­tei­di­gungs­mög­lich­kei­ten bei digi­ta­len Angrif­fen ver­mit­telt. Durch pra­xis­na­he Bei­spie­le und Simu­la­tio­nen lern­ten sie, wie sie auf Bedro­hun­gen reagie­ren und poten­zi­el­le Schwach­stel­len erken­nen kön­nen.

Ein Höhe­punkt des Work­shops war zwei­fel­los die hands-on-Akti­vi­tät mit dem Tool Metas­ploit. Metas­ploit ist ein mäch­ti­ges Werk­zeug, das selbst Anfän­gern ermög­licht, inner­halb kür­zes­ter Zeit digi­ta­le Angrif­fe zu erstel­len und in Sys­te­me ein­zu­drin­gen. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhiel­ten eine Ein­füh­rung in die Grund­la­gen von Metas­ploit und konn­ten das erlern­te Wis­sen direkt in einer prak­ti­schen Übung anwen­den.

Der Work­shop zur IT-Sicher­heit am Max-Born-Gym­na­si­um war ein vol­ler Erfolg. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zeig­ten gro­ßes Inter­es­se und enga­gier­ten sich aktiv bei den Dis­kus­sio­nen und Übun­gen. Dank der Exper­ti­se der CyberS­hield Con­sul­ting GmbH erhiel­ten sie wert­vol­le Ein­bli­cke in die Welt der IT-Sicher­heit und sind nun gerüs­tet, um poten­zi­el­len digi­ta­len Bedro­hun­gen wach­sam ent­ge­gen­zu­tre­ten.

Schul­jah­res­ab­schluss 2022/23

Der letz­te Schul­tag begann tra­di­tio­nell mit dem Abschluss­got­tes­dienst. Die­ser war unter dem Mot­to „Offe­ne Augen – wei­tes Herz“ von Nan­cy Kra­mo­lisch und Vere­na von Buse­kist gestal­tet wor­den. The­ma­tisch ging es um das Für­ein­an­der­da­sein, das ein­an­der Zuhö­ren und das ein­an­der Hel­fen. Han­na Steck las die Geschich­te vom barm­her­zi­gen Sama­ri­ter aus dem Lukas-Evan­ge­li­um. Auch wenn es ein­mal eine Situa­ti­on geben soll­te, in der einem schein­bar nie­mand zur Sei­te steht, gibt es auf jeden Fall Gott, der einem bei­steht und einen sieht.

Schul­de­kan Man­fred Hil­kert fei­er­te gemein­sam mit der Schul­ge­mein­schaft sei­nen letz­ten Schul­got­tes­dienst vor dem wohl ver­dien­ten Ruhe­stand und ernann­te Nan­cy Kra­mo­lisch nach erfolg­rei­chem Abschluss ihrer Aus­bil­dung ganz offi­zi­ell zur Schul­seel­sor­ge­rin des MBG.

Von Sabi­ne Krings mit vie­len Lie­dern musi­ka­lisch umrahmt, bil­de­te der Got­tes­dienst einen fei­er­li­chen Abschluss des Schul­jah­res.

Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp ver­ab­schie­de­te die Refe­ren­da­re Frau Muck­le, Frau Döf­fin­ger und Herrn Bren­ner. Frau Dyck und Herr Schlind­wein ver­las­sen das MBG aus pri­va­ten Grün­den und star­ten im kom­men­den Schul­jahr an Gym­na­si­en in Mann­heim und Phil­ipps­burg. Wir wün­schen ihnen pri­vat und beruf­lich alles Gute.

In den Ruhe­stand ver­ab­schie­det wur­den Herr Fuchs, Herr Blu­men­stock, Frau Lay­er und Frau Steck. Frau Steck, die seit 1995 am MBG tätig war, über­nahm im Jahr 2000 die Ober­stu­fen­be­ra­tung und wur­de im Schul­jahr 2005/2006 zur Abtei­lungs­lei­te­rin ernannt.

Alle vier haben das Schul­le­ben am MBG inten­siv geprägt – ob im Sport, mit der Big­Band und bei Kon­zer­ten oder in der Ober­stu­fen­be­ra­tung und vie­lem mehr – wir wer­den sie sehr ver­mis­sen und wün­schen alles Gute für den neu­en Lebens­ab­schnitt!