Himmelsbe­obachtungs­abend der Unter­stu­fen Astro-AG

Am 11.01.2024 war für uns Schü­ler und Schü­le­rin­nen  der Astro­no­mie-AG Beob­ach­tungs­abend von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Wir waren alle schon ganz auf­ge­regt, denn auf die­sen Abend hat­ten wir uns alle schon gefreut. Dick ein­ge­packt und bei -5°C beob­ach­te­ten wir durch das Tele­skop Jupi­ter mit sei­nen gro­ßen Mon­den: Io, Ganymed,Callisto und Euro­pa, auf wel­chen es sogar Leben geben könn­te.

U.a. beob­ach­te­ten wir auch den Gro­ßen Wagen und den klei­nen Wagen, in dem sich der Polar­stern befand, um den sich alle Ster­ne zu dre­hen schei­nen. Dann beka­men wir zu zweit immer einen Feld­ste­cher und konn­ten mit ihm erken­nen, dass die Ple­ja­den, das auch Sie­ben­ge­stirn heißt, aus viel mehr als nur 7 Ster­nen bestand.

Durch das gro­ße Schul­fern­rohr sahen wir dann den gro­ßen Gas­ne­bel im Ori­on und das Ori­on Tra­pez. Das sind 4 „Baby­ster­ne“, die „gera­de erst“, näm­lich erst vor 10 Mil­lio­nen Jah­ren ent­stan­den sind. Am Ende haben wir gemein­sam das Tele­skop abge­baut und auf­ge­räumt. Danach sind wir alle glück­lich nach Hau­se gegan­gen. Für uns Schü­ler war die­ser Abend ganz beson­ders.

Sofia und Emma

Son­nen­be­ob­ach­tung am Max Born Gym­na­si­um

Am Don­nerstg, den 11.01.2024 mach­te die NWT-Grup­pe aus den Klas­sen 9d und 9c zusam­men mit der Fach­leh­re­rin Frau Thier­ing eine Son­nen­be­ob­ach­tung. In der sieb­ten Stun­de gin­gen wir auf den Pau­sen­hof. Als Ers­tes erklär­te Frau Thier­ing uns, dass durch ein H-Alpha Tele­skop 99,999% des Lich­tes weg­ge­nom­men wird. Dadurch kann man die Son­ne durch ein Tele­skop beob­ach­ten ohne zu erblin­den. Anschlie­ßend haben wir ange­fan­gen zu beob­ach­ten. Zuerst haben wir uns die Son­nen­fle­cken ange­se­hen, das sind dunk­le Fle­cken auf der Son­ne, die so dun­kel wir­ken weil sie käl­ter als ihre Umge­bung sind. Danach haben wir uns die Pho­to­sphä­re, die so bezeich­ne­te „Ober­flä­chen­schicht“ der Son­ne und die Spiku­len, eher klei­ne Mate­rie­bö­gen auf der “Ober­flä­che” der Son­ne ange­se­hen. Es war sehr inter­es­sant sich die Son­ne mit ihren Struk­tu­ren anzu­se­hen. Es sind sogar Schü­ler aus ande­ren Klas­sen zu uns gekom­men und woll­ten auch beob­ach­ten. Für die­se Erleb­nis­se ist es schön, NWT gewählt zu haben.

Char­lot­te

Das Tele­skop war umstellt mit Hüt­chen und immer wie­der kamen Schü­ler aus ande­ren Klas­sen, die auch dar­an inter­es­siert waren, die Son­ne zu beob­ach­ten.

Wir beob­ach­te­ten:

– Son­nen-Pho­to­sphä­ren Schei­be

– Spiku­len am Rand der Son­ne

– Son­nen­fle­cken und Son­nen­fleck­grup­pen

– Gra­nu­la­ti­on

– Rand­ver­dunk­lung der Son­ne

Beson­ders beein­dru­ckend fand ich, dass ein Son­nen­fleck, wel­cher für uns durch das H α-Tele­skop win­zig erschien, jedoch einen andert­halb -fachen Durch­mes­ser der Erde hat­te.

Mat­tis

Jah­res­be­richt über die Aste­ro­iden­su­che im Schul­jahr 23/24

Auch in die­sem Schul­jahr hat ein Astro­no­mie-Kurs von Frau Dr. Thier­ing vom 17.11. bis 4.12.23  an der Aste­ro­iden­su­che erfolg­reich teil­ge­nom­men und als eine der bes­ten Schu­len Deutsch­lands abge­schlos­sen. Die auf Maui, Hawaii, auf­ge­nom­me­nen Daten wur­den vom Haus der Astro­no­mie und der von For­schern der Har­din-Sim­mons Uni­ver­si­ty TX,U.S.A., gelei­te­ten Inter­na­tio­nal Astro­no­mic­al Search Col­la­bo­ra­ti­on IASC, an Frau Thier­ing wei­ter­ge­lei­tet, damit wir Schü­ler des Max-Born-Gym­na­si­ums sie aus­wer­ten konn­ten. Wir haben an die­sem For­schungs­pro­jekt mit drei Schü­ler­grup­pen teil­ge­nom­men, wel­che jeweils einen neu­en Aste­ro­iden­kan­di­da­ten fin­den konn­ten. Somit gibt es für uns drei Chan­cen, neu ent­deck­te Aste­ro­iden zu benen­nen, falls die Bahn­da­ten über die nächs­ten sie­ben Jah­re von ande­ren For­schungs­grup­pen genü­gend genau nach­ge­mes­sen wer­den kön­nen.

Für unse­re Ent­de­ckun­gen wur­den wir aber schon jetzt mit einer Urkun­de der IASC im Namen der Natio­nal Aero­nau­tic­sand Space Admi­nis­tra­ti­on NASA geehrt.

Die Aste­ro­iden­su­che ist ein sehr span­nen­des und lehr­rei­ches Pro­gramm vom Haus der Astro­no­mie, um ver­schie­de Aspek­te des Welt­alls und die Arbeits­wei­se der Grund­la­gen­for­schung den Schü­lern näher zu brin­gen. Ich fin­de, dass das Pro­gramm der Aste­ro­iden­su­che auf der einen Sei­te sehr inter­es­sant und lehr­reich aber auf der ande­ren Sei­te auch spa­ßig und kom­pe­ti­tiv war. Kom­pe­ti­tiv mit dem Ziel bes­ser zu ana­ly­sie­ren als ande­re Schu­len, um mög­li­che neue Aste­ro­iden schnel­ler zu fin­den und somit als Ent­de­cker ein­ge­tra­gen zu wer­den.

Für die zukünf­ti­gen Astro­no­mie-Kur­se am Max-Born-Gym­na­si­um ist die Aste­ro­iden­su­che auf jeden Fall ein Muss, da es Spaß und Unter­richt gut kom­bi­niert.

 

Finn Krä­mer

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