Lan­des­wett­be­werb Mathe­ma­tik

Mathe­ma­tik­leh­re­rin Moni­ka Rin­ne­berg war sicht­lich stolz auf ihren Schü­ler Ben Topitsch, der sehr erfolg­reich am Lan­des­wett­be­werb Mathe­ma­tik teil­ge­nom­men hat, obwohl er wohl einer der jüngs­ten Teil­neh­mer ist, denn der sel­be Auf­ga­ben­pool wird auch von Schü­lern der Klas­se 10 bear­bei­tet.

Ben, der sagt „es macht mir Spaß, mich mit mathe­ma­ti­schen Pro­ble­men zu befas­sen“, hat mit einem Schul­team des MBG letz­tes Jahr bereits erfolg­reich am Bun­des­wett­be­werb Mathe­ma­tik teil­ge­nom­men und beim Kän­gu­ruh­wett­be­werb hat er bereits zwei Mal den ers­ten Preis erhal­ten. Ganz nor­ma­le Klas­sen­ar­bei­ten in Mathe­ma­tik sind für Ben ein „Klacks“, da hat er immer eine sehr gute Note.

Doch nicht nur für Mathe inter­es­siert sich der jun­ge Schü­ler: auch im Sport ist er sehr stark. In der U15 beim Tisch­ten­nis in Neckar­stein­ach ist er der zwei­te. Er liebt es, sich zu bewe­gen und nutzt jede Pau­se und Mit­tags­pau­se dafür.

Auch in der Robo­tik-AG ist er ganz vor­ne mit dabei und pro­gram­miert flei­ßig mit Lego Mind­s­torms und auch für das Com­pu­ter­spiel Mine­craft. Eben­so machen ihm Fan­ta­sy-Rol­len­spie­le, die nicht unbe­dingt am Com­pu­ter statt­fin­den müs­sen, viel Spaß.

Abtei­lungs­lei­te­rin Han­na Steck lob­te das jun­ge Talent am 9. Janu­ar bei der Urkun­den­über­ga­be: „Beim Tag der Mathe­ma­tik baut unser Unter­stu­fenteam auf sich. Ich bin sehr zuver­sicht­lich, dass ihr im Team sehr erfolg­reich sein wer­det!“

Neben der Urkun­de erhielt Ben einen Buch­preis: „Mather­horn – Geo­me­trie, 120 Auf­ga­ben zur För­de­rung und Bin­nen­dif­fe­ren­zie­rung“ geschrie­ben von Franz Amann.

Aste­ro­iden­su­che

Die Astro­no­mie als Wis­sen­schaft ist nicht nur für For­scher, son­dern auch für Schü­ler inter­es­sant. Durch die Teil­nah­me an der Aste­ro­iden-Such­kam­pa­gne, einem frei­wil­li­gen Pro­jekt der IASC, im Oktober/November 2018 beka­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Astro­no­mie­kur­ses am Max-Born-Gym­na­si­um die Mög­lich­keit, selbst einen klei­nen Bei­trag zur For­schung zu leis­ten. IASC steht für die Inter­na­tio­nal Astro­no­mic­al Search Col­la­bo­ra­ti­on, wel­che in ver­schie­dens­ten Län­dern Such­kam­pa­gnen nach Aste­ro­iden ver­an­stal­tet.

Unter Lei­tung von Dr. Inge Thier­ing wur­den über sechs Run­den hin­weg Auf­nah­men des Pan-STARRS-Tele­skops auf Hawaii sys­te­ma­tisch auf das Auf­tau­chen von Aste­ro­iden hin aus­ge­wer­tet. Eine Run­de begann jeweils mit dem Erhalt der Daten­sät­ze und anschlie­ßen­der Auf­tei­lung auf zwei Teams zur Aus­wer­tung. Mit dem von der IASC zur Ver­fü­gung gestell­ten Com­pu­ter­pro­gramm „Astro­me­tri­ca“ ist es mög­lich, die Daten­sät­ze, bestehend jeweils aus vier Bil­dern des Tele­skops, so auf­zu­be­rei­ten, dass man Aste­ro­iden als hel­le, sich auf einer gera­den Bahn bewe­gen­de Punk­te erken­nen kann. Die erhal­te­nen Ergeb­nis­se muss­ten dann, eben­falls unter Zuhil­fe­nah­me von „Astro­me­tri­ca“, in Form eines MPC-Reports ver­fasst und an die IASC ver­sen­det wer­den. Damit alle Resul­ta­te den Ver­an­stal­ter der Kam­pa­gne zeit­nah zur Wei­ter­ver­wer­tung erreich­ten, war jeder Run­de ein Zeit­li­mit von 48 Stun­den gesetzt. Prak­ti­sche Hin­wei­se zum Com­pu­ter­pro­gramm sowie wei­te­re wert­vol­le Unter­stüt­zung erhiel­ten die Teams dabei von Caro­lin Lief­ke vom Haus der Astro­no­mie in Hei­del­berg.

Nach Ablauf aller sechs Run­den sind den Aste­ro­iden­su­chern des MBG sechs Ent­de­ckun­gen zuge­schrie­ben wor­den. Es besteht die Hoff­nung, dass die­se soge­nann­ten „Preli­mi­na­ry Aste­ro­ids“ von ande­ren For­schern nach­be­ob­ach­tet und schließ­lich von der IAU (Inter­na­tio­nal Astro­no­mic­al Uni­on) offi­zi­ell aner­kannt wer­den. In einem sol­chen Fall könn­te der betref­fen­de Aste­ro­id dann von den Schü­le­rIn­nen benannt wer­den. Außer­dem wur­de jedem Teil­neh­mer mit einer Urkun­de gedankt.

Flo­ri­an Skar­ke

Aus­stel­lung ‚Begeg­nun­gen‘

Am 05.12.2018 wur­de die Aus­stel­lung mit dem Namen „Begeg­nun­gen“ des MBG-Nei­gungs­kur­ses Kunst in der Kunst­hal­le Mann­heim eröff­net. Sie bil­det einen wei­te­ren Schwer­punkt der äußerst erfolg­rei­chen Koope­ra­ti­on des Gym­na­si­ums mit der Kunst­hal­le Mann­heim, die bereits seit mehr als zwei Jah­ren besteht.

Die Idee hin­ter der Aus­stel­lung war eine „Gegen­über­stel­lung von Alt und Neu, Ana­log und Digi­tal, sowohl groß als auch klein“, so Kunst­leh­rer Fré­dé­ric Bri­end. Genau genom­men han­delt es sich um digi­ta­le Foto­gra­fien der Kunst­hal­le, ver­bun­den mit den ana­lo­gen Blei­stift­zeich­nun­gen der Schü­le­rin­nen. Das Kon­zept hier­bei war das zeich­ne­ri­sche, foto­gra­fi­sche und digi­ta­le Kom­bi­nie­ren von archi­tek­to­ni­schen Gege­ben­hei­ten der Kunst­hal­le Mann­heim und den krea­ti­ven, neu­en archi­tek­to­ni­schen Gedan­ken der jun­gen Künst­le­rin­nen. Vor­ge­ge­ben war hier­bei nur die Foto­gra­fie der Kup­pel­hal­le des Jugend­stil­baus.

Ein High­light der Aus­stel­lung war das Prin­zip, mit dem die zwei­te, freie Foto­gra­fie in das Kunst­werk ein­ge­bracht wur­de. Mit Hil­fe der kos­ten­lo­sen App der Kunst­hal­le konn­te man die Arbei­ten der Schü­le­rin­nen digi­tal ergän­zen. Dafür hat­ten die Schü­le­rin­nen einen Platz in ihrem Bild frei­ge­las­sen, sodass man mit der geöff­ne­ten App die ver­schie­de­nen Foto­gra­fien auf ein­fa­che Wei­se kom­bi­nie­ren konn­te.

Die Ver­nis­sa­ge, die von Frau Dr. Doro­thee Höfert gelei­tet wur­de, beinhal­te­te eine Rede sowohl von Höfert als auch von Fré­dé­ric Bri­end und Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp. Bri­end berich­te­te den Besu­chern etwas über die Ent­ste­hung der Aus­stel­lung und die Idee hin­ter dem The­ma „Begeg­nun­gen“. Anschlie­ßend erhiel­ten die Schü­le­rin­nen noch ein biss­chen Ner­ven­nah­rung als Zei­chen der Dank­bar­keit, damit sie die kom­men­de Woche gut über­ste­hen.

Der Auf­wand der Schü­le­rin­nen beim Vor­be­rei­ten der Aus­stel­lung liegt nicht nur im künst­le­ri­schen Bereich – in wel­chem zwei­fels­oh­ne viel Zeit und Geduld steckt – nein auch der Weg zwi­schen MBG und Kunst­hal­le beträgt eine Stun­de Fahrt­zeit, die für die Erstel­lung der Aus­stel­lung mehr­mals bewäl­tigt wer­den muss­te – zusätz­lich zu vie­len wich­ti­gen Klau­su­ren kurz vor dem Abitur. P.W./ L.L.