Erfreu­li­cher Abschluss der AG Eng­lish Cer­ti­fi­ca­tes

Kurz vor Schul­jah­res­en­de, etwa zwei Wochen nach­dem sie ihre Abitur­zeug­nis­se über­reicht bekom­men hat­ten, erhiel­ten nun vier ehe­ma­li­ge Schü­ler und Schü­le­rin­nen des MBG einen wei­te­ren Lohn für ihre Mühen.

Sicht­lich stolz hält Lona Fries das CAE – das renom­mier­te­Sprach­zer­ti­fi­kat der Uni­ver­si­ty of Cam­bridge – in den­Hän­den. Sie erreich­te mit einer her­aus­ra­gen­den Punkt­zahl­so­gar C2, die höchs­te Stu­fe des GER (Gemein­sa­mer Euro­päi­scher Refe­renz­rah­men für Spra­chen), womit ihr„annähernd mut­ter­sprach­li­che Kennt­nis­se“ attes­tiert wer­den.

Eben­falls über den Erhalt des CAE freu­en durf­ten sich­Sa­van­na Herd­rich, Meriel Kos und Adhee­sh Muk­her­ji. Die vier hat­ten die umfang­rei­che Prü­fung im Mai – mit­ten in der Hoch­pha­se des schrift­li­chen Abiturs – an der Volks­hoch­schu­le Hei­del­berg absol­viert.

Chris­ti­na Luben­do-Kiki­do, Lan Anh Nguy­en und Han­nah Schips, die sich gemein­sam mit ihnen über zwei Jah­re hin­wegin Frau Elgens AG dar­auf vor­be­rei­tet haben, wer­den die Prü­fung im Herbst able­gen und zwei­fels­oh­ne ähn­lich erfreu­li­che Erfol­ge erzie­len.

Con­gra­tu­la­ti­ons on your remar­kab­le achie­ve­ments and all the­best to all of you!

Ste­fa­nie Elgen

Dis­co­very Indus­try Truck – Berufs­ori­en­tie­rung zum Anfas­sen

Am 18.7.25 durf­ten wir den Dis­co­very Indus­try Truck besu­chen und dabei an meh­re­ren span­nen­den Sta­tio­nen tech­ni­sche Expe­ri­men­te und Anwen­dun­gen selbst aus­pro­bie­ren. Bevor wir selbst aktiv wer­den konn­ten, erhiel­ten wir eine inter­es­san­te Ein­füh­rung in die Geschich­te der Indus­trie sowie in den tech­ni­schen Fort­schritt der letz­ten Jahr­zehn­te. Beson­ders beein­dru­ckend war es, zu erfah­ren, wie frü­her Gegen­stän­de her­ge­stellt wor­den sind ohne Hilfs­mit­tel – etwas Undenk­ba­res in der heu­ti­gen Zeit. Anhand des Bei­spiels eines Autos wur­de uns anschlie­ßend erklärt, wie aus einer ein­fa­chen Pro­dukt­idee ein Pro­to­typ ent­steht und schließ­lich ein Seri­en­pro­dukt ent­wi­ckelt wird. Die­se Ein­füh­rung berei­te­te uns opti­mal auf die anschlie­ßen­den Sta­tio­nen vor.

In klei­nen Grup­pen erkun­de­ten wir nach­ein­an­der fünf ver­schie­de­ne Sta­tio­nen, die uns den indus­tri­el­len Pro­dukt­ent­ste­hungs­pro­zess näher­brach­ten. Zur Kon­struk­ti­on der Pro­duk­te durf­ten wir mit einem ech­ten 3D-Scan­ner eine Per­son ein­scan­nen. Der Scan­vor­gang wird dabei live auf dem Bild­schirm dar­ge­stellt und über­prüft, sodass ein rea­lis­ti­sches 3D-Modell ent­stand. Danach kommt es zum Ver­such und zur Opti­mie­rung. Hier­für wird ein 3D-Dru­cker ver­wen­det, der Inge­nieu­ren hel­fen soll, die rich­ti­gen Mate­ria­len und Bau­for­men zu wäh­len. An die­ser Sta­ti­on durf­ten wir auch ein Objekt dru­cken. Es ist sehr erstaun­lich, dass der 3D-Dru­cker 10 Minu­ten braucht, um ein 5 cm lan­ges Objekt zu dru­cken. Dann wenn man ein grö­ße­res Objekt dru­cken möch­te, dau­ert das ja dann meh­re­re Stun­den. Als nächs­tes kam die Robo­tik zum Ein­satz. Dort muss­te man sein Mathe­ma­tik- und Infor­ma­tik-Wis­sen ein­set­zen, denn man muss­te die Akti­ons­schrit­te für einen Robo­ter pro­gram­mie­ren, der zu den ver­schie­de­nen Punk­ten fährt, die auf ver­schie­de­nen Koor­di­na­ten lie­gen. Jedoch war es gar nicht so leicht, da man mit dem Robo­ter Hin­der­nis­se umfah­ren muss­te. Nach der Robo­tik ging es wei­ter zur intel­li­gen­ten Pro­duk­ti­on. Hier duf­ten wir eine Logik­schal­tung erstel­len, um anschlie­ßend ein kon­fi­gu­rier­tes Behält­nis mit Hil­fe eines RFID-Chips durch einen Befül­lungs­an­la­ge zu steu­ern. Am Ende erhiel­ten wir unser eig­nes indi­vi­du­el­les Pro­dukt. Zum Abschluss durf­ten wir mit einer VR- Bril­le in einer vir­tu­el­len Umge­bung arbei­ten. Dabei muss­ten wir Bau­tei­le aus einer vir­tu­el­len Lager­hal­le holen und an einem Motor mon­tie­ren. Auf die­se Wei­se lern­ten wir, wie moder­ne Intra­lo­gis­tik funk­tio­niert und wie wich­tig eine gute Mate­ri­al­fluss­pla­nung ist.

Der Besuch beim Dis­co­very Indus­try Truck war eine span­nen­de und lehr­rei­che Erfah­rung.

Von Lui­sa Kunz und Mar­le­ne Gru­ber (9b)

Kata­stro­phen­schutz­tag am Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd

Am Frei­tag, den 25.07.2025 fand am Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd ein span­nen­der und lehr­rei­cher Kata­stro­phen­schutz­tag für die sechs­ten Klas­sen statt. Ziel der Ver­an­stal­tung war es, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler für den Umgang mit Not­fäl­len und Gefah­ren­la­gen zu sen­si­bi­li­sie­ren und ihnen wich­ti­ge Ver­hal­tens­wei­sen in Kri­sen­si­tua­tio­nen zu ver­mit­teln.
Maß­geb­lich gestal­tet wur­de der Tag von der DLRG Orts­grup­pe Neckar­ge­münd, die mit gro­ßem Enga­ge­ment ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm auf die Bei­ne stell­te. An meh­re­ren Sta­tio­nen erhiel­ten die Kin­der Ein­bli­cke in die Arbeit von Ret­tungs­kräf­ten und Auf­ga­ben beim Per­so­nen- und Bevöl­ke­rungs­schutz. Dabei durf­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auch selbst aktiv wer­den, zum Bei­spiel beim Tes­ten von Ret­tungs­aus­rüs­tung.
Die Ver­an­stal­tung war ein vol­ler Erfolg und wur­de von den Betei­lig­ten, ins­be­son­de­re der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, sehr posi­tiv auf­ge­nom­men. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön für die umfang­rei­che Pla­nung und Gestal­tung die­ser gelun­ge­nen Ver­an­stal­tung geht an unse­re Schü­le­rin und enga­gier­tes DLRG Mit­glied Lana Kauf­mann, sowie an die Ver­ant­wort­li­chen der DLRG Orts­grup­pe Neckar­ge­münd (Frau Meng, Frau Rudolph und Herrn Sy) für ihren her­aus­ra­gen­den ehren­amt­li­chen Ein­satz ohne die­sen der abwechs­lungs­reich gestal­te­te Tag nicht mög­lich gewe­sen wäre.