Die 5c auf dem Schulbauern­hof

Mit Gum­mi­stie­feln an den Füßen,
Zog Klas­se 5c los, um Korn­tal-Mün­chin­gen zu begrü­ßen.
Unse­re Fah­ne weh­te bunt im Wind,
Und das Aben­teu­er begann geschwind.

Kühe mel­ken, Schwei­ne füt­tern,
Im Hüh­ner­stall gab’s lau­tes Kichern.
Mit Eifer und Spaß, ja das war klar,
Mach­ten wir alles, was zu tun war.

Im Gar­ten pflanz­ten wir und ern­te­ten viel,
Es war lus­tig und ein tol­les Spiel.
Beim Hüh­ner­quiz gab’s viel zu lachen,
Und bei den Work­shops gab es viel zu machen.

Im Jah­res­zei­ten­work­shop, da lern­ten wir viel,
Über Getrei­de­sor­ten, das war das Ziel.
Wei­zen, Rog­gen, Gers­te und mehr,
Wuch­sen vor Ort, das freu­te uns sehr.

Abends dann am Lager­feu­er,
Stock­brot essen, das war ein Aben­teu­er.
Durch den Rasen­spren­ger hüp­fen, das war toll,
Und Bio-Eis essen, die Becher waren voll.

Spie­le­abend, Film und viel Fuß­ball­spaß,
Auf dem Hof toben, das brach­te uns Spaß.
Gemein­sam lachen und viel erle­ben,
Das hat uns allen ganz viel gege­ben.

Ein gro­ßer Hof zeig­te uns dann,
Wie das Leben für vie­le Kühe begann.
Kälb­chen getrennt, weni­ger Platz,
Da wur­de uns klar, das ist kein Schatz.

Lin­da, Luna und Loui­sa, bei uns im Licht,
Hat­ten Wei­de und Raum, das war ein Gedicht.
Frei und glück­lich, so wie sie leben,
Hat uns viel Freu­de und Stau­nen gege­ben.

Die Woche ver­ging, so vol­ler Glück,
Im Her­zen bleibt sie fest zurück.
Die Fah­ne hängt jetzt im Klas­sen­zim­mer,
Erin­nert uns an die Zeit für immer.

Ein gro­ßes Dan­ke an alle dort,
Der Bau­ern­hof ist ein tol­ler Ort.
Die Zeit dort, die war echt fein,
Die 5c wird immer dank­bar sein.

Besuch des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Prof. Dr. Lars Cas­tel­luc­ci am Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd (09.07.2024)

Am Diens­tag hat­te das Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd die Gele­gen­heit, den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Prof. Dr. Lars Cas­tel­luc­ci in der Aula will­kom­men zu hei­ßen. In einer rund 90-minü­ti­gen Gesprächs­run­de stan­den der Abge­ord­ne­te und die Schü­ler der 10. Klas­sen sowie der Kurs­stu­fe 1 im direk­ten Aus­tausch.
Die Schü­ler hat­ten die Gele­gen­heit, Herrn Cas­tel­luc­ci Fra­gen zu stel­len und sich aus ers­ter Hand über die Her­aus­for­de­run­gen und Moti­ve eines Poli­ti­kers zu infor­mie­ren. Die Dis­kus­si­on war dabei so viel­sei­tig wie span­nend: Die Schü­ler inter­es­sier­ten sich unter ande­rem für die Gefahr des Rechts­extre­mis­mus, die Ein­füh­rung einer all­ge­mei­nen Wehr­pflicht, den Gaza-Kon­flikt sowie für das The­ma Ein­heits­ab­itur. Zudem wur­den die Wahl­er­geb­nis­se in Frank­reich und die Zukunft der Euro­päi­schen Uni­on the­ma­ti­siert.
Die leb­haf­te und enga­gier­te Dis­kus­si­on spie­gel­te das gro­ße Inter­es­se der Schü­ler an poli­ti­schen The­men wider und bot ihnen die Mög­lich­keit, sich inten­siv mit aktu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen. „Die rege Teil­nah­me und die gute Vor­be­rei­tung unse­rer Schü­ler waren wirk­lich beein­dru­ckend“, sag­te eine Lehr­kraft nach der Dis­kus­si­on.
Wir dan­ken Prof. Dr. Lars Cas­tel­luc­ci für sei­nen Besuch und die offe­ne, infor­ma­ti­ve Dis­kus­si­on. Die Ver­an­stal­tung war ein gro­ßer Erfolg und eine wert­vol­le Gele­gen­heit für alle Betei­lig­ten, sich mit wich­ti­gen poli­ti­schen Fra­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen und eige­ne Gedan­ken ein­zu­brin­gen.

Zwei­te Aste­ro­iden-For­schungs­­­kam­pa­gne und Namens­ver­gabe

Vom 5. bis 30. April 2024 nahm das Max-Born Gym­na­si­um die­ses Schul­jahr an einer zwei­te
For­schungs­kam­pa­gne der „Inter­na­tio­nal Astro­no­mic­al Search Col­la­bo­ra­ti­on“ IASC unter
Lei­tung der Har­din Sim­mons Uni­ver­si­ty, U.S.A., ver­mit­telt durch unse­re Part­ner­insti­tu­ti­on,
dem Haus der Astro­no­mie, teil.
Kai G., Finn K., Samu­el M. und Niklas O., vier Schü­ler des K1-Astro­no­mie­kur­ses, wer­te­ten
dafür eif­rig Bil­der, die mit dem 1,8 Meter Pan-STARRS Tele­skop der Stern­war­te auf dem
Hale­aka­la, Maui, Hawaii, U.S.A. auf­ge­nom­men wur­den, am Com­pu­ter aus.
Frau Thier­ing, die betreu­en­de Leh­re­rin, mein­te aner­ken­nend: Die vier waren schon „Pro­fis“,
da sie schon bei der ers­ten Kam­pa­gne dabei waren und sich daher bes­tens mit dem
Pro­gramm­pa­ket „Astro­me­tri­ca“ und der Metho­dik der Daten­ana­ly­se aus­kann­ten. Dies­mal
über­nah­men sie auch das Manage­ment, d.h. die nah­men eigen­stän­dig die Daten ent­ge­gen,
ver­teil­ten die Auf­ga­ben unter­ein­an­der, orga­ni­sier­ten das „Qua­li­täts­ma­nage­ment“ und
kom­mu­ni­zier­ten die Ergeb­nis­se auf Eng­lisch unse­ren Part­nern in den U.S.A. wei­ter. Sie
über­nah­men sou­ve­rän alle Abläu­fe, die bei einer selb­stän­di­gen Fir­ma wich­tig sind.“
Samu­el erklär­te genau­er:
„Dies­mal orga­ni­sier­ten wir uns in zwei Grup­pen, die eine mit Finn und Niklas und die ande­re mit Kai und mir. Die Zusam­men­ar­beit hat ziem­lich gut funk­tio­niert und die Anzahl und Ein­tei­lung der Daten­sets war auch gut mach­bar.“
Kai ergänz­te:
„Wir haben erst die Daten ein­zeln ana­ly­siert, .. dann haben wir uns (in unse­rem Teams)
zusam­men­ge­setzt und geschaut, wo die Aste­ro­iden sind, die wir gefun­den haben .. und unse­re Ergeb­nis­se dis­ku­tiert“.
Und mit­ten in unse­re Kam­pa­gne platz­te noch eine Neu­ig­keit: Ein zwei­ter unse­rer mitt­ler­wei­le
299 neu ent­deck­ten preli­mi­na­ry bzw. pro­vi­sio­nal Aste­ro­iden­kan­di­da­ten wur­de von genü­gend
For­sche­rIn­nen nach­be­ob­ach­tet, sodass sei­ne Bah­n­un­si­cher­heit die höchs­te Kate­go­rie „0“
erhielt und von der Inter­na­tio­na­len Astro­no­mi­schen Uni­on IAU num­me­riert und zur
Benen­nung frei gege­ben wur­de (auch wenn der Pro­zess noch 1 Jahr dau­ern kann), -ein
wun­der­schö­ner Erfolg für unse­re jun­gen For­sche­rIn­nen!
Dies­mal han­delt es sich um einen Aste­ro­iden, den unse­re Schü­le­rIn­nen im Jahr 2013 ent­deckt
haben (der ers­te stamm­te aus dem Jahr 2012). Wir sind damit eine der weni­gen Schu­len
welt­weit, deren Schü­le­rIn­nen gleich zwei Objek­te unse­res Son­nen­sys­tems benen­nen dür­fen!
Die­ser Aste­ro­id der vor­läu­fi­gen Num­mer 2013 EX48 ist ein ganz beson­de­rer, da er sich nicht
immer im Aste­ro­iden Main-Belt zwi­schen Mars und Jupi­ter auf­hält, son­dern die rot gefärb­te
Mars­bahn schnei­det und damit der Erde recht nahe kommt, wie man auf dem Bild sehen
kann, oder auf der offi­zi­el­le Web-site des IAU Minor Pla­net Cen­ters (wir sind 2013-03-06,
Pan-STARRS 1 ):
https://minorplanetcenter.net/db_search/show_object?object_id=689220
-> inter­ac­ti­ve Orbit Sketch
Vie­le Grü­ße & Hap­py hun­ting!
Das MBG Aste­ro­iden-Team

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