Son­nen­be­ob­ach­tung der NWT – Grup­pen der 9. Klas­se

*Ach­tung: Schaut nie­mals in die Son­ne, vor allem nicht mit einem nor­ma­len Tele­skop!! *

Am 3. März sind die NWT Grup­pen aus Klas­se 9 gemein­sam mit Frau Thier­ing nach drau­ßen gegan­gen, weil so schö­nes Wet­ter war, um sich die Son­ne mal genau­er anzu­schau­en. Dies haben wir mit einem spe­zi­el­len H alpha Tele­skop getan, wel­ches 99,999% des Lich­tes abhält und man somit ohne Gefahr die Son­ne beob­ach­ten kann.

Um das Tele­skop aus­zu­rich­ten, ohne die Son­ne durch den Sucher suchen zu müs­sen, ach­tet man drauf, dass der Schat­ten des Tele­skop­s­tu­bus mög­lichst klein ist. Für die Fein­jus­tie­rung gibt es eine beson­de­re Vor­rich­tung, mit zwei Schir­men. Das Tele­skop ist rich­tig jus­tiert wenn der ers­te Schirm mit Loch sei­nen Schat­ten auf den zwei­ten Schirm wirft.

Nun konn­ten wir auch schon die Son­ne beob­ach­ten. Sie hat das kom­plet­te Beob­ach­tungs­feld aus­ge­füllt und war trotz des 99,999% Licht­schut­zes sehr hell zu erken­nen. Die Son­ne erschien als ein oran­ge­nes Scheib­chen. Auf ihr konn­ten wir  eine kör­ni­gen Struk­tur, die Gra­nu­la­ti­on und einen hel­len wei­ßen Strei­fen (Fackel) erken­nen. Außer­dem sahen wir drei dunk­le Son­nen­fle­cken, von denen der mitt­le­re aus zwei Tei­len bestand, die wie uns Frau Thier­ing erklär­te, obwohl sie recht klein aus sahen doch einen grö­ße­ren Durch­mes­ser als die Erde hat­ten.

Ins­ge­samt fan­den wir das Beob­ach­ten total span­nend und sind sehr dank­bar so eine Chan­ce bekom­men zu haben.

Leni Z., Kazu­to K. 9c

Bericht Tsche­chi­en Aus­tausch

Vom 23.03. bis zum 27.03.2026 fand der Aus­tausch mit Tsche­chi­en statt. Am Abend des 23.03. kamen 18 Schüler:innen aus unse­rer Part­ner­stadt Jin­dřichův Hra­dec in Neckar­ge­münd an. Am nächs­ten Mor­gen fan­den wit­zi­ge Ken­nen­lern­spie­le statt. Anschlie­ßend erfolg­te eine gemein­sa­me Recher­che zu tsche­chi­schen Häft­lin­gen des Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Mos­bach-Neckarelz in deutsch-tsche­chi­schen Grup­pen. Nach einer lecke­ren „Piz­za­stär­kung“ ging es mit dem Rei­se­bus zum Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Neckarelz. Dort haben wir die KZ Gedenk­stät­te erkun­det und uns mit tsche­chi­schen Häft­lin­gen beschäf­tigt, wel­chen zuvor noch nie Beach­tung geschenkt wur­de. Dafür wur­den Ori­gi­nal­quel­len genutzt, um die Geschich­te der jewei­li­gen Per­son, mit­hil­fe eines Lücken­tex­tes in Grup­pen zu ver­voll­stän­di­gen. Nach der Vor­stel­lung der Grup­pen­ar­beit ging es zum KZ- Fried­hof in Bin­au, wo wir gemein­sam mit dem Bür­ger­meis­ter Domi­nik Kir­cher und Frau Roos (Vor­stand der KZ Gedenk­stät­te) den Toten mit Blu­men gedach­ten.

Am Mitt­woch konn­ten wir mit unse­ren Austauschpartner:innen frei­wil­lig an einer deut­schen Unter­richts­stun­de teil­neh­men und so konn­ten die tsche­chi­schen Schüler:innen ein Ein­blick in den Unter­richt bekom­men. Danach fuh­ren wir zur Sin­ti- und Roma-Gedenk­stät­te in Hei­del­berg, wo wir an einem inter­es­san­ten Work­shop teil­nah­men. Dort haben wir anhand von per­sön­li­chen Geschich­ten viel über die oft ver­ges­se­ne Min­der­heit der Sin­ti und Roma gelernt. Anschlie­ßend hat­ten wir Frei­zeit in der Stadt und konn­ten Hei­del­berg selbst erkun­den. Zum Abschluss gin­gen wir abends gemein­sam bow­len.

Am Don­ners­tag ging es früh zum Rat­haus, wo wir unse­ren Vize­bür­ger­meis­ter Maxi­mi­li­an Ber­nau­er tra­fen. Nach einer kur­zen Fra­ge­run­de mit vie­len inter­es­san­ten Erfah­run­gen stärk­ten wir uns mit Geträn­ken, bevor der Bus uns zum Köp­fel nach Zie­gel­hau­sen brach­te. Von dort aus wan­der­te die Grup­pe etwa 1,5 Stun­den durch Natur und Hagel­re­gen bis zur Thing­stät­te. Nach einem klei­nen Kon­zert eini­ger Schüler:innen und einem Son­nen­gruß mach­ten wir uns wie­der auf den Rück­weg. Gegen 14:00 Uhr kamen wir in Neckar­ge­münd an, wo noch etwas freie Zeit für Akti­vi­tä­ten mit den Austauschschüler:innen blieb. Abschlie­ßend tra­fen wir uns am Frei­tag um 8:00 Uhr. Dort ver­ab­schie­de­ten wir uns von den Austauschschüler:innen aus Tsche­chi­en, die anschlie­ßend die Heim­rei­se antra­ten.

Yara Engel­mann und Han­nah Ruch

Schü­ler­aus­tausch mit dem Lycée Anna de Noail­les (Évi­an-les-Bains, France), Teil 1

Vom 6. bis zum 13. März 2026 hat­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 10. Klas­sen und der K1 die Gele­gen­heit, eine span­nen­de Woche in der Part­ner­stadt von Neckar­ge­münd, im fran­zö­si­schen Évi­an-les-Bains zu ver­brin­gen. Schon bei der Ankunft am Frei­tag­nach­mit­tag wur­den sie im Lycée Anna de Noail­les herz­lich emp­fan­gen. Nach einer offi­zi­el­len Begrü­ßung und einem klei­nen Will­kom­mensum­trunk lern­ten die Teil­neh­men­den ihre Gast­fa­mi­li­en ken­nen. Das Wochen­en­de ver­brach­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in ihren Gast­fa­mi­li­en. Dabei konn­ten sie nicht nur den fran­zö­si­schen All­tag haut­nah erle­ben, son­dern auch ihre Sprach­kennt­nis­se anwen­den und neue Freund­schaf­ten knüp­fen.

Am Mon­tag stand ein Aus­flug nach Abond­ance auf dem Pro­gramm. Dort erkun­de­ten die Teil­neh­men­den eine beein­dru­cken­de Abtei und erhiel­ten span­nen­de Ein­bli­cke in die regio­na­le Tra­di­ti­on der Käse­her­stel­lung bei einem Besuch im Mai­son du Fromage. Ein gemein­sa­mes Pick­nick run­de­te den Tag in ent­spann­ter Atmo­sphä­re.

Am Diens­tag stand die Stadt Évi­an im Mit­tel­punkt. Wäh­rend eines frei­en Auf­ent­halts auf dem Markt konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die leben­di­ge Atmo­sphä­re genie­ßen, bevor sie bei einer Stadt­ral­lye ihr Team­work und ihre Krea­ti­vi­tät unter Beweis stell­ten. Der Tag klang mit gemein­sa­men Spie­len und Akti­vi­tä­ten aus, die für viel Spaß und gute Stim­mung sorg­ten.

Ein wei­te­res High­light folg­te am Mitt­woch mit dem Besuch der Evi­an-Abfüll­an­la­ge in Amphion. Hier mach­ten sich die Teil­neh­men­den mit der Pro­duk­ti­on des bekann­ten Mine­ral­was­sers ver­traut und konn­ten indus­tri­el­le Abläu­fe haut­nah erle­ben.

Der Don­ners­tag bil­de­te den Höhe­punkt der Woche: Gemein­sam ging es nach Anne­cy. Nach der Besich­ti­gung einer tra­di­tio­nel­len Glo­cken­gie­ße­rei, bei der alle ganz nah beim Gie­ßen der hei­ßen Mas­se in klei­ne Förm­chen zuse­hen konn­ten, blieb genü­gend Zeit, die male­ri­sche Alt­stadt auf eige­ne Faust zu ent­de­cken. Am Abend fand schließ­lich die­fest­li­che Abschluss­par­ty statt, bei der Fran­zo­sen und Deut­sche­ge­mein­sam die erleb­nis­rei­che Woche fei­er­ten.

Am Frei­tag hieß es dann Abschied neh­men. Mit vie­len neu­en Ein­drü­cken, gestärk­ten Sprach­kennt­nis­sen und vor allem zahl­rei­chen neu­en Freund­schaf­ten tra­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Heim­rei­se an.
Der Aus­tausch war ins­ge­samt ein gro­ßer Erfolg und hat ein­drucks­voll gezeigt, wie berei­chernd inter­na­tio­na­le Begeg­nun­gen sein kön­nen. Die Woche in Frank­reich wird den Teil­neh­men­den sicher­lich noch lan­ge in posi­ti­ver Erin­ne­rung blei­ben. Zum Glück wird im April ein Rück­be­such der Fran­zo­sen in Neckar­ge­münd fol­gen, auf den alle sich schon freu­en.

Bericht: Tim Schus­ter und Micha­el Gerst­ner