Him­mels­be­ob­ach­tungs­abend der Astro­no­mie – AG der 5. Klas­sen

Am Sa, 22. Novem­ber, hat­ten wir die Chan­ce, die Ster­ne mit einem ech­ten Tele­skop zu beob­ach­ten. Bei eisi­ger Käl­te haben wir uns von der Astro-AG spät abends auf dem Leh­rer­park­platz getrof­fen. Dort hat­te Frau Thier­ing schon alles vor­be­rei­tet. Mit den Feld­ste­chern konn­ten wir wun­der­bar die Ster­ne beob­ach­ten. Frau Thier­ing zeig­te uns mit einem Laser-Poin­ter, wel­che Stern­bil­der zu sehen waren und erzähl­te uns Geschich­ten dar­über. Beson­ders fas­zi­niert haben mich die „Platt­fü­ße vom Per­seus“. Das ist eigent­lich eine Ansamm­lung von ganz jun­gen, „nur“ 100 Mil­lio­nen Jah­re alten Ster­nen, die auch Sie­ben­ge­stirn genannt wird.  Wenn man sie durch den Feld­ste­cher betrach­te­te, konn­te man sehen, dass es ganz viel mehr Ster­ne als nur sie­ben waren.

Man konn­te auch noch ande­res, z.B. die Andro­me­da Gala­xie, die mit gro­ßer Geschwin­dig­keit auf uns zu fliegt, am Him­mel sehen. Vie­len Dank Frau Thier­ing für die­ses tol­le Ereig­nis !

Zoe S.

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Mer­le W.: „Ich fand es beson­ders beein­dru­ckend, die Andro­me­da­ga­la­xie durch das gro­ße Tele­skop zu sehen. Und über­haupt zu sehen, was man durch ein rich­ti­ges Tele­skop am Ster­nen­him­mel alles sehen kann. Das fand ich toll.
Vie­len Dank für die­ses beson­de­re Erleb­nis  :-)“
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Jet­te L.:  „Beson­ders beein­druckt haben mich die gan­zen Stern­bil­der, die wir bewun­dern durf­ten und mit dem Laser­poin­ter erklärt bekom­men haben. Mit den Feld­ste­chern konn­ten wir sie rich­tig gut sehen.“

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Theo W.: „Ich fand es am Beob­ach­tungs­abend beson­ders span­nend das Tele­skop zu benut­zen und war erstaunt über die gan­ze

Die „Phy­sik-am-Sams­tag­mor­gen“ Events am MPI für Kern­phy­sik

Etwa jeden zwei­ten Monat ver­an­stal­tet das Max-Planck-Insti­tut für Kern­phy­sik am König­stuhl Sams­tag mor­gens eine Schü­ler­ver­an­stal­tung. In die­sen Schü­ler-Vor­trä­gen, die PAMS (Phy­sik am Sams­tag­mor­gen) genannt wer­den, bie­tet sich einem die Mög­lich­keit, sich von ech­ten Wis­sen­schaft­le­rIn­nen über die aktu­el­le For­schung infor­mie­ren zu las­sen.

Nach dem Vor­trag kann man sich noch an einem klei­nen Buf­fet sat­tes­sen und es gibt the­ma­tisch pas­sen­de Labor­füh­run­gen. An den letz­ten zwei PAMS-Vor­trä­gen haben­ei­ni­ge Schü­le­rIn­nen aus Frau Thier­ings Phy­sik-LK und Astro­no­mie-Wahl­kurs mit Frau Thier­ing teil­ge­nom­men.
Beim vor­letz­ten PAMS Vor­trag erklär­te uns Dr. Alex­an­der Dorn, dass wir Men­schen per­ma­nent hoch­en­er­ge­ti­scher kos­mi­scher Strah­lung aus­ge­setzt sind. In den Unter­su­chun­gen sei­ner For­schungs­grup­pe geht es dar­um, die dabei ablau­fen­den phy­si­ka­li­schen Reak­tio­nen im mensch­li­chen Gewe­be und die genau­en Zer­falls­me­cha­nis­men von Koh­len­stoff­rin­gen bei Bestrah­lung zu ver­ste­hen. Die­ses Wis­sen ist z.B. bei der Bestrah­lungs­the­ra­pie von Krebs­pa­ti­en­ten wich­tig.

Beim letz­ten PAMS-Vor­trag ging es dar­um, inwie­fern Neu­tri­nos die von allen gesuch­te Dunk­le Mate­rie sein­könn­ten. Dafür wur­de uns erst ein­mal eine Schü­ler­ge­rech­te Ein­füh­rung in die The­ma­tik „Neu­tri­nos“ gege­ben. Als nächs­tes wur­de uns das KAT­RIN-Expe­ri­ment, mit dem man ver­sucht, die Mas­se eines Neu­tri­nos zu mes­sen und an des­sen Ent­wick­lung das Max-Planck-Insti­tut für Kern­phy­sik betei­ligt war, erklärt. Dazu mach­ten wir auch einen lus­ti­gen klei­nen Schü­ler­ver­such, in dem ver­schie­de­ne Men­schen in bun­ten T-Shirts ver­schie­de­ne Ele­men­tar­teil­chen dar­stell­ten. Nach dem Ende des Vor­trags gab es ein Buf­fet mit Gele­gen­heit zum Aus­tausch mit ein paar freund­li­chen Phy­sik Dok­to­ran­dIn­nen, die einem ihren All­tag näher gebracht und Fra­gen zum Phy­sik­stu­di­um ins­ge­samt beant­wor­tet haben. Als nächs­tes kam auch schon die Labor­füh­rung, in der ich mir ein Unter­grund­la­bor zur Unter­su­chung von in grö­ße­ren Expe­ri­men­ten genutz­ten Mate­ria­li­en auf stö­ren­de Strah­lung anse­hen durf­te. Ins­ge­samt waren es span­nen­de Sams­tag-Vor­mit­ta­ge, an denen ich viel Neu­es ler­nen und neue Erfah­run­gen sam­meln konn­te.

Levin S., K1

Ein Weih­nachts­ba­sar, der weit bis in die Hilfs­pro­jek­te hin­aus wirkt

Neckar­ge­münd. (nah) Schon an der Ein­gangs­tür des Max-Born-Gym­na­si­ums war zu spü­ren, mit wel­chem Enga­ge­ment die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihren Weih­nachts­ba­sar vor­be­rei­tet hat­ten. Bun­te Hin­weis­zet­tel für Cre­pes, Waf­feln und Wraps über­bo­ten sich gegen­sei­tig, und schon dort ent­stand ein Vor­ge­schmack auf das lie­be­voll gestal­te­te Ange­bot im Inne­ren.

Der Basar dient tra­di­tio­nell zwei Hilfs­pro­jek­ten, in El Moli­no in Boli­vi­en und in Kaga­di in Ugan­da. Bei der Eröff­nungs­fei­er in der Aula erin­ner­te Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp dar­an, wie wich­tig die­se Unter­stüt­zung ist. Seit mehr als vier Jahr­zehn­ten unter­stützt das Gym­na­si­um dort ein Schul­pro­jekt, mit dem Kin­der eine Schul­bil­dung inklu­si­ve Inter­nats­un­ter­brin­gung erhal­ten kön­nen. Mit 500 Euro lässt sich ein Kind ein gan­zes Jahr lang för­dern – eine Zahl, die den Besu­che­rin­nen und Besu­chern noch ein­mal ver­deut­lich­te, wie greif­bar die Hil­fe ist. Über Mia Meer­mans besteht ein direk­ter Kon­takt nach El Moli­no, wo Bewäs­se­rungs­maß­nah­men und ande­re Ver­bes­se­run­gen bereits wich­ti­ge Fort­schrit­te ermög­li­chen.

Musi­ka­lisch gestal­tet wur­de die Fei­er vom Chor der fünf­ten Klas­sen unter der Lei­tung von Tan­ja Schu­bert. 110 Fünft­kläss­ler san­gen zwei Lie­der, beglei­tet von Julia Ruch am Kla­vier, und auch Sabi­ne Krings hat­te beim Ein­stu­die­ren gehol­fen. Beson­ders inten­siv wirk­te das boli­via­ni­sche Lied „Der blaue Vogel“, des­sen Melo­die und Text für einen Moment die Ver­bin­dung zu dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Pro­jekt spür­bar mach­ten.

Die Orga­ni­sa­ti­on des Weih­nachts­ba­sars lag in den Hän­den von Nata­lie Schuh­ma­cher-Grau­er, die von sie­ben Refe­ren­da­rin­nen und Refe­ren­da­ren tat­kräf­tig unter­stützt wur­de. Ihnen allen galt der herz­li­che Dank des Schul­lei­ters. Ein wei­te­rer Dank rich­te­te sich an die Eltern­schaft, ver­tre­ten durch die Eltern­bei­rats­vor­sit­zen­de Eva Möh­len­bruch. Die Eltern hat­ten im Foy­er wie­der ein gemüt­li­ches Eltern­ca­fé ein­ge­rich­tet, mit Kuchen, Kaf­fee, Glüh­wein und Kin­der­punsch – ein Ort, an dem man ger­ne ver­weil­te. Spä­ter trug auch die Schul­band unter der Lei­tung von Timon Win­ter­bau­er musi­ka­lisch zur Advents­stim­mung bei.

Wer wei­ter­zog, fand in den obe­ren Eta­gen die gan­ze Viel­falt des Basars. Schon im Erd­ge­schoss konn­te man sich beim Kin­der­schmin­ken einen win­ter­li­chen Look ver­pas­sen las­sen. In den Klas­sen­räu­men duf­te­te es nach fri­schen Cre­pes, wäh­rend an ande­ren Tischen Wraps zube­rei­tet wur­den. Gebun­de­ne Advents­krän­ze, Weih­nachts­de­ko in allen Varia­tio­nen, krea­ti­ve Advents­ka­len­der, gebrann­te Man­deln, Bruch­scho­ko­la­de und sorg­sam ver­pack­te Weih­nachts­plätz­chen stan­den bereit. Vie­le Räu­me waren fest­lich deko­riert: Ster­ne, Lich­ter­ket­ten, ein gro­ßer auf­blas­ba­rer Weih­nachts­mann und viel Glit­zer sorg­ten für eine warm­leuch­ten­de Atmo­sphä­re.

An den Stän­den gab es außer­dem ein Glücks­rad, hand­ge­fer­tig­te Arm­bän­der, Holz­ar­bei­ten, Ker­zen, Sei­fen, Weih­nachts­tee, Weih­nachts­kar­ten, Saat­bom­ben und Son­nen­fän­ger. Die SMV lud zum Dosen­wer­fen ein, und über­all begeg­ne­te man Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die mit sicht­ba­rer Freu­de ihre Pro­jek­te prä­sen­tier­ten. Jede Klas­se hat­te eige­ne Ideen umge­setzt und mit viel Krea­ti­vi­tät ihren Bei­trag zum Gelin­gen des Basars geleis­tet.

Um die Ver­an­stal­tung über­sicht­li­cher zu gestal­ten, hat­te man sich in die­sem Jahr auf die c- und d-Klas­sen der vier­zü­gi­gen Jahr­gän­ge beschränkt. Ein­be­zo­gen waren die Klas­sen­stu­fen 5 bis 10, ins­ge­samt also 15 Klas­sen. Obwohl der Basar dadurch etwas kom­pak­ter aus­fiel, füll­ten sich die Gän­ge schnell mit zahl­rei­chen Besu­che­rin­nen und Besu­chern. Es herrsch­te leben­di­ges Trei­ben, doch war das Gedrän­ge ange­neh­mer als in frü­he­ren Jah­ren.

Am Ende blick­te die Schu­le auf einen gelun­ge­nen Nach­mit­tag zurück. Der Weih­nachts­ba­sar war erneut ein vol­ler Erfolg – getra­gen von Musik, Duft, Far­ben, enga­gier­ten Kin­dern und dem Wis­sen, dass all dies weit über Neckar­ge­münd hin­aus Wir­kung zeigt.

Text und Fotos: Anna Haa­se­mann-Dun­ka